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Untere Mulde in Dessau-Roßlau benötigt besonderen Schutz und Betreuung sowie braucht ihre Aue zurück!

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – kann es nicht oft genug erklären, dass der Schutz, der Erhalt, die Betreuung und die Entwicklung von Auenlandschaften eine sehr bedeutsame Erkenntnis beim Planen und Handeln sein muss. So gehören Auenlandschaften in ihrer natürlichen Verbundenheit mit den jeweiligen Fließgewässern und deren Hochwasser als Lebens- und Rückzugsraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, als Überflutungsraum, in ihrer Arten- und Strukturvielfalt sowie daraus erwachsenen Bedeutung als Erholungsraum für den Menschen. Dass die Realität leider oft anders aussieht, muss der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – oft genug und immer wieder feststellen.
Die Stadt Dessau-Roßlau ist bekanntlich von dem 1.094,30 km langen, staaten- und länderübergreifenden Strom Elbe und von der 124,00 km langen Vereinigten Mulde sowie ihrer Auen und Nebenflüsse – wie die zum Beispiel von der ca. 25,00 km langen Rossel – geprägt.

https://www.fgg-elbe.de/files/Download-Archive/Fachberichte/Allgemein/Fliessgw2015.pdf

Diese Natur und Landschaft ist von einer umfassenden Arten- und Strukturvielfalt gekennzeichnet, hat aber auch in Vergangenheit und Gegenwart mit massiven direkten und indirekten menschlichen Eingriffen des Menschen zu tun. Dazu zählen zum Beispiel Abholzungen, intensive Landwirtschaft, Flußbegradigungen, Buhnenbau, Wasserverschmutzungen, Verbau von Ufer- und Sohlbereichen, Zerschneidungen durch Verkehrstrassen, Abschneiden von Auenlandschaften durch Deiche aller Art, Verbau von Auenlandschaften sowie Wassermangel in Folge von Niederschlagsarmut und ausgedehnter Hitzephasen.
Für den Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – ist es immer wieder sehr wichtig die dringende Schutzwürdigkeit der sehr vielfältigen Elbe und weitgehend unverbauten Mulde und des Mündungsgebietes in die Elbe hervorzuheben. Diese Fluss- und Auenlandschaften an Elbe und Mulde sind Bestandteil des 19.070,00 ha großen Europäischen Vogelschutzgebiet Mittlere Elbe einschließlich Steckby-Lödderitzer Forst (EU-Code: DE 4139-401, Landescode: SPA0001). Darüber hinaus gehört das 316,00 ha große Naturschutzgebiet „Saalberghau“ zum 3.881,00 ha großen FFH-Gebiet „Kühnauer Heide und Elbaue zwischen Aken und Dessau“ sowie das 1.191,00 ha große Naturschutzgebiet „Untere Mulde“ zum 2.786,00 ha großen FFH-Gebiet „Untere Muldeaue“ (EU-Code: DE 4239-302, Landescode: FFH0129). Ferner zählen diese Auengebiete zum weltbedeutsamen Dessau-Wörlitzer Gartenreich.

https://www.natura2000-lsa.de/front_content.php?idart=339&idcat=33&lang=1

https://www.natura2000-lsa.de/upload/3_schutzgebiete/1_Vogelschutzgebiete/2_Dokumente/EHM_SPA0001_CH.pdf

https://www.bfn.de/natura-2000-gebiet/mittlere-elbe-einschliesslich-steckby-loedderitzer-forst

https://lvwa.sachsen-anhalt.de/das-lvwa/landwirtschaft-umwelt/naturschutz-landschaftspflege-bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung/naturschutzgebiete-in-sachsen-anhalt/saalberghau?tx_news_pi1%5BcurrentPage%5D=0&cHash=0445d8e1b1046d73fb421ab7dd196eac

https://www.natura2000-lsa.de/front_content.php?idart=191&idcat=33&lang=1

https://www.natura2000-lsa.de/upload/3_schutzgebiete/2_ffh_giebte/2_Dokumente/EHM_FFH0125_AB.pdf

https://www.bfn.de/natura-2000-gebiet/kuehnauer-heide-und-elbaue-zwischen-aken-und-dessau

https://lvwa.sachsen-anhalt.de/das-lvwa/landwirtschaft-umwelt/naturschutz-landschaftspflege-bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung/naturschutzgebiete-in-sachsen-anhalt/untere-mulde

https://lvwa.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/LVWA/LVwA/Bilder/Landw_Umwelt/407/naturschutzgebiete/verordnungen/untere_muldevo.pdf

https://www.natura2000-lsa.de/front_content.php?idart=195&idcat=33&lang=1

https://www.bfn.de/bedeutsame-landschaft/mittlere-und-untere-mulde

Alle diese Auengebiete an Elbe und Mulde gehören zum 125.743,00 ha großen Biosphärenreservat „Mittelelbe“, welches Bestandteil des von der UNESCO international anerkannten, länderübergreifenden ca. 282.250 ha großen Biosphärenreservates „Flusslandschaft Elbe“ ist.

https://www.flusslandschaft-elbe.de/biosphaerenreservat

https://www.flusslandschaft-elbe.de/upload/downloads/Rahmenkonzept%20BR%20Flusslandschaft%20Elbe-fertig-April-07.pdf

Diese Teile der Auen von Elbe und Mulde dienen als wichtige ökologische, kulturelle und touristische Lebens-, Rückzugs- und Verbindungsräume.

Im Rahmen mehrerer Begehungen des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – in der Muldeaue zwischen Schillerpark, Stillingen und Jagdbrücke – jüngst am 03.Oktober 2026 erfolgte eine Inaugenscheinnahme der natürlichen und landschaftlichen Grundlagen, Strukturen und Vielfältigkeiten sowie der Streuobstwiesen nördlich der Plankenlinie und des Landhauses und in der „Braunschen Lache“, der Mulde.
Am Gänsewall mit der in den Jahren 1789/90 errichteten Pyramide, welche zur Aufbewahrung von Geräten zum Umgang mit dem Hochwasser bis zum Jahre 1980 diente und heute ein Weltkulturerbedenkmal ist, setzten sich die Exkursionsteilnehmerinnen und Exkursionsteilnehmer mit den Themen Hochwasser und Retentionsflächen auseinander. Unübersehbar ist dabei, wie weit Aue man seit der Errichtung der Anlagen weiter aus dem Überflutungsraum der Mulde herausgenommen hat.
Im Bereich des ca. 15,00 ha großen Schillerparks erläuterte der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – seine Vorschläge zum Schutz, zum Erhalt und zur Entwicklung des bedeutsamen Natur- und Landschaftsbestandteiles im nördlichen Teil des Stadtteiles Dessau der Stadt Dessau-Roßlau. Der Park, welcher Bestandteil der Muldeaue ist, zeichnet sich durch seine Strukturvielfalt mit Auenwald, Wiesen, Einzelgehölzen und mit seinem Teich im mittleren Südbereich aus.
Hier gilt es die Eingriffe auf die Pflege der Wiesen- und Teichbereiche sowie den Rhodondronbestand zu beschränken.
In dem Zusammenhang bekräftigt der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – seine Positionen zur „Machbarkeitsstudie zur Bundesgartenschau 2035 in Dessau-Roßlau“, welche die im Juni 2019 vom Umweltbundesamt gemäß § 3 Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz – UmwR anerkannte, gemeinnützige und ehrenamtliche Umwelt- und Naturschutzvereinigung im Rahmen einer Presseerklärung vom 01.07.2024 darlegte.

https://verwaltung.dessau-rosslau.de/fileadmin/Verwaltungsportal_Dessau-Rosslau/Startseite/News/News_2022/klein_2022-10-24_MABA_BUGA2035_D-R_Buerger_final.pdf

https://www.web-conzept-mn.de/50601/aha-haelt-schutz-der-auenlandschaft-im-stadtgebiet-von-dessau-rosslau-fuer-dringend-geboten-3

Das nächste Ziel war der Blick auf die Stillinge. Hier ist alles zu unternehmen das Gewässer von allen Verbauungen und Verschmutzungen freizuhalten sind. Darüber hinaus gilt es den Silberweidenbestand weiter zu befördern. Ferner zeugen die niedrigeren Wasserstände vom Verlust an Wasser in Folge der jahrelangen Niederschlagsarmut und Sommerhitze. Insbesondere sind da die Jahre 2018 und 2019, aber auch 2020 bis 2026 zu nennen.
Als dritte Station fielen die Folgezustände an der Kleingartenanlage „Am Schillerpark“ und dem angrenzenden Wegesystem sowie an der Gastronomie unweit der Stillinge und des flächenhaften Naturdenkmals (FND) Eichendom auf.
Hier verdeutlichte sich, dass das letzte Hochwasser im Sommer 2013 seinen Raum zur Ausbreitung mit voller Kraft und vollumfänglich gesucht und gefunden hatte. In dem Zusammenhang zeigt sich wieder, dass Fließgewässer ganz massiv in ihre Altaue zurückdrängen und sich von keinen Bauten der Menschen daran hindern bzw. aufhalten lassen. In dem Blickwinkel betrachtet waren die Rückbaumaßnahmen in der Kleingartenanlage „Am Schillerpark“ in Augenschein zu nehmen. Dabei ist festzustellen, dass die Sukzession mit Gehölzen und Stauden massiv vorangeschritten ist und u.a. den aufgetürmten Bauschutt überwuchert hat. Vom Grundsatz her gilt es in dieser Phase der Entwicklung den Gesamtraum der Sukzession zu überlassen, ohne die äußerst dringende Notwendigkeit der vollständigen Beräumung der Flächen in Frage zu stellen. Die bauliche Beräumung muss sich, nach Ansicht des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA -, ganz besonders auch auf die Fundamente, Versorgungsleitungen und Klärgruben beziehen. Nur vollständig von u.a. mit gefährlichen Stoffen wie Asbest, zersplittertes Glas, Farb- und Ölresten angereicherten Bauresten und -schutt beräumte Flächen können einer ordnungsgemäßen Umsetzung in Sachen Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutz und damit der Vermeidung von Beibehalten und u.a. hochwasserbedingter Ausbreitung von Schadstoffen aller Art dienlich sein. Nach Auffassung des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – ist ein derartiges Vorgehen nun mit dem gegenwärtigen Entwicklungsstand in Einklang zu bringen, u.a. auch in den einstigen Kleingartenanlagen am Eschenweg und an der Braunschen Lache ebenso umzusetzen.
Im Zusammenhang einer notwendigen Beseitigung von Kleingärten in Hochwasserräumen gilt es aber von Anfang an mit der Bevölkerung zusammenzuarbeiten, gemeinsam Lösungen zu erarbeiten und dem Prinzip der Freiwilligkeit den Vorrang einzuräumen. Ferner hält es der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – für sehr wichtig, dass eine wissenschaftlich fundierte Schutz- und Entwicklungskonzeption die künftige Entwicklung der beräumten einstigen Kleingartenanlagen und die Wiedereingliederung in den Hochwasserausreitungs- und Auenentwicklungsraum der Mulde beinhaltet. Nach Standort und gegenwärtigen Bestand der Vegetation könnten nach Ansicht des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – die Möglichkeit der sukzessiven Entwicklung von Auenwäldern, Streuobstwiesen, Hochstaudenflächen, temporäre oder bzw. und ständige Feuchtgebiete, von unregelmäßig gemähten Wiesen sowie Mischbestände aus Allem dazu gehören. Streuobstwiesen und Mähwiesen bedürfen einer intensiven Pflege und Betreuung, wozu auch eine bestehende kleinere Streuobstwiese nördlich des Landhauses und an der Braunschen Lache zählen.
Für den Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – gilt es nunmehr alles Mögliche an Maßnahmen zu ergreifen, um hier der Mulde ihren Überflutungsraum zurückzugeben. In dem Zusammenhang bedarf es im Anschluss daran den östlich und nordöstlich an die Kleingartenanlage „Am Schillerpark“ angrenzenden Deich perspektivisch an zwei Stellen zu schlitzen und den „Restdeich“ als Fluchtinseln für Tiere bereitzustellen. Solche Rückbaumaßnahmen sind dringend erforderlich, um so der Aue wieder Entwicklungs- und Überflutungsraum zurückzugeben.
Im Anschluss daran erfolgte eine Betrachtung der Streuobstwiese nördlich der Plankenlinie und des Landhauses in Augenschein.
Am 08.12.2015 haben erfreulicherweise die Stadt Dessau-Roßlau und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – vereinbart, dass die Pflege, Betreuung und Nutzung der Streuobstwiese am Landhaus durch den ehrenamtlichen und gemeinnützigen Umwelt- und Naturschutzverein ab 01.01.2016 beginnen kann. Im Anschluss daran hatte der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – mit großer Freude und großem Dank den Bescheid der Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz des Landes Sachsen-Anhalt zur Förderung von Maßnahmen zum Schutz, Pflege und Betreuung der Streuobstwiese Am Landhaus in der Stadt Dessau-Roßlau erhalten. In Folge dessen finden seit Januar 2017 u.a. zahlreiche Schnitt-, Ernte- und Mahdarbeiten und gegenwärtig umfassende Schutzmaßnahmen an den Obstbäumen statt. Im Rahmen der Betrachtungen zu den nächsten Aktivitäten zum Schutz, Entwicklung, Pflege und Betreuung der Streuobstwiese, bekräftigt der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – die dringende Notwendigkeit der Schließung und des vollständigen Rückbaus des Parkplatzes südlich der Streuobstwiese. Dies dient zum Einem der Verbesserung von Umwelt und Natur sowie eröffnet Möglichkeiten der Erweiterung des Obstbaumbestandes der Streuobstwiese und schließt ein zunehmendes Befahren der Streuobstwiese mit Beschädigung der Bäume und Wiese aus. Hier gilt es die Aktivitäten zu verstärken, um das Ziel letztendlich erreichen zu können.
Somit ist es ein Beitrag in der Stadt Dessau-Roßlau am Rande des ca. 1.191,00 ha großen Naturschutzgebietes „Untere Mulde“ für einen besseren Schutz von Umwelt, Natur, Landschaft und Klima zu sorgen und den Kraftfahrzeugsverkehr nicht zu fördern, sondern verstärkt zurückzudrängen. Ferner gilt es Bodenversiegelungen und Schotteraufschüttungen aus Natur und Landschaft zu entfernen, um dem Boden wieder seiner eigentlichen Bestimmung zuzuführen. Im Anschluss der Beseitigung des Parkplatzes mit seinen Aufschüttungen, beabsichtigt der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – entsprechend den Obstgehölzbestand durch Pflanzungen zu erweitern. Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – verweist ferner darauf, dass am Samstag, dem 17.10.2026, ein Arbeitseinsatz geplant ist. Im Rahmen dieses Arbeitseinsatzes ist vorgesehen u.a. die Schutzmaßnahmen an den Obstbäumen und die Ernte von Obst fortzusetzen.
Der Arbeitseinsatz findet am Samstag, dem 17.10.2026, statt und Treff ist 10.00 Uhr am Eingang Landhaus. Die hoffentlich zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bittet der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – mit wetterfester Arbeitskleidung, Arbeitsschuhen und Arbeitshandschuhen zu erscheinen. Ferner besteht die Möglichkeit die Aktivitäten des Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – finanziell zu unterstützen.
Wer finanziell Unterstützung leisten möchte, – z.B. zum Kauf von weiteren Obstbäumen und Arbeitsgeräten – kann dies unter folgender Bankverbindung des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – tun:

  • BIC: NOLADE21HAL
  • IBAN: DE 14 800 537 62 0380 302 257
  • Saalesparkasse
  • Verwendungszweck „Streuobstwiese Dessau“

Hinsichtlich der Mahden beabsichtigt der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – auf die Möglichkeit der Schafbeweidung zurückzugreifen und arbeitet hier mit einem örtlichen, sach- und fachkundigen Schäfer zusammen. Hinsichtlich der Apfelsortenbestimmung sucht der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – nun verstärkt den Kontakt zu Pomologen, um eine abschließende Bestimmung der Apfelsorten vornehmen zu lassen. Zur Verwertung der Äpfel setzt der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – auf Eigenverwendung und -verwertung, aber auch auf Zusammenarbeit mit Mostereien sowie die Prüfung der Zulassung als Lieferant für das EU-Schulobst- und -gemüseprogramm. Eine erste Zusammenarbeit mit Obst- und Gemüsehändlern zum Angebot von Tafelobst ist bereits erfolgt. Eine erste Versorgung der Tafeln mit Obst fand statt und soll Fortsetzung finden.
Ferner sind Kontakte zur Volkshochschule vorgesehen, um z.B. im Rahmen von Schnittkursen gleich Schnittarbeiten mit realisieren lassen zu können. Ebenso stellt sich der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – vor, Schulen der Stadt Dessau-Roßlau in das Vorhaben einzubinden.

Ein weiterer Arbeitseinsatz im Jahr 2026 ist am Samstag, dem 21.11.2026, geplant.
Treff ist 10.00 Uhr am Eingang Landhaus, Am Landhaus 01
Ggf. finden noch weitere Arbeitseinsätze statt.

Wie bereits im Jahr 2026 vorgesehen und umgesetzt, plant der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – auch für das kommende Jahr 2027 die Durchführung von regelmäßigen Arbeitseinsätzen.
Der nach eigenen Messungen ca. 59,55 m x ca. 11,05 m = ca. 658,03 m² große, massiv geschotterte Parkplatz im direkten südöstlichen Anschluss an die Streuobstwiese am Landhaus in Dessau-Roßlau bildet einen umfassenden Störfaktor in der vielfältig schützenswerten und geschützten Elbe-Mulde-Aue und gehört daher entfernt.
In einem Schreiben an die Stadt Dessau-Roßlau Zentrales Gebäudemanagement (ZGM) vom 08.02.2026 unter der Überschrift „Streuobstwiese am Landhaus in Dessau-Roßlau – Vorschlag zur vollständigen Beseitigung des südöstlich angrenzenden Parkplatzes“ hat der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – ausführlich fachlich begründet, warum eine Entfernung des störenden Bauwerkes in der Unteren Mulde dringend erforderlich ist und Alternativvorschläge zur Entwicklung aufgezeigt.

Google – Karte von der Streuobstwiese Am Landhaus mit südöstlich angrenzendem Parkplatz – rot gekennzeichnet

Mit Schreiben vom 23.09.2026 und 01.10.2026 brachte die Stadt Dessau-Roßlau Zentrales Gebäudemanagement (ZGM) zum Ausdruck, dass sie „Ein Rückbau der vorhandenen Parkplatzfläche wird seitens der Stadt Dessau-Roßlau nicht weiterverfolgt.“
Dabei ist deutlich zu erkennen, dass man eindeutig die Belange des ruhenden und fahrenden Kraftfahrzeugverkehr über die Notwendigkeiten des Umwelt, Natur und Landschaftsschutzes sowie des damit verbundenen Erfordernisses der Nachhaltigkeit, Verkehrsvermeidung und -minderung sowie dem Unterlassen von neuem bzw. die Beseitigung von bestehendem Flächenverbrauch stellt.
Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – weist an der Stelle darauf hin, dass das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) zur aktuellen täglichen Neuausweisung von Siedlungs- und Verkehrsflächen in der Bundesrepublik Deutschland folgendes angibt, Zitat: „Ausweislich der amtlichen Flächenstatistik des Bundes wurden in Deutschland im Vierjahresmittel 2020 bis 2023 jeden Tag durchschnittlich rund 51 Hektar als Siedlungsflächen und Verkehrsflächen neu ausgewiesen. Dies entspricht einer Fläche von circa 71 Fußballfeldern täglich. Damit nahm der Flächenverbrauch gegenüber dem Vorjahreszeitraum geringfügig um durchschnittlich zwei Hektar pro Tag zu. 35 Hektar der Flächenneuinanspruchnahme entfielen auf den Bereich Wohnungsbau, Industrie und Gewerbe sowie öffentliche Einrichtungen, 17 Hektar auf Sport-, Freizeit- und Erholungs- sowie Friedhofsflächen. Insgesamt machten Flächen für Siedlung und Verkehr in Deutschland im Jahr 2023 14,6 Prozent, das heißt etwa ein Siebtel der Gesamtfläche aus.

Im August 2025 wurden in der amtliche Flächenstatistik des Bundes die seit 2020 berechneten Vierjahresmittelwerte einer Revision unterzogen und wie folgt nach unten korrigiert: Vierjahreszeitraum 2017-2020 – bisher 54 Hektar, neu 53 Hektar; Vierjahreszeitraum 2018-2021 – bisher 55 Hektar, neu 53 Hektar; Vierjahreszeitraum 2019-2022 – bisher 52 Hektar, neu 49 Hektar. Dies ist im folgenden Link zur amtlichen Flächenstatistik näher erläutert.

Die Siedlungs- und Verkehrsfläche darf nicht mit „versiegelter Fläche“ gleichgesetzt werden, da sie auch unversiegelte Frei- und Grünflächen enthält. Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes sind etwa 45 Prozent der Siedlungs- und Verkehrsfläche versiegelt.

Die Reduzierung des Flächenverbrauchs ist ein zentrales umweltpolitisches Anliegen. Fläche ist eine begrenzte Ressource. Flächenverbrauch ist mit erheblichen negativen Folgen für die Umwelt verbunden. Dies umfasst den Verlust von Naturräumen, den Verlust von Klimaschutzleistungen (CO2-Senken), Verlust von Optionen für die Klimaanpassung, insbesondere für die Hochwasser- und Starkregenvorsorge, und nicht zuletzt den Verlust wertvoller Ackerflächen. Das bedeutet, dass der Mensch mit der Ressource Fläche sparsam umgehen muss, um ihre ökologischen Schutzfunktionen angesichts vielfältiger wirtschaftlicher und sozialer Nutzungsansprüche an den Raum im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu erhalten.“, Zitat Ende
Ferner ist folgendes ausgeführt, Zitat:
„In der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie hat sich die Bundesregierung zum Ziel gesetzt, den täglichen Zuwachs an Siedlungs- und Verkehrsfläche in Deutschland von heute rund 51 Hektar pro Tag bis zum Jahr 2030 auf unter 30 Hektar pro Tag zu reduzieren, um bis zum Jahr 2050 einen Flächenverbrauch von netto Null im Sinne einer Flächenkreislaufwirtschaft zu erreichen. Dabei geht es auch um den Schutz und die Erhaltung landwirtschaftlicher Flächen.

Wegen seiner Relevanz für den Klimaschutz (CO2-Senken) bildet das Ziel der Flächenkreislaufwirtschaft zudem ein wichtiges Element des Klimaschutzplans 2050 der Bundesregierung.

Die Zielerreichung kann gelingen, wenn der Nachnutzung von Grundstücken und dem Bauen im Bestand konsequenter Vorrang vor der Neuausweisung von Siedlungsflächen gegeben wird. Die Neuinanspruchnahme von Flächen ist so weit wie möglich zu vermeiden. Der Innenentwicklung ist Vorrang zu geben. Das Leitbild der dreifachen Innenentwicklung nimmt dabei flächensparendes Bauen, ausreichende Grünversorgung und Verkehrsvermeidung gleichermaßen in den Blick, um dem Anspruch an eine zukunftsfähige, ökologisch intakte und klimaresiliente Stadtentwicklung gerecht zu werden.

Um den zunehmenden Flächennutzungskonkurrenzen gerade in einem dicht besiedelten Land wie Deutschland gerecht zu werden, bedarf es einer sorgfältigen planerischen Konfliktbewältigung. Der Bund stellt den Ländern und Kommunen mit dem Raumordnungsgesetz, dem Baugesetzbuch und dem Bundesnaturschutzgesetz ein umfassendes rechtliches Instrumentarium zur Steuerung der Flächeninanspruchnahme zur Verfügung. Das Baugesetzbuch verpflichtet die Kommunen als Träger der Bauleitplanung zum sparsamen und schonenden Umgang mit Grund und Boden und zur Begrenzung der Bodenversiegelung auf das notwendige Maß. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz sind Eingriffe in Natur und Landschaft soweit wie möglich zu vermeiden.

Seit 2017 sieht das Raumordnungsgesetz (ROG) des Bundes einen Grundsatz der Raumordnung zu Vorgaben für quantifizierte Flächensparziele vor. Zudem gilt seit September 2023 der gesetzliche Grundsatz der Raumordnung, dass die Brachflächenentwicklung einer neuen Flächeninanspruchnahme nach Möglichkeit vorgezogen werden soll. Diese Grundsätze sind auf den nachgelagerten Ebenen gemäß § 4 ROG zu berücksichtigen, wovon die Länder Gebrauch machen. Im Rahmen der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie werden die Flächensparziele der Bundesregierung in einem breiten Dialog aller Akteure bilanziert und fortentwickelt.“, Zitat Ende

https://www.bundesumweltministerium.de/themen/nachhaltigkeit/strategie-und-umsetzung/reduzierung-des-flaechenverbrauchs

https://www.bundesregierung.de/breg-de/service/archiv/nachhaltigkeitspolitik/deutsche-nachhaltigkeitsstrategie-318846#:~:text=Nachhaltigkeit%20bedeutet:%20Nur%20so%20viel,Wirtschaft%20und%20Gesellschaft%20antworten%20wollen.

https://www.bundesregierung.de/resource/blob/975274/1873516/9d73d857a3f7f0f8df5ac1b4c349fa07/2021-03-10-dns-2021-finale-langfassung-barrierefrei-data.pdf?download=1

https://www.bundesregierung.de/resource/blob/2277952/1875184/583beac2346ebc82eb83e80249c7911d/Deutsche_Nachhaltigkeitsstrategie_2021_Kurzfassung_bf_neu_17-05-2021.pdf?download=1

https://www.bundesumweltministerium.de/themen/nachhaltigkeit/strategie-und-umsetzung/nachhaltigkeitsstrategie

Das ergibt im Jahr einen Flächenverbrauch im Umfang von 18.615,00 ha. Im Vergleich dazu hat die Stadt Wanzleben-Börde eine Fläche von 18.150,00 ha = 181,50 km².

https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Administrativ/05-staedte.html

Das Statistische Bundesamt kommt auf die gleichen besorgniserregenden Feststellungen.

https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Landwirtschaft-Forstwirtschaft-Fischerei/Flaechennutzung/Methoden/anstieg-suv.htm

https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Landwirtschaft-Forstwirtschaft-Fischerei/Flaechennutzung/_inhalt.html

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/08/PD25_286_412.html

https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Landwirtschaft-Forstwirtschaft-Fischerei/Flaechennutzung/Methoden/anstieg-suv.pdf?__blob=publicationFile&v=27

https://www.bundesumweltministerium.de/themen/nachhaltigkeit/strategie-und-umsetzung/nachhaltigkeitsstrategie

Daher hält es der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – für hochgradig unverantwortlich, wenn Teile der Verwaltung der Stadt Dessau-Roßlau daran festhalten in einem vielfältig schützenswertem und geschützten Natur- und Landschaftsraum sowie Retentionsfläche in der Elbe-Mulde-Aue den Kraftfahrzeugverkehr Priorität einzuräumen und dem Blickwinkel eine Parkplatzfläche aufrecht zu erhalten.
Die rechtskräftige Ausweisung als Überschwemmungsgebiet im Land Sachsen-Anhalt scheint die betreffenden Einrichtungen der Stadt Dessau-Roßlau ebenfalls nicht zu beeindrucken.

Karte Geographisches Informationssystem (GIS) des festgesetzten Überschwemmungsgebietes Mulde – Maßstab 1. 24.380

https://lvwa.sachsen-anhalt.de/service/ueberschwemmungsgebiete

https://lvwa.sachsen-anhalt.de/das-lvwa/landwirtschaft-umwelt/wasser/ueberschwemmungsgebiete

https://gfi.themenbrowser.de/umn_lvwa/uegebiet

Der Standort der Streuobstwiese am Landhaus in Dessau-Roßlau mit dem südöstlich angrenzenden Parkplatz ist ferner von folgenden Schutzgebieten tangiert:

  • Biosphärenreservates „Mittelelbe“ – Größe: 168.000,00 ha
  • EUROPÄISCHES VOGELSCHUTZGEBIET “MITTLERE ELBE EINSCHLIEẞLICH STECKBY-LÖDDERITZER FORST“ (EU-CODE: DE 4139-401, LANDESCODE: SPA0001) – Größe: ca. 19.185,00 ha
  • FFH-GEBIET “UNTERE MULDEAUE“ (EU-CODE: DE 4239-302, LANDESCODE: FFH0129) – Größe: ca. 2.786,00 ha
  • Naturschutzgebiet „Untere Mulde“ – Größe: ca. 1.191,00 ha

https://lau.sachsen-anhalt.de/fachthemen/naturschutz/schutzgebiete-nach-landesrecht/biosphaerenreservat-br

https://www.natura2000-lsa.de/schutzgebiete/natura2000-gebiete/spa0001_mittlere-elbe-einschliesslich-steckby-loedderitzer-forst-.html

https://www.bfn.de/natura-2000-gebiet/mittlere-elbe-einschliesslich-steckby-loedderitzer-forst

https://www.natura2000-lsa.de/front_content.php?idart=195&idcat=33&lang=1

https://www.bfn.de/bedeutsame-landschaft/mittlere-und-untere-mulde

https://lvwa.sachsen-anhalt.de/das-lvwa/landwirtschaft-umwelt/naturschutz-landschaftspflege-bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung/naturschutzgebiete-in-sachsen-anhalt/untere-mulde

In diese arten- und strukturreiche Auenlandschaft von Elbe und Mulde ist die Streuobstwiese am Landhaus in Dessau-Roßlau eingebettet. Sie trägt zur Bereicherung der Landschafts- und Naturstruktur dieser Auenlandschaft bei. Der vorhandene Parkplatz ist struktur- und standortfremd und hat nichts in dieser schützenswerten und geschützten Auenlandschaft zu suchen.

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – hält somit an seiner Aufforderung fest, dass der nach eigenen Messungen ca. 59,55 m x ca. 11,05 m = ca. 658,03 m² große, massiv geschotterte Parkplatz im direkten südöstlichen Anschluss an die Streuobstwiese am Landhaus in Dessau-Roßlau unverzüglich zu beseitigen ist. Alternativ dazu beabsichtigt der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – die Pflanzung einer Reihe von Apfelbäumen. Dabei ist geplant alte Sorten zu verwenden. Bei einem Pflanzabstand von 10,00 m und einer Länge der Fläche von ca. 59,55 m ist die Pflanzung von 5,00 Obstbäumen möglich.

Bei der Besichtigung der Streuobstwiese an der Braunschen Lache bekräftigt sich die Auffassung des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA -, dass eine regelmäßige und fachliche Betreuung und Pflege dringend geboten sind. Die in der Vergangenheit durchgeführten massiven Schnittarbeiten, die Zerstörung von Brombeerbeständen sowie der flächendeckenden und umfassenden Bodenbearbeitungsmaßnahmen haben zu einer massiven Verarmung der Arten- und Strukturvielfalt der Streuobstwiese geführt. Mit der Zerstörung der Brombeerbestände beseitigte man nicht nur Obstbestände, sondern Nahrungsgrundlagen und Rückzugsgebiete für zahlreiche Tierarten. Ferner fanden die Bodenbearbeitungsarbeiten mit schwerer Landwirtschaftstechnik statt, was u.a. zu erheblichen Bodenverdichtungen führen kann. Darüber hinaus handelt es sich um eine Streuobstwiese und nicht um eine Obstplantage. Die nunmehr erfolgten Neupflanzungen von Obstgehölzen eröffnen nunmehr die Möglichkeit den Charakter einer Streuobstwiese wiederherzustellen. Dazu sind aber u.a. umfassende Schnittarbeiten zur Schaffung ordnungsgemäßer Kronenzuschnitte erforderlich. Insbesondere der Altobstbaumbestand von Äpfeln und Pflaumen bedarf dringend umfassender Pflegeschnittmaßnahmen. Leider sind die ebengenannten Altobstbäume vom massiven Absterben betroffen.
Nach fortgesetzter Auffassung des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – besteht hier schneller Handlungsbedarf.
Ferner erscheint es dringend geboten die Neuanpflanzungen in südwestlicher Richtung und im Bereich abzuschließen, was auf einer sehr großen Arten- und Sortenvielfalt beruhen sollte. Dazu zählen die Pflanzung von Äpfeln, Birnen, Süß- und Sauerkirschen, Pflaumen, Apfel- und Birnenquitten sowie im westlichen Bereich von Wal-, Schwarz- und Haselnüssen. Darüber gilt es die Entwicklung der Brombeere wieder zuzulassen, welche neben ihrer Funktion als Obstlieferantin, ebenfalls als Unterschlupf für zahlreiche Tierarten und Insektenweide dient. Im Rahmen der Mahdarbeiten besteht die Möglichkeit die Ausbreitung umfassend zuzulassen, aber eben auch räumlich einzugrenzen.
Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – bekräftigt daher sein Interesse und Wunsch – analog der Streuobstwiese Am Landhaus- mit sich mit der Stadt Dessau-Roßlau auf eine Übernahme der Betreuung und Pflege der Streuobstwie an der Braunschen Lache zu verständigen.
Im Bereich der Jagdbrücke erfolgte eine Besichtigung der Mulde im unmittelbaren Vorfeld der Mündung in die Elbe.
Die Vereinigte Mulde ist ein linkselbisch gelegener, nicht schiffbarer Nebenfluss der Elbe. Der 124,00 km lange Fluss entsteht in Sachsen südöstlich von Leipzig durch die Vereinigung der 166,00 km langen Zwickauer Mulde und der 124,00 km langen Freiberger Mulde nördlich von Colditz bei Sermuth.

https://www.fgg-elbe.de/files/Download-Archive/Fachberichte/Allgemein/Fliessgw2015.pdf

Der Name Mulde bedeutet „Die Mahlende“ und soll auf die Vielzahl der früher am Fluss betriebenen Mühlen hinweisen.
Dieser Teil der Fluss- und Auenlandschaft der Mulde gehört zum ca. 1.191,00 ha großen Naturschutzgebiet „Untere Mulde“ sowie zum 2.786,00 ha großen FFH-Gebiet „Untere Muldeaue“ (EU-Code: DE 4239-302, Landescode: FFH0129) und zum 19.070,00 ha großen Europäischen Vogelschutzgebiet Mittlere Elbe einschließlich Steckby-Lödderitzer Forst (EU-Code: DE 4139-401, Landescode: SPA0001).

https://lvwa.sachsen-anhalt.de/das-lvwa/landwirtschaft-umwelt/naturschutz-landschaftspflege-bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung/naturschutzgebiete-in-sachsen-anhalt/untere-mulde

https://www.natura2000-lsa.de/front_content.php?idart=195&idcat=33&lang=1

https://lau.sachsen-anhalt.de/fachthemen/naturschutz/natura-2000/managementplanung/abgeschlossene-managementplaene/ffh129

https://www.natura2000-lsa.de/schutzgebiete/natura2000-gebiete/spa0001_mittlere-elbe-einschliesslich-steckby-loedderitzer-forst-.html

https://www.bfn.de/natura-2000-gebiet/mittlere-elbe-einschliesslich-steckby-loedderitzer-forst

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – hält es für dringend notwendig als zu unternehmen die durchaus vorhandene Naturnähe des Flusses in dem Gebiet zu erhalten und vor menschlichen Zugriffen jeglicher Art wie z.B. Verbauungen, Beeinträchtigungen wie Betreten der Ufer-, Kies- und Sandflächen im Flussbereich zu schützen. Diese Gebiete bieten dem Fluss entscheidenden Raum zur Entwicklung und dienen sowohl Tieren und Pflanzen wichtigen Lebens- und Entwicklungsraum.
Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – bekräftigt in dem Zusammenhang, dass die Auen als unentbehrlicher Überflutungsraum von Fließgewässern zu den arten- und strukturreichsten Landschaften der gemäßigten Zonen der Erde gehören. Sie setzen sich aus Auenwäldern, Auenwiesen, Kies- und Schotterflächen, Altarmen, Stand- und Fließgewässern sowie Schlammflächen zusammen. Somit stellen sie einen wichtigen Lebens- und Rückzugsraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten dar. Diese Vielfältigkeit lädt ferner zum Schauen und Erholen ein.
Jedoch sind zahlreiche Auenlandschaften und die dazugehörigen Gewässer von Baumaßnahmen und anderen Beeinträchtigungen der Wasser- und Bodenqualität bedroht. Derartige Gefährdungen gilt es abzuwenden bzw. zu verhindern.
Trotz eines besseren Wasserstandes der Mulde kommen immer mehr inselhafte Kies- und Schotterbänke zum Vorschein. Diese Flächen dienen u.a. Flussregenpfeifern als Brutraum. Ferner zeichnen sich mit der möglichen Entwicklung von temporären zu dauerhaften Inseln auch Entwicklungsräume für neue Auenwälder ab. Für den Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – ist daher sehr wichtig, dass z.B. durch ordnungsgemäße Ausschilderung und Kontrollen eine Nutzung derartiger Flächen u.a. als Badeort und Angelplatz ausgeschlossen ist. Immerhin befinden sich diese Flächen im ca. 1.191,00 ha großen Naturschutzgebiet „Untere Mulde“ sowie im 2.786,00 ha großen FFH-Gebiet „Untere Muldeaue“ (EU-Code: DE 4239-302, Landescode: FFH0129) und im 19.070,00 ha großen Europäischen Vogelschutzgebiet Mittlere Elbe einschließlich Steckby-Lödderitzer Forst (EU-Code: DE 4139-401, Landescode: SPA0001)
Um jedoch Auenlandschaften als Natur- und Landschaftsraum zu erhalten und weiter entwickeln zu lassen, bedarf es u.a. einer umfassenden Bildungs- und Aufklärungsarbeit. Dazu soll ein Naturerkenntnispfad Mündungsgebiet der Mulde in die Elbe beitragen.
Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – bekräftigt sein diesbezügliches Anliegen.
Im Bereich des flächenhaften Naturdenkmals „Eichendom“, an den Stillingen und am Schillerpark legte der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – erneut seine Position zum vermehrten Autoverkehr im Bereich der als Fahrradstraße ausgewiesenen Walderseestraße dar. Nach Auffassung des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – ist es unverständlich, dass es einen derartig umfassenden Autoverkehr in dem Gebiet gibt. Nach Auffassung Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – gilt es hier endlich Einhalt zu gebieten. Die nunmehrige eindeutige Beschilderung der Fahrradstraße ist dahingehend ein sehr wichtiger Schritt in die richtige Richtung.
Darüber hinaus hält es der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – für sehr wichtig, dass nach dem hoffentlich endgültigen Aus der Nordumfahrung keine Neuplanungen anderer Bauprojekte erwachsen, welche ein UNESCO-Weltkulturerbe sowie die Mulde in Angrenzung an ein Naturschutzgebiet und somit Gebiete tangiert, die auch den Richtlinien der europäischen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) entsprechen, Lebensräume von Rote-Liste-Arten wie Hirschkäfer und Heldbock betreffen sowie nicht zuletzt sehr wichtige Hochwassereinzugsräume der Mulde beeinträchtigen.
Gerade die jüngsten Hochwasser im Januar und Februar 2011, Juni 2013 sowie zum Jahreswechsel 2023/2024 hatten wieder ganz deutlich aufgezeigt, dass Baumaßnahmen aller Art in und an Hochwassereinzugsgebieten konsequent zu unterlassen sind. In dem Blickfeld hält es der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – sogar für dringend geboten an einer schnellen und öffentlich transparenten Entwicklung bzw. Aktualisierung von Hochwasserkonzeptionen der Stadt Dessau-Roßlau zu arbeiten. Dazu gehören die Wiederausweitung von Auenlandschaften sowie deren Durchgängigkeit zu ermöglichen.

In Anknüpfung an diese Exkursionsveranstaltung hat der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – in der Planung:

Samstag, den 24.10., um 10.00 Uhr
Rundexkursion in das Unterluch in Dessau-Roßlau
mit Aufenthalt an der Mündung der Rossel in die Elbe sowie Blick zum NSG „Saalberghau“ und zur Mündung der Mulde in die Elbe
Treffpunkt: Bahnhof Roßlau
Dauer: ca. 5 Stunden

Zudem möchte der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – für die Teilnahme an der 4. Muldekonferenz am Samstag, dem 25.09.2027, werben, welche in Kooperation mit der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt (LANU) im Bürgerhaus Eilenburg, Franz-Mehring-Straße 23 in 04838 Eilenburg stattfindet, mit einer Exkursion in die Mulde-Lossa-Aue verbunden ist, 10.00 Uhr beginnt und gegen 16.00 Uhr endet.
Eine verbindliche, schriftliche Anmeldung ist bis zum 20.10.2026 möglich.

https://www.lanu.de/veranstaltung/4-muldekonferenz-des-arbeitskreis-hallesche-auenw/2027-09-25/eid/MzAwNw==

Auf Grund dieser räumlich und fachlich-inhaltlich vielfältigen Aufgaben und dringend notwendigen Aktivitäten zum Schutz, zum Erhalt und zur Entwicklung von Umwelt, Natur und Landschaften, beabsichtigt der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – interessierte Personen zu gewinnen, welche in der Ortsgruppe in Dessau-Roßlau ehrenamtlich mitwirken möchten. Dabei spielen Alter, Beruf, Geschlecht und Nationalität überhaupt keine Rolle.
Ferner soll räumlich gesehen ein enges Zusammenwirken mit den AHA-Aktivitäten in den anderen Wirkungsgebieten, wie zum Beispiel mit der Regionalgruppe Raguhn-Jeßnitz * Bitterfeld-Wolfen * Südliches Anhalt * Zörbig, die Effizienz der Arbeit erhöhen.
Wer Interesse hat an einer derartig wichtigen ehrenamtlichen Arbeit bzw. noch mehr darüber erfahren möchte, wende sich bitte an folgende Kontaktmöglichkeit:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – AHA
Ortsgruppe Dessau-Roßlau

E-Mail: aha_halle@yahoo.de

Andreas Liste
Vorsitzender

Halle (Saale), den 04.10.2026

Fotos: Dietmar Hörner

Fotos: Andreas Liste

Stellungnahme zur Fortschreibung Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Halle (Saale)

I. Einführung

Der gemäß § 3 Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz – UmwRG im Jahr 2019 vom Umweltbundesamt anerkannte, ehrenamtliche und gemeinnützige Umwelt- und Naturschutzverein Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) schätzt ein, dass ein ordnungsgemäßer Umgang mit Umwelt, Natur und Landschaften die entscheidende Basis für die Entwicklung des Klimas bildet und daher ein vollständig anderes Handeln erfordert. Dies ist auch sehr wichtig, weil sich wiederum die mit dem Klimawandel eingehergehenden Veränderungen wie langanhaltende Hitzephasen, Niederschlagsarmut, höhere sowie häufigere Sturm- und Starkniederschlagsereignisse umgekehrt auf Umwelt, Natur, Landschaften und somit auch der Lebens-, Wohn- und Arbeitsqualitäten auswirken.
Die Stellungnahme zur Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes der Stadt Halle (Saale) – frühzeitige Beteiligung und öffentliche Auslegung des Vorentwurfs vom 01.04.2024 beinhaltet bereits entsprechende Ausführungen.

Die Initiative „Pro Baum“ und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) haben sich immer wieder und vielfältig zu der breiten und sehr wichtigen Thematik geäußert. Die Stellungnahme zur Fortschreibung Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Halle (Saale) setzt sich aus den nachfolgend, auszugsweise zitierten Dokumenten zusammen.

https://beteiligung.sachsen-anhalt.de/portal/halle/beteiligung/themen/1004280

Stellungnahme zum abfallrechtlichen Planfeststellungsverfahren für die Errichtung und den Betrieb einer Deponie DK I/DK 0, Standort Roitzsch

Basierend auf der Stellungnahme vom 11.02.2018 sowie der Gemeinsamen Stellungnahme der Bürgerinitiative Gegen eine Giftmüll- und Deponieregion Halle-Saalekreis e.V. und des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. zum Entwurf des Abfallwirtschaftsplans – Fortschreibung 2024 – gemäß § 32 Abs.2 Satz 2 KrWG vom 17.02.2025 gibt der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – zu dem obengenannten Vorhaben folgende Stellungnahme ab:

I. Erläuterungsbericht B 1 – Basis 28. Oktober 2020/Ergänzungen vom Juli 2026

Zu 5 Notwendigkeit der Anlage – Bedarfsnachweis

Das Unternehmen GP Papenburg Entsorgung Ost GmbH lässt vorrangig privatunternehmerische Gesichtspunkte erkennen, welche als Begründung der Errichtung dieser Deponie dienen soll. Das öffentliche Interesse ist nicht zu erkennen. Dieses liegt in der Vermeidung von Müll, Unrat und einer eng damit verbundenen Verschmutzung von Umwelt, Natur und Landschaft. In der Tabelle 1 des Erläuterungsberichtes vom 28. Oktober 2020 sind u.a. schwerkontaminierter Abfall angegeben, wozu Bitumengemische, Gleisschotter und Schlacke gehören. Offensichtlich ist deren Deponierung weiterhin so geplant.

Zu 6.1 Standort der Anlage und 6.2 Art der Anlage

Der angedachte Standort der Anlage befindet sich nach eigenen Angaben ca. 1,9 km von der Ortslage Roitzsch der Stadt Sandersdorf-Brehna entfernt. Es ist neben des vermehrten Transportaufkommens mit vermehrten Beeinträchtigungen durch Abdrift von Stäuben, Lärm und Geruchsbelästigungen zu rechnen.

Zu 6.3.1 Flächenbedarf; 6.3.2 Kapazität/Leistung und 6.5.2 Vorgesehene Betriebsdauer

Bei einer Gesamtbetriebsfläche von etwa 60 ha, ca. 32,7 ha als Deponie zu beanspruchen ist u.a. mit massiven Transportkapazitäten, Veränderungen des Landschaftsbildes sowie mit einem entsprechenden Anfall von Deponiebeeinflussten Wasser zu rechnen.
Da das planende Unternehmen von „problemlos“er Anpassung von „Kapazität bzw. Leistungsfähigkeit“ ausgeht, ist mit einer ohnehin selbst veranschlagten hohen Belastung von 6 LKW/h auszugehen. Bei einem Sattelzug – womöglich – Dreiseitenkipper mit einer Nutzlast von 25,2 t und Leergewicht mit 14,8 t, einem Gesamtgewicht im Umfang von 40,0 t ist von einer Gesamtlänge von 12,25 m, Fahrzeugbreite von 2,5 m und einer Fahrzeughöhe von 3,35 m, Kipphöhe rückwärts von 7,55 m und Kipphöhe seitlich von 4,2 m auszugehen. Somit ist eine massive zusätzliche verkehrliche Belastung mit allen Folgen wie zusätzliche Abgas-, Lärm- und Feinstaubbelastung sowie mit einer Erhöhung der Unfallgefahr zu rechnen.

Zu 6.7 Sicherheitsleistungen

Von diesen Angaben ist auszugehen, dass „nur“ eine Deponierung und keine Verwertung bzw. Aufbereitung des Abfalls vorgesehen ist. Dies widerspricht den Angaben unter 5. Notwendigkeit der Anlage – Bedarfsnachweis, welche zudem auf einen umfassenden Mülltourismus in bzw. aus den Ländern Sachsen-Anhalt und Brandenburg orientiert.

Zu 7 Bauunterlagen/Pläne
Zu 8. Allgemeine Beschreibung der Bodenverhältnisse

Die geologischen Untergrundverhältnisse, welche einst in den Tabellen 1 bis 3, Blätter 26 bis 28 vermerkt waren und nunmehr in den Tabellen 6 bis 8 angegeben, sind a) von hoher Wasserdurchlässigkeit und vielfältig ausgeprägter Kapillarität geprägt. Das ermöglicht eine unterschiedliche Bewegung von Wasser. Auf Grund der mit bis zu 100 Jahren einkalkulierten Einstellung von stabilen Grund- und Schichtwasserständen und -bewegungen ist mit einer unvorhersehbaren Einflussnahme von Wasser auf einen möglichen Deponiekörper zu rechnen. So besteht nicht nur die Wahrscheinlichkeit, dass Sicherwasser von oben den Deponiekörper durchströmt, sondern das je nach Niederschlagsverhältnissen, Veränderungen am Senkkegel in der Bergbaufolge sowie des weitläufigen Einflusses der Muldeaue sowie ihrer Nebengewässer ein Eindringen von Wasser von unten oder von der Seite durch über- und einströmen möglich ist.
Darüber hinaus ist mit massiven Einträgen von beispielsweise Schwermetallresten und Phenolen in den Klärungsprozess zu befürchten, welche eine Entfernung dieser Stoffe und Verbindungen nicht gewährleisten kann und eine zusätzliche Belastung von Wasser in den verschiedenen Schichten auch auf diesem Wege zur Folge haben kann.
Die Planungsunterlagen schließen diese Gefahren nicht glaubwürdig aus.
Eine Verschmutzung von Grund-, Schicht-, Fließ- und Standgewässern durch belastende Einträge aller Art tragen zur generellen Belastung von Wasser bei und verstoßen somit gegen die Bestimmungen der „Richtlinie 2000/60/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Oktober 2000 zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik“.

https://eur-lex.europa.eu/resource.html?uri=cellar:5c835afb-2ec6-4577-bdf8-756d3d694eeb.0003.02/DOC_1&format=PDF

https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:32000L0060

Zu 10.1.2 Festlegungen im Abfallwirtschaftsplan

Hier sei auf die beigefügte „Gemeinsame Stellungnahme der Bürgerinitiative Gegen eine Giftmüll- und Deponieregion Halle-Saalekreis e.V. und des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. zum Entwurf des Abfallwirtschaftsplans – Fortschreibung 2024 – gemäß § 32 Abs.2 Satz 2 KrWG“ vom 17.02.2025 verwiesen.

Zu 10.1.3 Angaben zur Bauleitplanung

Diese Angaben verdeutlichen, dass das Unternehmen nicht beabsichtigt mit der Stadt Sandersdorf-Brehna eine einvernehmliche Lösung zu finden. Stattdessen ist das Unternehmen bestrebt rein privatwirtschaftliche Interessen umzusetzen, welche Gefahren für Umwelt, Natur, Landschaft und Wohnqualität in sich bergen. Dies begründet sich nicht nur durch die Einlagerung von Gefahrstoffen und deren Gefahren, sondern durch den zu erwartenden „Mülltourismus“ und den damit verbundenen Gefahren aus Abgasen, Lärm, Staub und möglichen Unfällen. Insofern ist das öffentliche Interesse des Vorhabens ernsthaft zu bezweifeln.
Eine ausbleibende Errichtung einer zentralen Solaranlage begrüßt der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA -, da der Verbrauch von Böden für derartige Bauten keinesfalls nachhaltig ist. Stattdessen plädiert der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – für eine Errichtung dezentraler Solaranlagen zum Beispiel auf Dächern und Fassaden von Gebäuden.

Zu 11 Beschreibungen der Umwelt und ihrer Bestandteile
Zu 13.1 Abfallarten

Die unter 13.1 genannten Abfallarten sind als stark umweltgefährdende Stoffe einzustufen, welche auf einer einstigen Innenkippe eingelagert werden sollen. Eng damit verbunden sei darauf hingewiesen, dass Bergbaufolgelandschaften bis zu 100 Jahren zur Stabilisierung des Bodens und des Wasserhaushaltes benötigen. Dies ist an dem Standort keinesfalls gewährleistet.
In den Betrachrungen fehlen vollständige und aussagefähige Angaben zum Bestand und zur Entwicklung von Fauna, Flora und Funga.
Mit dem nunmehrigen Antrag auf Waldumwandlung vom 11.08.2025 ist offenbar vorgesehen für das Vorhaben 119.092,00 m² = 11,90 ha Wald dauerhaft zu zerstören.
Dabei gilt es zu beachten, dass Wälder als sehr wichtiger Bestandteil von intakter und lebendiger Umwelt, Natur und Landschaften die besten Grundlagen für eine gesunde und nachhaltige Existenz des gesamten Lebens auf der Erde bildet. Sie bieten zahlreichen Tieren, Pflanzen und Pilzen Lebensraum und Nahrung, dienen als Wasser- und Sauerstoffspender, verbessern den Gehalt an Luftfeuchtigkeit, filtern Kohlendioxid, Feinstaub, Ruß und Ozonsmog aus der Luft sowie spenden Schatten. Sie tragen somit ebenfalls entscheidend zur Verbesserung des Klimas bei.

https://www.bmleh.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/Waldfibel.pdf?__blob=publicationFile&v=9

https://www.bmz.de/de/service/lexikon/wald-14934

https://naturdetektive.bfn.de/lexikon/zum-lesen/lebensraeume/land/alles-ueber-den-wald.html

https://www.ufz.de/index.php?de=36065

Um eine Erhaltung und naturnahe Entwicklung von Wälder zu ermöglichen, bedarf es einer sukzessiven Entwicklung, um stabile, standortgerechte Waldgebiete entwickeln lassen zu können. Sie dienen so als Lebens- und Rückzugsraum für zahlreiche Tier-, Pflanzen- und Pilzarten.
Somit beachtet der Vorhabenträger keinesfalls die Bedeutung von Wald für Umwelt, Natur, Landschaft und Lebensqualität.

Andreas Liste
Vorsitzender

Halle (Saale), den 30.09.2026

https://www.uvp-verbund.de/trefferanzeige?docuuid=40B4CD50-5B16-4933-9E17-677279EAEF16&q=Roitzsch

AHA führt Exkursion zum Schillerpark und in das NSG Untere Mulde durch

In sehr langfristiger Anknüpfung an die 3. Muldekonferenz am Samstag, dem 30.09.2017, in der Gemeinde Muldestausee, Ortsteil Muldenstein, führt der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – am Samstag, dem 03.10.2026, eine Exkursion teilweise durch den Schillerpark, zum Naturschutzgebiet „Untere Mulde“ und das Naturdenkmal „Eichendom“ durch.
Im Rahmen der ca. vierstündigen Exkursion beabsichtigt der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – die dringende Schutzwürdigkeit der weitgehend unverbauten insgesamt 124,00 km langen Vereinigten Mulde im Exkursionsgebiet u.a. als Bestandteil des 1.191,00 ha großen Naturschutzgebietes „Untere Mulde“, des ca. 2.786,00 ha großen FFH-GEBIETES “UNTERE MULDEAUE“ (EU-CODE: DE 4239-302, LANDESCODE: FFH0129) sowie des 142,00 km² großen weltbedeutsamen Dessau-Wörlitzer Gartenreiches als einen wichtigen ökologischen, kulturellen und touristischen Lebens-, Rückzugs- und Verbindungsraum darzustellen.

https://www.fgg-elbe.de/files/Download-Archive/Fachberichte/Allgemein/Fliessgw2015.pdf

https://lvwa.sachsen-anhalt.de/das-lvwa/landwirtschaft-umwelt/naturschutz-landschaftspflege-bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung/naturschutzgebiete-in-sachsen-anhalt/untere-mulde

https://www.natura2000-lsa.de/front_content.php?idart=195&idcat=33&lang=1

https://www.unesco.de/staette/gartenreich-dessau-woerlitz

Darüber hinaus ist seitens des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – vorgesehen die damit eng verbundene ökologische und kulturelle Bedeutung des Gebietes um die Stillinge und den Schillerpark sowie die umfassenden Bedrohungspotenziale darzustellen. In dem Zusammenhang hat der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – das dringende und zwingende Bedürfnis seine schweren Bedenken zu womöglich noch existierenden Plänen der Stadt Dessau-Roßlau eine Nordostumgehung zu bauen und dabei eine neue Muldequerung zu schaffen, zu begründen. Neben der einen grundsätzlichen Tatsache, dass Verkehrsprobleme nicht mit neuen Straßen und Brücken lösbar sind, droht hier eine Zerschneidung wertvoller Kultur- und Naturlandschaft. Bereits der erfolgte Ausbau der B 184 im Mündungsgebiet der Mulde in die Elbe trägt schon zu erheblichen Störungen und Zerstörungen bei.

Nunmehr hat sich die Stadt Dessau-Roßlau um die Bundesgartenschau beworben. Unter der Überschrift „Eine Stadt wird BUGA!“ ist dazu auf der entsprechenden Homepage vermerkt, Zitat:

„Am 15. Juli 2023 hat die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) in ihrer Verwaltungsratssitzung entschieden, die Bewerbung Dessau-Roßlaus als Austragungsort der Bundesgartenschau 2035 anzunehmen. Das Ergebnis fiel einstimmig aus.“, Zitat Ende

https://verwaltung.dessau-rosslau.de/eine-stadt-wird-buga.html

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – beabsichtigt im Rahmen dieser Exkursion seine Ansichten zu dem Vorhaben darzulegen und seine diesbezüglichen Überlegungen vorzustellen und zu erläutern.

Darüber hinaus möchte der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – die unvollständige und unsachgemäße Beräumung von mehreren Kleingartenanlagen thematisieren.
Ferner beabsichtigt der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – seine Überlegungen zur Betreuung zweier Streuobstwiesen in dem Gebiet vorzustellen. Am 08.12.2015 haben sich erfreulicherweise die Stadt Dessau-Roßlau und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – eine Pflege und Betreuung der Streuobstwiese am Landhaus verständigt. Zwischenzeitlich hatte der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – in der Streuobstwiese „Am Landhaus“ umfassende Schnitt- und Schutzmaßnahmen an den Bäumen sowie Pflanz-, Mahd- und Erntearbeiten vorgenommen. Im Rahmen der Exkursion möchte der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – nunmehr die nächsten Aktivitäten zum Schutz, Entwicklung, Pflege und Betreuung der Streuobstwiese beraten, diskutieren und der interessierten Öffentlichkeit darlegen.
Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – hält es ebenfalls für dringend geboten im Rahmen der Exkursion das Thema Hochwasser sowie seine Vorschläge zum Umgang damit aufzuwerfen.
Zudem beinhaltet die Exkursion die Themen Beseitigung des Parkplatzes auf der Fläche der Streuobstwiese „Am Landhaus“ und das dringende Interesse zur Übernahme der Pflege und Betreuung der Streuobstwiese „Braunsche Lache“.
Ferner steht die Exkursion im Zeichen der Vorbereitung der 4. Muldekonferenz am Samstag, dem 25.09.2027, in der Großen Kreisstadt Eilenburg.

https://www.lanu.de/veranstaltung/4-muldekonferenz-des-arbeitskreis-hallesche-auenw/2027-09-25/eid/MzAwNw==

Darüber hinaus möchte der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – die Zielstellung und die Aktivitäten der Ortsgruppe Dessau-Roßlau sowie das Vorhaben der Entstehung eines Naturerkenntnispfades Mündungsgebiet der Mulde in die Elbe vorstellen.
Treff ist um 10.00 Uhr in Dessau-Roßlau an der Ecke Walderseestraße/Albrechtstraße (ARAL-Tankstelle)

Hinweis: Die Exkursion findet grundsätzlich bei jedem Wetter statt. Deshalb sind wetterfeste Kleidung und entsprechend angemessenes Schuhwerk angebracht. Ferner empfiehlt es sich Rucksackverpflegung – Essen und Trinken – mitzunehmen.
Die Teilnahme an der Exkursion erfolgt auf eigene Gefahr. Zudem ist das Verlassen der Exkursion zu jeder Zeit und an jedem Ort möglich.

Wer noch mehr zu Aktivitäten der ehrenamtlichen AHA-Ortsgruppe Dessau-Roßlau erfahren möchte, kann sich auch an folgende Adresse wenden:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – AHA
Ortsgruppe Dessau-Roßlau

E-Mail: aha_halle@yahoo.de

Andreas Liste
Vorsitzender

Halle (Saale), den 27.09.2026

Die Natur und Landschaft zwischen den Städten Bitterfeld-Wolfen, Südliches Anhalt, Zörbig und Halle (Saale) bedarf eines umfassenden Schutzes!

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) hat bei einer rund sechsstündigen Fahrradexkursion am 26. September 2026 die Natur- und Landschaftsräume entlang von Fuhne, Zörbiger Strengbach und Rieda zwischen Bitterfeld-Wolfen, Südlichem Anhalt, Zörbig, Petersberg und Halle (Saale) in Augenschein genommen. Dabei wurden sowohl die hohe ökologische Bedeutung der arten- und strukturreichen Auen- und Gewässerlandschaften als auch zahlreiche bestehende Belastungen und Gefährdungen festgestellt.

Im Mittelpunkt standen insbesondere die anhaltenden Wasserdefizite der Fuhne, Nährstoff- und Abwassereinträge, Flächenversiegelungen, Eingriffe in Gewässer- und Uferbereiche, Abholzungen sowie der teilweise unzureichende Schutz wertvoller Biotope. Der AHA sieht daher dringenden Handlungsbedarf, um die Gewässer, Auen, Feuchtgebiete, Streuobstwiesen und weiteren wertvollen Landschaftsbestandteile dauerhaft zu schützen, naturnah weiterzuentwickeln und miteinander zu vernetzen.

Die Fuhneaue und die angrenzenden Landschaftsräume besitzen nach Auffassung des AHA eine herausragende Bedeutung als Lebens- und Rückzugsraum für zahlreiche Tier-, Pflanzen- und Pilzarten sowie als Biotopverbund zwischen Saale und Mulde. Zugleich bieten sie wichtige Voraussetzungen für einen natur- und umweltverträglichen Tourismus. Der AHA verbindet seine aktuellen Beobachtungen deshalb mit konkreten Vorschlägen und Forderungen für Schutz, Erhalt, Renaturierung und nachhaltige Entwicklung dieser Landschaftsräume.

Fotos: Andreas Liste

AHA lädt zur 4. Muldekonferenz am 25.09.2027 nach Eilenburg ein

Samstag, den 25.09.2027, um 10.00 Uhr
4. Muldekonferenz
Ort: Bürgerhaus Eilenburg, Kleiner Saal, Franz-Mehring-Str. 23 in 04838 Eilenburg

In Anknüpfung an die ersten drei Muldekonferenzen „Mulde quo vadis“ am 25.10.1997 und 08.09.2007 in der damaligen Stadt Raguhn sowie am 30.09.2017 in der Gemeinde Muldenstein, hat sich der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – entschieden am Samstag, dem 25.09.2027, eine 4. Muldekonferenz durchzuführen. Als Ort der 4. Muldekonferenz dient das Bürgerhaus Eilenburg, Kleiner Saal, Franz-Mehring-Str. 23 in 04838 Eilenburg. Die Veranstaltung beginnt 10.00 Uhr.
Auch mit dieser Konferenz möchte der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – auf die Vielfältigkeit und Bedeutung des am schnellsten fließenden Flusses Mitteleuropas und nicht schiffbaren Nebenflusses der Elbe hinweisen sowie Vorschläge zum besseren Schutz und Betreuung der Mulde vorlegen lassen und diskutieren.
Allein auf dem 124,00 km langen Fließweg der Vereinigten Mulde, die in Sermuth aus der Zwickauer Mulde (ca. 166,00 km) und der Freiberger Mulde (ca. 124,00 km) entsteht, befinden sich zahlreiche wertvolle und bedeutsame Auenlandschaften. Diese sind prägend für den gesamten Natur- und Landschaftsraum und daher aufgrund ihrer besonderen ökologischen Bedeutung länderübergreifend sowohl im Land Sachsen-Anhalt als auch im Freistaat Sachsen zu schützen.
Bereits jetzt bedankt sich der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – recht herzlich bei den Referierenden für die Bereitschaft fachlich-inhaltlich und beim Bürgerhaus Eilenburg für die Möglichkeit der Bereitstellung der Räumlichkeiten.
Ferner hat sich erfreulicherweise die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt bereit erklärt, im Rahmen ihrer Möglichkeiten die 4. Muldekonferenz am 25.09.2027 in Eilenburg in der Vorbereitung, bei der Durchführung und bei der Nachbereitung zu unterstützen und zu begleiten.
Nunmehr möchte der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – die interessierte Öffentlichkeit, Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Bildung und Medien recht herzlich zu der Konferenz einladen und bittet bei Teilnahme bis zum 15.09.2027 um schriftliche und verbindliche Anmeldung.

Programmablauf zur 4. Muldekonferenz am Samstag, dem 25.09.2027

10.00 bis 10.10 Uhr

Eröffnung
Herr Andreas Liste, Vorsitzender des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA

10.10 bis 10.20 Uhr

Grußwort
Herr Ralf Scheler
, Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Eilenburg

10.20 bis 10.35 Uhr

Film
„Die Mulde – vom Zusammenfluss bis zur Mündung“

von der Landestalsperrenverwaltung Sachsen, vom Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt und vom Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt in Kooperation mit der Firma AVANGA Filmproduktion GmbH & Co. KG

10.35 bis 10.55 Uhr

Exkursionsbericht
Herr Andreas Liste
, Vorsitzender des AHA
Die Mulde zwischen der Stadt Bad Düben und der Großen Kreisstadt Eilenburg

10.55 bis 11.05 Uhr

Pause

11.05 bis 11.20 Uhr

Bericht
Herr Hubertus Wacker
, ehem. Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Eilenburg
Das Hochwasser in den Jahren 2002 und 2013

11.20 bis 11.40 Uhr

Vortrag
Herr Detlef Eisewicht
, 2. stellvertretender Vorsitzender des AHA
„Die ökologische Bedeutung unserer Auenwälder und Auenlandschaften – Gefährdung, Schutz und Entwicklung“

11.40 bis 12.00 Uhr

Vortrag
Frau Dr. Steffi Formann
, Leiterin Arbeitsgruppe Phytomining & Bioextraktion am Just Transition Center (JTC) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
„Muldeaue – wohin geht der Weg? Bodenbelastungen zwischen Nutzung, Schutz und Zukunft“

12.00 bis 12.20 Uhr

Vortrag
Herr Prof. Dr. Wolfgang Gossel
, Senior Scientist Angewandte Geologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
„Gefährdung und Gefahrenvorhersage für Denkmale durch Veränderungen im Wasserhaushalt“

12.20 bis 13.00 Uhr

Diskussion

13.00 bis 14.00 Uhr

Mittagspause

14.00 bis 15.30 Uhr

Exkursion zur Mulde-Lossa-Aue in der Großen Kreisstadt Eilenburg

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15.30 bis 16.00 Uhr

Auswertung und Abschluss der Veranstaltung

Gegen 16.00 Uhr

Ende der Veranstaltung

Hinweise zur Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung

  • Die Veranstalter bitten um schriftliche und verbindliche Anmeldung bis spätestens Mittwoch, den 15.09.2027.
  • Die Veranstalter erheben keine Tagungskosten.
  • Die Versorgung mit Essen und Trinken ist grundsätzlich kostenpflichtig.
  • Der Veranstalter behält sich Änderungen am Programmablauf vor.

Alle Rückfragen sowie die schriftlichen und verbindlichen Anmeldungen sind bitte an folgende zentrale Anschrift des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – zu richten:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – AHA

Große Klausstraße 11

06108 Halle (Saale)

Tel.: 0345 – 200 27 46
E-Mail: aha_halle@yahoo.de

Andreas Liste
Vorsitzender

Halle (Saale), den 06.11.2026

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