Spendenaufruf zum Erhalt der historisch gewachsenen Gehölz-, Wiesen- und Mietergartenfläche im Hinterhof der Elsa-Brändström-Straße 206 – 215 und Robert-Koch-Straße 1

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

seit fast 100 Jahren prägt die historisch gewachsene Gehölz-, Wiesen- und Mietergartenfläche im Hinterhof der Elsa-Brändström-Straße 206 – 215 und Robert-Koch-Straße 1 das Wohnumfeld vieler Menschen. Die Größe der Fläche beträgt ca. 2.475,00 m². Sie ist Lebens- und Rückzugsraum für Tiere, Pflanzen und Pilze, Ort der Erholung und Begegnung sowie ein lebendiges Zeugnis der Stadt- und Sozialgeschichte Halles.

Doch dieses wertvolle Stück Natur und Geschichte ist akut bedroht. Die kommenden Wochen können darüber entscheiden, ob dieser gewachsene Natur- und Lebensraum erhalten bleibt oder durch weitere Versiegelung und Bebauung dauerhaft verloren geht.

Um notwendige rechtliche Schritte und mögliche Klagen zum Schutz dieser Fläche finanzieren zu können, benötigt die Bürgerinitiative „Mietergärten bewahren statt befahren“ dringend finanzielle Unterstützung. Nur mit ausreichenden Mitteln können wir unsere Interessen wirksam vertreten und den Erhalt dieses wertvollen Areals sichern.

Für zweckgebundene Spenden steht folgende Bankverbindung des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA –  zur Verfügung:

IBAN: DE 14 800 537 62 0380 302 257
BIC: NOLADE21HAL
Saalesparkasse
Verwendungszweck: „Mietergärten “

Jede Spende hilft dabei, die Finanzierung notwendiger Rechtsmittel zu ermöglichen und den Einsatz für den Erhalt der Gehölz-, Wiesen- und Mietergartenfläche fortzuführen.

Diese Fläche leistet einen wichtigen Beitrag zum Stadtklima, zur Artenvielfalt und zur Lebensqualität im Quartier. Sie speichert Regenwasser, verbessert die Luftqualität, bietet Schatten an heißen Tagen und schafft Raum für Naturerlebnisse mitten in der Stadt. Ihr Verlust wäre nicht nur ein Verlust für die Anwohnerinnen und Anwohner, sondern für die gesamte Stadt Halle (Saale).
Unser besonderer Dank gilt der Initiative „Pro Baum“ und dem Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – für ihre Unterstützung und Engagement. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, weitere unnötige Flächenversiegelungen zu verhindern und wertvolle Grün- und Lebensräume für kommende Generationen zu bewahren.

Bitte unterstützen Sie unseren Einsatz mit Ihrer Spende. Jeder Beitrag – unabhängig von seiner Höhe – hilft, die notwendigen Schritte zum Schutz dieser einzigartigen Fläche zu ermöglichen.

Herzlichen Dank für Ihre Solidarität und Ihre Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen

Bürgerinitiative „Mietergärten bewahren statt befahren“

Kontakt:

Initiative „Pro Baum“
c/o Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – AHA

Große Klausstraße 11

06108 Halle (Saale)

Tel.: 0345 – 2002746
E-Mail: aha_halle@yahoo.de

Dank für die ersten Spenden

Wir möchten uns bei den ersten SpenderInnen bedanken. So sind bereits € 770,00 an Spenden eingegangen:

1x € 500,00
3x € 50,00
1x € 20,00 und
1x € 100,00.

Herzlichen Dank.

AHA setzt sich für den Schutz, den Erhalt und die Entwicklung der Auenlandschaften zwischen Burg und Magdeburg ein

Die Region zwischen der Stadt Burg im Landkreis Jerichower Land und der sachsen-anhaltinische Landeshauptstadt Magdeburg sind sehr stark durch den insgesamt 1.094,30 Kilometer langen Strom Elbe geprägt, welche ein Einzugsgebiet von 148.268,00 km² aufzuweisen hat.

https://www.fgg-elbe.de/files/Download-Archive/Fachberichte/Allgemein/Fliessgw2015.pdf

Laut Geografischen Daten der Landeshauptstadt Magdeburg, durchquert die Elbe alleine das Magdeburger Stadtgebiet auf einer Länge von 21,1 km.

https://www.magdeburg.de/index.php?La=1&ffsn=false&ffsm=1&object=tx,698.7922.1&kat=&kuo=2&sub=0

Im Ostteil der Landeshauptstadt Magdeburg lässt sich noch deutlich die einstige Furkation der Elbe erkennen, wobei insbesondere die Alte Elbe die einstige vielfältige Struktur noch am ehesten abbildet. Mit dem ca. 125,00 ha großen, im Nordosten der Großstadt an der Grenze zur Einheitsgemeinde Biederitz gelegenen Biederitzer Busch sowie dem im Südosten befindlichen 282,25 ha großen Naturschutzgebiet „Kreuzhorst“ sind noch sehr arten- und strukturreiche Restauenwälder existent.

https://naturerbe-deutschland.de/flaeche/biederitzer-busch

https://www.dbu.de/app/uploads/010217022104_686052.pdf

https://www.natura2000-lsa.de/schutzgebiete/naturschutzgebiete/kreuzhorst.html

https://www.natura2000-lsa.de/upload/3_schutzgebiete/naturschutzgebiete/2_Dokumente/verordnung61.pdf

Dazwischen bildet insbesondere der zwischen Stromelbe und Alter Elbe ab dem Jahre 1871 als englischer Landschaftspark gestaltete, 200 ha große Rotehornpark einen sehr bedeutsamen Naherholungsraum für die Bevölkerung.
Im Biosphärenreservat „Mittelelbe“ gelegen, drücken insbesondere das Naturschutzgebiet „Kreuzhorst“, die drei Landschaftsschutzgebiete „Barleber – Jersleber See und Elbniederung“, „Zuwachs – Külzauer Forst“ bzw. „Umflutehle-Külzauer Forst“ und „Mittlere Elbe“ sowie die vier Gebiete nach der europäischen Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Richtlinie FFH_0199LSA „Ehle zwischen Möckern und Magdeburg“, FFH-Gebiet 0174_LSA Stromelbe im Stadtzentrum Magdeburg, FFH-Gebiet 0050_LSA_Elbaue zwischen Saalemündung und Magdeburg und FFH-Gebiet LSA Sülzetal bei Süllorf die umfassende, zum Teil territorial übergreifende Schutzwürdigkeit der Elbe und ihrer Aue aus.

https://lvwa.sachsen-anhalt.de/das-lvwa/landwirtschaft-umwelt/naturschutz-landschaftspflege-bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung/naturschutzgebiete-in-sachsen-anhalt/kreuzhorst

https://www.magdeburg.de/index.php?ModID=7&FID=37.3099.1&object=tx%7C37.3099.1

https://lau.sachsen-anhalt.de/naturschutz/schutzgebiete-nach-landesrecht/landschaftsschutzgebiet-lsg/lsg15

https://lau.sachsen-anhalt.de/naturschutz/schutzgebiete-nach-landesrecht/landschaftsschutzgebiet-lsg/lsg16

https://www.natura2000-lsa.de/front_content.php?idart=261&idcat=33&lang=1

https://www.natura2000-lsa.de/front_content.php?idart=236&idcat=33&lang=1

https://www.natura2000-lsa.de/front_content.php?idart=122&idcat=33&lang=1

https://www.natura2000-lsa.de/front_content.php?idart=123&idcat=33&lang=1

Jedoch ist insbesondere im Bereich der Stromelbe deutlich eine jahrzehntelange bauliche Prägung des Flussgebietes erkennbar, welche vorrangig im Westuferbereich von Nord nach Süd mehr oder wenig flächendeckend ersichtlich ist. Somit sind der Elbe nicht nur wertvolle Natur- und Landschaftsbestandteile, sondern auch Überflutungsräume verlorengegangen.
Bei einer Fahrradexkursion von Mitgliedern der vom Umweltbundesamt im Juni 2019 gemäß § 3 Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz – UmwRG anerkannten, gemeinnützigen und ehrenamtlichen Umwelt- und Naturschutzvereinigung Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – am Samstag, den 11.07.2026 entlang der Elbe zwischen den Städten Burg und Magdeburg mit Aufenthalten u.a. am Mündungsbereich der Beeke in den Elbe-Havel-Kanal, den Elbe-Havel-Kanal, an der Schleuse Hohenwarthe, auf der Kanalbrücke Magdeburg, in den Gebieten der Gemeinde Möster und der Stadt Wolmirstedt, am Mündungsbereich der Ehle, verschiedener und vielfältiger Altverläufe der Elbe, dem Gesamtgebiet der Auen von Elbe und Polstrine im Großgebiet des Biederitzer Busches sowie an der Alten Elbe in der sachsen-anhaltinischen Landeshauptstadt Magdeburg verdeutlichte erneut die umfassende Arten- und Strukturvielfalt, welche es umfassend zu schützen und zu erhalten gilt.
Die etwa sechsstündige Fahrradexkursion startete am Bahnhof in Burg und führte zuerst durch den 9,50 ha großen, denkmalgeschützten Goethepark, welcher eine „grüne Achse zwischen dem Bahnhof und dem Stadtzentrum“ bildet.

https://www.touristinfo-burg.de/sehenswertes/goethepark.html

https://pano.erlebnisland.de/player/index.html?panodir=burg/parks_gaerten/_gtev&action2start=showgallery

Nach Auffassung des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – kann der zur Landesgartenschau 2018 umgestaltete Park noch mehr ökologische Aufwertung erfahren, wenn die Wiesen nur noch partiell und unregelmäßige Mahden im Spätsommer erfahren und insbesondere zur Blühzeit ungemäht bleiben. Somit finden Insekten und Spinnen ausreichend Nahrung und Rückzugsraum. Das trifft auch für Säugetiere, Vögel, Reptilien oder gar Amphibien zu. Eine blühende Wiese bildet zudem eine Aufwertung für das Auge und die Nase. Zudem verbleibt mehr Wasser in der Fläche und geht nicht durch verstärkte Verdunstung verloren. Eine Bedeutung für Wissenschaft und Bildung ergibt sich ebenfalls.
Mit der Weiterfahrt entlang der Martin-Luther-Straße zur Aue von Beeke und Lausegraben, welche im Bereich Feldmark Lüdersdorf in den 54,00 bzw. 56,00 km langen Elbe-Havel-Kanal einmünden, öffnete sich ein Blick auf eine Umwelt, Landschaft und Natur, welche einerseits stark vom Menschen geprägt ist, aber andrerseits naturnahe Entwicklungen zulässt und aufzeigt. Dieser Natur- und Landschaftsraum gestaltet sich im erster Grobübersicht als strukturreicher Landschafts- und Naturraum, welcher durch Gehölz-, Wiesen- und Staudenflächen geprägt ist. Dies gilt es durch Ausschluss von intensiver agrarischer Nutzung und damit der Beförderung der alternativen Nutzung als Wiesen, der sukzessiven Entwicklung weiterer Wiesen- und Staudenflächen sowie standortgerechter Wald- und Gehölzbereiche als Lebens- und Rückzugsraum für Fauna und Flora, Produzent und Verbreitungsraum von Kalt- und Frischluft, Ort einer sanften Erholung sowie Teil eines umfassenden Biotop- und Grünverbundes in die großräumige Aue der Elbe mit Bürgerholz bei Burg mit seinem 920,00 ha großen Naturschutzgebiet „Bürgerholz bei Burg“ und ca. 946,00 ha großen FFH-Gebiet „Bürgerholz bei Burg“ (EU-Code: DE 3637-302, Landescode: FFH0040) sowie dem Külzauer Forst als Bestandteil des ca. 4.017,14 ha großen Landschaftsschutzgebietes „Umflutehle-Külzauer Forst“ und des überschneidenden ca. 6.598,00 ha großen FFH-Gebietes “Elbaue zwischen Saalemündung und Magdeburg „ (EU-Code: DE 3936-301, Landescode:
FFH0050) FFH0050), welche zudem das 9,00 – 28,00 ha große „Naturschutzgebiet Weinberg“ bei Hohenwarthe.

https://lvwa.sachsen-anhalt.de/das-lvwa/landwirtschaft-umwelt/naturschutz-landschaftspflege-bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung/naturschutzgebiete-in-sachsen-anhalt/buergerholz-bei-burg

https://www.natura2000-lsa.de/schutzgebiete/natura2000-gebiete/buergerholz-bei-burg-.html

https://www.bfn.de/natura-2000-gebiet/buergerholz-bei-burg

https://lau.sachsen-anhalt.de/fachthemen/naturschutz/schutzgebiete-nach-landesrecht/landschaftsschutzgebiet-lsg/lsg16

https://www.natura2000-lsa.de/schutzgebiete/natura2000-gebiete/elbaue-zwischen-saalemuendung-und-magdeburg-.html

https://www.bfn.de/natura-2000-gebiet/elbaue-zwischen-saalemuendung-und-magdeburg

Ebenfalls bietet sich ein umfassender Grün- und Biotopverbund in das urbane Stadtgebiet von Burg an, wo der Goethepark eine sehr wichtige Rolle unter Einbeziehung von Gärten, Gehölzen, Wiesen- und Staudenbereichen spielen kann.
Daraus erwachsen sich vielfältige Nutzen für den Menschen sowie Fauna, Flora und Funga, wozu die Verbesserung klimatischer Faktoren, des Stadt- und Landschaftsbildes ebenso dazugehören, wie die Funktion als Lebens- und Rückzugsraum für die Tier-, Pflanzen- und Pilzwelt.
Der Elbe-Havel-Kanal hat folgende offizielle Darstellung, Zitat:

In Fortsetzung des Mittellandkanals existiert der Elbe-Havel-Kanal als Verbindung der Elbe mit der Havel bei Brandenburg. Er verbindet also den Mittellandkanal, und damit die Industrieregion im Ruhrgebiet, mit den Kanalsystemen Brandenburgs und damit auch Berlin.

Der Elbe-Havel-Kanal startet an der Schleuse Hohenwarthe bei Kilometer 325,6 des Mittellandkanals, die Kilometrierung des MLK wird dabei fortgesetzt. Bei Kilometer 379,0 mündet der Elbe-Havel-Kanal bei Plaue in den Plauer See und damit in die untere Havel. Der größte Teil des 54 km langen Kanals verläuft dabei in Sachsen-Anhalt.“, Zitat Ende

http://www.wasserstrassenkreuz.de/elbe_havel_kanal.html

Das Land Sachsen-Anhalt schreibt von einer Länge des Elbe-Havel-Kanals im Umfang von 56,00 km.

https://mid.sachsen-anhalt.de/infrastruktur/verkehr/wasserstrassen-und-schifffahrt/wasserstrassen-und-haefen

Die geschichtliche Entwicklung reicht bis in das Jahr 1743 zurück.

https://www.wsa-spree-havel.wsv.de/Webs/WSA/Spree-Havel/DE/01_Wasserstrassen/02_Bundeswasserstrassen/18_Elbe_Havel_Kanal/elbe_havel_kanal_node.html

Trotz seiner fehlenden Naturnähe, welche sich in festverbauten Ufern und gerader Gestalt manifestiert, nutzen erfreulicherweise zahlreiche Wasservögel wie zum Beispiel Graugänse, Kormorane, Stockenten, Mehl- und Rauchschwalben sowie Lachmöwen das künstlich gebaute Gewässer. Insbesondere die angrenzenden Waldgebiete sowie angrenzende Stand- und Fließgewässer tragen dazu bei.

Landschafts- und naturzerschneidend sowie massiv verlärmend stellt sich die mit ihren Bauwerken die Elbeaue zerschneidende Bundesautobahn 2 mit ihrer Brücke Hohenwarthe dar. Diese vielfältig massiv störende Verkehrsanlage bringt massiv den landschafts-, natur- und umweltzerstörenden Charakter zum Ausdruck.

Im Gemeindegebiet von Möster verdeutlicht sich die geschützte und schützenswerte Arten- und Strukturvielfalt der Elbaue mit ihren zahlreichen Altverläufen wie Lostauer Alte Elbe mit Verbindungsläufen zu Elbe und Ehle, die 40,00 km lange Ehle mit Nebengewässern und Biederitzer See, die Gerwischer Seenlandschaft sowie Polstrine mit Großgebiet des Biederitzer Busches.

https://www.fgg-elbe.de/files/Download-Archive/Fachberichte/Allgemein/Fliessgw2015.pdf

Die mit Beton und Asphalt versiegelten Wege haben zu massiven Zerstörungen und Beeinträchtigungen in dem sehr bedeutsamen Bestandteil der Elbaue geführt. Derartige Wege bilden nicht nur standortfremde, schnell sonnenerhitzte Trennungs- und Gefahrenrräume für Kleinst- und Kleintiere, sondern befördern das Befahren mit Kraftfahrzeugen nach der Fertigstellung solcher Straßen. Zudem ist mit einer Verstärkung bzw. Verschärfung der ohnehin schon gegenwärtig starken Nutzung von Hundehalterinnen und Hundehalter zu rechnen, welche zumeist ihre Hunde unangeleint durch das Schutzgebiet laufen lassen, was u.a. Bodenbrüter und den gesichteten jungen Feldhasen bedrohen. Somit verstärkt sich der Druck – insbesondere zur Brut- und Setzzeit – auf die arten- und strukturreiche Fauna. Die Gefahr von Camping-, Angel- und Partytourismus ist in Erfahrung anderer Abschnitte der Elbaue nicht zu vernachlässigen. Die zunehmende Raserei durch Fahrerinnen und Fahrer von technisch weit fortgeschrittenen Fahrrädern erhöhen die Unfallgefahren und gefährden die wegquerende Tierwelt.
Nach Auffassung des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – gilt es den geschützten Teil der Elbaue vor solchen Eingriffen zu verschonen.
In dem Zusammenhang weist der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – darauf hin, dass das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) zur aktuellen täglichen Neuausweisung von Siedlungs- und Verkehrsflächen in der Bundesrepublik Deutschland folgendes angibt, Zitat: „Ausweislich der amtlichen Flächenstatistik des Bundes wurden in Deutschland im Vierjahresmittel 2019 bis 2022 jeden Tag rund 52 Hektar als Siedlungsflächen und Verkehrsflächen neu ausgewiesen. Dies entspricht einer Fläche von circa 72 Fußballfeldern täglich. Damit nahm der Flächenverbrauch nach einem Anstieg im Vorjahreszeitraum (55 Hektar) nun wieder geringfügig ab. 37 Hektar der Flächenneuinanspruchnahme entfielen auf den Bereich Wohnungsbau, Industrie und Gewerbe sowie öffentliche Einrichtungen, 12 Hektar auf Sport-, Freizeit- und Erholungs- sowie Friedhofsflächen. Insgesamt machten Flächen für Siedlung und Verkehr in Deutschland im Jahr 2022 14,5 Prozent, das heißt etwa ein Siebtel der Gesamtfläche aus.
Die Siedlungs- und Verkehrsfläche darf nicht mit „versiegelter Fläche“ gleichgesetzt werden, da sie auch unversiegelte Frei- und Grünflächen enthält. Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes sind etwa 45 Prozent der Siedlungs- und Verkehrsfläche versiegelt.“, Zitat Ende
Ferner ist folgendes ausgeführt, Zitat:
In der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie hat sich die Bundesregierung zum Ziel gesetzt, den täglichen Zuwachs an Siedlungs- und Verkehrsfläche in Deutschland von heute rund 52 Hektar pro Tag bis zum Jahr 2030 auf unter 30 Hektar pro Tag zu reduzieren, um bis zum Jahr 2050 einen Flächenverbrauch von netto Null im Sinne einer Flächenkreislaufwirtschaft zu erreichen. Dabei geht es auch um den Schutz und die Erhaltung landwirtschaftlicher Flächen.“, Zitat Ende

https://www.bmuv.de/themen/nachhaltigkeit-digitalisierung/nachhaltigkeit/strategie-und-umsetzung/flaechenverbrauch-worum-geht-es

https://www.bundesregierung.de/breg-de/service/archiv/nachhaltigkeitspolitik/deutsche-nachhaltigkeitsstrategie-318846#:~:text=Nachhaltigkeit%20bedeutet:%20Nur%20so%20viel,Wirtschaft%20und%20Gesellschaft%20antworten%20wollen.

https://www.bundesregierung.de/resource/blob/975274/1873516/9d73d857a3f7f0f8df5ac1b4c349fa07/2021-03-10-dns-2021-finale-langfassung-barrierefrei-data.pdf?download=1

https://www.bundesregierung.de/resource/blob/2277952/1875184/583beac2346ebc82eb83e80249c7911d/Deutsche_Nachhaltigkeitsstrategie_2021_Kurzfassung_bf_neu_17-05-2021.pdf?download=1

Das ergibt im Jahr einen Flächenverbrauch im Umfang von 18.980,00 ha. Im Vergleich dazu hat die Stadt Wanzleben-Börde eine Fläche von 18.150,00 ha = 181,15 km².

https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Administrativ/05-staedte.html

Das Statistische Bundesamt kommt auf die gleichen besorgniserregenden Feststellungen.

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Zahl-der-Woche/2024/PD24_11_p002.html

Daher sind alle neuen Flächenverbräuche in unverbauten Teilen von Umwelt, Natur und Landschaften endlich zu unterlassen und stattdessen Rückbau- und Flächenentsiegelungsmaßnahmen anzugehen.

Das Gesamtgebiet der Auen von Elbe und Polstrine im Großgebiet des Biederitzer Busches lässt sehr gute Möglichkeiten naturnaher Entwicklungsmöglichkeiten erkennen. Abgesehen von der Freihaltung der Wiesen – beispielsweise im Bereich Watershorn, Uxthorn, Langes und Schwarzes Loch – zeigt die naturnahe Entwicklung der Auenwaldstrukturen das sehr große Verjüngungspotential, den Erhalt und Schutz der vielschichtigen Auenwaldstrukturen mit seinen Altbaumbeständen der Stieleiche und Schlenken sowie die strukturelle Vielfältigkeit auf. Diese Entwicklung gilt es unbedingt beizubehalten. In dem Blickfeld betrachtet, nahmen die Mitglieder der Exkursionsgruppe die Folgen der umfassenden und massiv baulichen Eingriffe Bauarbeiten zur „Hochwasserschadenbeseitigung“ am Herrenkrugdeich an der Nahtstelle zwischen Park Herrenkrug und Blumenthalswerder auf. Neben den massiven Eingriffen in den sehr wertvollen und vielfältigen Gehölzbestand des Hartholzauenwaldes im südlichen und mittleren Bereich des Biederitzer Busches sowie des Blumenthalswerder und Herrenkrugparkes, erscheint es nicht nachvollziehbar, warum große Teile des Auengebietes vom Hochwasser abgetrennt sein sollen. Hinzu kommen die massiven Flächenversiegelungen mit Beton und Asphalt. Hier ist ein massives Umdenken in Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit dringend vonnöten. In dem Zusammenhang hält es der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – für dringend geboten den Bestand des Deiches in dem Abschnitt auf den Prüfstand zu stellen, da er neben des Verlustes von Retentionsflächen einen massiven Rückstau von Hochwasser in Richtung Golfplatz und Pferderennbahn hervorrufen kann.
Im Gesamtverlauf der Auen zwischen Burg und Magdeburg – so auch im Bereich der Alten Elbe in Höhe Kleiner Cracauer Anger – waren große Aktivitäten von Insekten festzustellen. Dies unterstreicht die Bedeutung der vielfältigen schützenswerten und geschützten Auenlandschaft mit seinen Stauden, Gehölzen und Wiesen.
Erschreckend stellen sich Aktivitäten und Folgen zum massiven Neubau der Kaiser-Otto-Brücke dar, welche nun südwestlich der bestehenden Anna-Ebert-Brücke die Elbaue und das Stadtgebiet mit dem riesigen Bauwerk zerschneidet sowie verbunden mit Lärm, Abgasen und Feinstaubbelastung das Stadtbild auch optisch schädigt. Sie ist Ausdruck einer verheerenden Verkehrs- und Umweltpolitik, welche rücksichtslos auf Motorisierten Individualverkehr und Straßengüterverkehr und einer dementsprechenden Planungs- und Baupolitik. Eine zukunftsfähige Politik und Planung ist so keinesfalls zu bewerkstelligen. Der zukunftsfähige Ansatz von Verkehrsvermeidung, Förderung von Öffentlichem und Schienenpersonennahverkehr, Schienenfernverkehr für Personen und Güter sowie der Freihaltung und Freiräumung von Umwelt, Natur, Landschaften und urbaner Räume sind leider nicht erkennbar.
Dies ist im eben auch insbesondere im Bereich von Alter Elbe und Stromelbe deutlich eine jahrzehntelange bauliche Prägung des Flussgebietes erkennbar, welche vorrangig im Westuferbereich von Nord nach Süd mehr oder wenig flächendeckend ersichtlich ist. Somit sind der Elbe nicht nur wertvolle Natur- und Landschaftsbestandteile, sondern auch Überflutungsräume verlorengegangen.
Während die bauliche Wiederherrichtung des alten Siels Mauseturm durchaus zu begrüßen ist, sind die anderen Arbeiten, einhergehend mit massiven Zerstörungen von Natur und Landschaft der Elbaue, vollkommen inakzeptabel, da damit großflächig zerstörerische Eingriffe in Gehölz-, Wiesen- und Hochstaudenbestände sowie das Landschaftsbild verbunden sind. Die umfangreiche Erweiterungsbaustelle befindet sich störend bzw. zerstörend in dem Überflutungsraum der Elbe, im FFH-Gebiet 0174_LSA Stromelbe im Stadtzentrum Magdeburg und im Landschaftsschutzgebiet „Mittlere Elbe“ (LSG_0023MD_). Die Eingriffe beziehen sich ebenfalls auf den Weg „Zum Mäuseturm“. Dort erfolgten zum Beispiel Zerstörungen an den Wegrändern und Aufschüttungen in Richtung Prester See. Dabei sind deutlich erkennbare Schädigungen und Zerstörungen an den Gehölz-, Wiesen- und Hochstaudenbeständen eingetreten.
Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – fordert in dem Zusammenhang den sofortigen Stopp der Bauarbeiten sowie den Rückbau aller Neubauten und Aufschüttungen sowie die Ermittlung und Bestrafung der Verantwortlichen.

https://www.ak-lsa.de/objekt/maeuseturm-umnutzung-magdeburg

https://www.maeuseturm-magdeburg.de

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – sieht in der Konstellation die dringende Notwendigkeit sich verstärkt für den Schutz, den Erhalt und Entwicklung der Auenlandschaften im Raum zwischen der Stadt Burg und Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt Magdeburg und deren Umland einzusetzen bzw. einzubringen. Dabei ist sich der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – der Entwicklungspotentiale sehr bewusst, welche es nun gilt verstärkt zu nutzen. Dazu zählen zum Beispiel die Wiederanbindung von Altauen an das Hochwasserregime des Flusssystems der Elbe, Beendigung und Rückbau von Verbauungen, Aufschüttungen, Bodenversiegelungen, Ufer- und Sohlbefestigungen, Prüfung der besseren Wiederanbindung von Altverläufen an das Gesamtflusssystem sowie nicht zuletzt der Erhalt und die Ausweitung von Biotop- und Grünverbundräumen. Dazu können nach Ansicht des Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – ganz besonders die Fließgewässersysteme von Ehle, Sülze, Eulengraben, Klinke, Schrote, Olvenstedter Röthe und von Großer Sülze beitragen, welche von Westen aus dem Landkreise Börde kommend in die Elbe einmünden.
Hier gilt es neben der Beachtung der zahlreichen europäischen und nationalen Schutzgebiete ebenfalls die RICHTLINIE 2000/60/EG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 23. Oktober 2000 zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik, insbesondere bei der Artikel 1, 2, 4 und 5 schließen derartige Zerstörungsaktivitäten aus, zu berücksichtigen.

https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:02000L0060-20141120&from=DE

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – hält die Erstellung einer flächendeckenden, wissenschaftlich fundierten Schutz- und Entwicklungskonzeption an. Eine Einbindung aller wissenschaftlichen Einrichtungen erscheint hier dringend geboten.
Ferner sieht der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – die dringende Notwendigkeit der Förderung der Umweltbildungsarbeit und ruft in dem Zusammenhang verstärkt zu einer Wiederentstehung und Entwicklung sowie des Betriebes eines Umwelt- und Naturschutzbildungszentrums Schloss Randau auf.
Der ehrenamtliche und gemeinnützige Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – beabsichtigt zum Schutz, zum Erhalt und zur Entwicklung der sehr bedeutsamen und ebenso vielfältigen Auenlandschaft zwischen Burg und Magdeburg seine Kenntnisse und Erfahrungen einbringen. In dem Zusammenhang möchte der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – Interessenten einen Raum geben sich für diese Ziele einzusetzen. Dazu strebt der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – die Bildung einer Regionalgruppe Burg-Möster-Biederitz-Magdeburg-Schönebeck an.

Wer sich ebenfalls für den Schutz, Erhalt und Entwicklung dieser sehr arten- und strukturreichen sowie vielfältigen Auenlandschaft einsetzen möchte, wende sich bitte an folgende zentrale Kontaktmöglichkeit:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – AHA

Große Klausstraße 11

06108 Halle (Saale)

E-Mail: aha_halle@yahoo.de

Andreas Liste
Vorsitzender

Halle (Saale), den 12.07.2026

Fotos & Video: Andreas Liste

Initiative „Pro Baum“ hält wertschätzenden und nachhaltigen Umgang und Schutz von Gehölzen für dringend geboten!

Bäume und Sträucher dienen als Sauerstoffspender und Wasserspeicher, verbessern den Gehalt an Luftfeuchtigkeit, bieten zahlreichen Tieren und Pilzen Lebensraum und Nahrung, filtern Kohlendioxid, Feinstaub, Ruß und Ozonsmog aus der Luft sowie spenden Schatten. Sie tragen somit entscheidend zur Verbesserung des Klimas bei.
Jedoch stellt die am 11.05.2005 gebildete Initiative „Pro Baum“ immer wieder fest, dass Bäume und Sträucher, also Gehölze, sehr schnell der Säge oder anderen Gerätschaften zum Opfer fallen. Als Beispiel seien die Massenabholzungen am Gimritzer Damm/Heideallee, am Steintor, in der Mansfelder Straße, an der Hangfläche von Unterberg und Kapellengasse, am Universitätsring etc. genannt. Gegenwärtig bedroht sind u.a. weitere Gehölzbestände am Ufer des Hufeisensee für asphaltierte Wege und anderen Ausbauaktivitäten sowie im Zuge des angedachten Vorhabenbezogenen Bebauungsplans Nr. 180 „Große/Kleine Brauhausstraße“. Ebenso sehr bedrohlich sind beispielsweise die massiven Schnittarbeiten an einer Stieleiche im weitläufigen Kreuzungsbereich von Kreuzvorwerk und Ernst-Grube-Straße.
Hinzu kommen immer wieder Fällungen von Privatpersonen und -organisationen, welche es nicht so genau und wichtig nehmen mit dem Gehölzschutz.
Dazu zählt auch der unachtsame Umgang mit der Rosskastanie auf der Fläche zwischen Mansfelder Straße und Tuchrähmen, welche in Folge eines Sturms in der vergangenen Aprilwoche etwa ein Viertel der Krone verloren hat. Ein entscheidender Grund ist der Bestand als ungeschützter Solitärbaum. Hier bekräftigt die Initiative „Pro Baum“ den dringenden Vorschlag an dem Standort inmitten der Stadt Halle (Saale) und im Einzugsgebiet der Saaleaue die Entwicklung bzw. Errichtung eines Parks mit Wiesen, Gehölzbeständen und Aufenthaltsmöglichkeiten anzugehen und zu verwirklichen. Eine ökologische und städtebauliche Aufwertung ist damit garantiert.
Darüber hinaus hält die Initiative „Pro Baum“ weiterhin bzw. verstärkt die Erstellung einer wissenschaftlich fundierten Schutz- und Entwicklungskonzeption für den halleschen Gehölzbestand für dringend erforderlich, welche zum Beispiel den aktuellen Bestand und Zustand, Maßnahmen zu deren Schutz, Erhalt und Weiterentwicklung, die Einbindung der Bevölkerung und Stadtgesellschaft sowie die Erstellung einer darauf abgestellten Gehölzschutzsatzung im Blick haben muss. Als Partner können dabei die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ sowie die Hochschule Anhalt fungieren.
Jedoch die Stadt Halle (Saale) geht rechtlich und praktisch einen anderen Weg. Die nunmehrige hallesche Baumschutzsatzung trägt keinesfalls zum angemessenen Schutz und Erhalt von Bäumen und Sträuchern bei.
In der Zeit voranschreitender, umfassenderer und zunehmender Bedrohung von Gehölzen, verlangt die AfD-Fraktion im halleschen Stadtrat eine weitere Lockerung der ohnehin sehr laschen Baumschutzsatzung der Stadt Halle (Saale). Diese derartige Verantwortungslosigkeit bringt zum Ausdruck, wie es bei der Partei mit dem Schutz und Erhalt von Umwelt, Natur und Landschaften bestellt ist.
Statt noch eine weitere Verwässerung der halleschen Baumschutzsatzung anzustreben, fordert die Initiative „Pro Baum“ die Erstellung und den Beschluss einer Gehölzschutzsatzung. Die Initiative „Pro Baum“ hat dazu bereits am 29.10.2007 und am 21.08.2022 entsprechende Vorschläge unterbreitet.

Antrag auf Änderungen und Ergänzungen der Baumschutzsatzung der
Stadt Halle (Saale) vom 22.07.1998, geändert am 23.05.2001

Stellungnahme zum Entwurf einer neuen Baumschutzsatzung der Stadt Halle
(Saale)

Die Stadt Halle (Saale) wäre zudem nicht die erste Kommune, welche dann eine Gehölzschutzsatzung vorzuweisen hat. Ein Beispiel dafür ist die sächsische Landeshauptstadt Dresden, wo bereits im Jahr 1995 der Stadtrat eine Gehölschutzsatzung beschlossen hatte.

https://www.dresden.de/media/pdf/satzungen/satzung_gehoelzschutz.pdf

Nach Auffassung der Initiative „Pro Baum“ ist es sehr begrüßenswert, wenn sich laut verschiedenen Medienberichten, der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Umwelt und Sicherheit der Stadt Halle (Saale) René Rebenstorf so massiv verbal für den Schutz von Bäumen einsetzt und dabei darauf hingewiesen haben soll, dass diese nicht nur Privatangelegenheit seien.
In dem Zusammenhang ist dann aber für die Initiative „Pro Baum“ vollkommen unverständlich, warum René Rebenstorf dann immer wieder die Bedrohung von Mietergärten im Wohngebiet Elsa-Brändström-Straße Nummern 206 – 215/Ecke Robert-Koch-Straße 1 durch Planungen des Vorstandes der Wohnungsgenossenschaft Halle-Süd e.G. auf einer Fläche mit ca. 165,00 m Länge x ca. 15,00 m Breite = ca. 2.475,00 m² =ca. 0,25 ha etwa 35,00 neue Stellplätze insbesondere für Personenkraftfahrzeuge (PKW) zu errichten und dafür den ausgeprägten Gehölz- und Wiesenbestand ersatzlos zu beseitigen, zur Privatsache erklärt. Mit dieser Auffassung findet er momentan leider massiv Rückdeckung beim halleschen Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt.
Hier fordert die Initiative „Pro Baum“ ebenfalls ein konsequentes Handeln zum Schutz, zum Erhalt und zur Entwicklung der Mietergärten im Wohngebiet Elsa-Brändström-Straße Nummern 206 – 215/Ecke Robert-Koch-Straße 1.
In dem Zusammenhang verweist die Initiative „Pro Baum“ auf die gemeinsam mit dem Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – am Mittwoch, dem 20.05.2026, um 18:00 Uhr gestarteten Abendexkursion unter der Überschrift „Mietergärten bewahren, statt befahren!“ und die dazugehörige Presseerklärung.

Ferner unterstützt die Initiative „Pro Baum“ den „Spendenaufruf zum Erhalt der historisch gewachsenen Gehölz-, Wiesen- und Mietergartenfläche im Hinterhof der Elsa-Brändström-Straße 206 – 215 und Robert-Koch-Straße 1“ sowie die Petition „Mietergärten bewahren statt befahren!“

https://www.openpetition.de/petition/unterzeichner/mietergaerten-bewahren-statt-befahren#petition-main

Im Rahmen ihres 145. Treffen am Montag, dem 27.07.2026, beabsichtigt die Initiative „Pro Baum“ das Ansinnen der AfD-Fraktion im halleschen Stadtrat zur weiteren Verwässerung von Halles Baumschutzsatzung zu beraten sowie selbstverständlich den Schutz, den Erhalt und die Entwicklung der Gehölze in der Saalestadt zu thematisieren.
Das siebte Treffen der Initiative „Pro Baum“ im Jahr 2026 am 27.07.2026 beginnt 19.00 Uhr und der Veranstaltungsort ist der Versammlungsraum des Reformhauses Halle in der Großen Klausstraße 11 in 06108 Halle (Saale).

In dem Zusammenhang ruft die Initiative „Pro Baum“ die Bevölkerung zur Mitwirkung zum Schutz, Erhalt und Erweiterung des Stadtgrünes in der Stadt Halle (Saale) auf.

Wer mehr zu den Aktivitäten der Initiative „Pro Baum“ erfahren möchte, kann sich dazu an folgende Anschrift wenden:

Initiative „Pro Baum“
c/o Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – AHA

Große Klausstraße 11

06108 Halle (Saale)

Tel.: 0345 – 200 27 46
E-Mail: aha_halle@yahoo.de

Andreas Liste, Gartenbauingenieur
vorsitzendes Mitglied des Sprecherrates

Halle (Saale), den 10.07.2026

AHA führt Arbeitseinsatz auf Streuobstwiese am Landhaus in Dessau-Roßlau durch

Am 08.12.2015 haben sich erfreulicherweise die Stadt Dessau-Roßlau und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – auf die Übernahme der Pflege und Betreuung ab 01.01.2016 für die Streuobstwiese am Landhaus am Naturschutzgebiet Untere Mulde durch den Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – verständigt. In Folge dessen hatte der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – mit großer Freude und großem Dank einen Zuschuss der Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz des Landes Sachsen-Anhalt zur Förderung von Maßnahmen zum Schutz, Pflege und Betreuung der Streuobstwiese Am Landhaus in der Stadt Dessau-Roßlau beantragt und erhalten. Mit der Förderung durch die Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz des Landes Sachsen-Anhalt besteht nun die Basis, in Absprache mit der unteren Naturschutzbehörde der Stadt Dessau-Roßlau, konkret die Pflege- und Betreuungsmaßnahmen durchzuführen.
Somit bildet nunmehr die vollständige praktische Umsetzung der Pflege- und Nutzungsabsprachen zwischen Stadt Dessau-Roßlau und Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – für die ca. 1,8 ha große Streuobstwiese „Am Landhaus“ in der Unteren Muldeaue einen besonderen Arbeitsschwerpunkt der im Juni 2019 vom Umweltbundesamt gemäß § 3 Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz – UmwRG anerkannten Umwelt- und Naturschutzvereinigung.
Nunmehr ist der nächste und vierundsechzigste öffentliche Arbeitseinsatz auf der Streuobstwiese am Landhaus am Samstag, dem 18.07.2026, geplant.
Dabei sind insbesondere Pflege- und vereinzelte Mahdarbeiten vorzunehmen.
Interessenten sind selbstverständlich recht herzlich willkommen.
Der Arbeitseinsatz findet grundsätzlich bei jedem Wetter statt. Deshalb sind wetterfeste Kleidung und entsprechend angemessenes Schuhwerk angebracht. Ferner empfiehlt es sich Rucksackverpflegung – Essen und Trinken – mitzunehmen.
Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.

Treff ist 10.00 Uhr am Eingang Landhaus, Am Landhaus 1 in Dessau-Roßlau.
Wer noch mehr zu dem Arbeitseinsatz, zur Betreuung der Streuobstwiese am Landhaus am Naturschutzgebiet Untere Mulde sowie zu den generellen Aktivitäten des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – erfahren möchte, wende sich bitte an folgende Kontaktmöglichkeit:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – AHA

Ortsgruppe Dessau-Roßlau

E-Mail AHA: aha_halle@yahoo.de

Andreas Liste
Vorsitzender

Halle (Saale), den 10.07.2026

Initiative „Pro Baum“ und AHA halten Schutz und Erhalt von Halles zentraler Saaleaue für dringend geboten! – Gemeinsame Stellungnahme zur geplanten Änderung des Baubeschluss VII/2019/00429 GRW-Maßnahme Neubau der Salinebrücke (BR 040) in Bezug auf Konstruktion, Querschnittsbreite und Kostenrahmen




Gemeinsame Stellungnahme zur geplanten Änderung des Baubeschluss VII/2019/00429 GRW-Maßnahme Neubau der Salinebrücke (BR 040) in Bezug auf Konstruktion, Querschnittsbreite und Kostenrahmen

Amtsblatt der Stadt Halle (Saale) vom 22.05.2026, Seite 6

Änderung des Baubeschluss VII/2019/00429 GRW-Maßnahme Neubau der Salinebrücke (BR 040) in Bezug auf Konstruktion, Querschnittsbreite und Kostenrahmen

AHA setzt sich für den Schutz, den Erhalt und die Entwicklung der Auenlandschaften zwischen Burg und Magdeburg ein

Die Region zwischen der Stadt Burg im Landkreis Jerichower Land und der sachsen-anhaltinische Landeshauptstadt Magdeburg sind sehr stark durch den insgesamt 1.094,30 Kilometer langen Strom Elbe geprägt.

https://www.fgg-elbe.de/files/Download-Archive/Fachberichte/Allgemein/Fliessgw2015.pdf

Alleine das Magdeburger Stadtgebiet durchquert die Elbe auf einer Länge von 21,1 km. Im Ostteil der Stadt lässt sich noch deutlich die einstige Furkation der Elbe erkennen, wobei insbesondere die Alte Elbe die einstige vielfältige Struktur noch am ehesten abbildet. Mit dem ca. 125 ha großen, im Nordosten der Großstadt an der Grenze zur Einheitsgemeinde Biederitz gelegenen Biederitzer Busch sowie dem im Südosten befindlichen 282,25 ha großen Naturschutzgebiet „Kreuzhorst“ sind noch sehr arten- und strukturreiche Restauenwälder existent. Dazwischen bildet insbesondere der zwischen Stromelbe und Alter Elbe ab dem Jahre 1871 als englischer Landschaftspark gestaltete, 200 ha große Rotehornpark einen sehr bedeutsamen Naherholungsraum für die Bevölkerung.
Im Biosphärenreservat „Mittelelbe“ gelegen, drücken insbesondere das Naturschutzgebiet „Kreuzhorst“, die drei Landschaftsschutzgebiete „Barleber – Jersleber See und Elbniederung“, „Zuwachs – Külzauer Forst“ bzw. „Umflutehle-Külzauer Forst“ und „Mittlere Elbe“ sowie die vier Gebiete nach der europäischen Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Richtlinie FFH_0199LSA „Ehle zwischen Möckern und Magdeburg“, FFH-Gebiet 0174_LSA Stromelbe im Stadtzentrum Magdeburg, FFH-Gebiet 0050_LSA_Elbaue zwischen Saalemündung und Magdeburg und FFH-Gebiet LSA Sülzetal bei Süllorf die umfassende, zum Teil territorial übergreifende Schutzwürdigkeit der Elbe und ihrer Aue aus.

https://lvwa.sachsen-anhalt.de/das-lvwa/landwirtschaft-umwelt/naturschutz-landschaftspflege-bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung/naturschutzgebiete-in-sachsen-anhalt/kreuzhorst

https://www.magdeburg.de/index.php?ModID=7&FID=37.3099.1&object=tx%7C37.3099.1

https://lau.sachsen-anhalt.de/naturschutz/schutzgebiete-nach-landesrecht/landschaftsschutzgebiet-lsg/lsg15

https://lau.sachsen-anhalt.de/naturschutz/schutzgebiete-nach-landesrecht/landschaftsschutzgebiet-lsg/lsg16

https://www.natura2000-lsa.de/front_content.php?idart=261&idcat=33&lang=1

https://www.natura2000-lsa.de/front_content.php?idart=236&idcat=33&lang=1

https://www.natura2000-lsa.de/front_content.php?idart=122&idcat=33&lang=1

https://www.natura2000-lsa.de/front_content.php?idart=123&idcat=33&lang=1

Jedoch ist insbesondere im Bereich der Stromelbe deutlich eine jahrzehntelange bauliche Prägung des Flussgebietes erkennbar, welche vorrangig im Westuferbereich von Nord nach Süd mehr oder wenig flächendeckend ersichtlich ist. Somit sind der Elbe nicht nur wertvolle Natur- und Landschaftsbestandteile, sondern auch Überflutungsräume verlorengegangen.
Im Rahmen einer ca. sechsstündigen Fahrradexkursion am Samstag, den 11.07.2026 beabsichtigt die vom Umweltbundesamt im Juni 2019 gemäß § 3 Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz – UmwRG anerkannte, gemeinnützige und ehrenamtliche Umwelt- und Naturschutzvereinigung Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – den Landschafts- und Naturraum entlang der Elbe zwischen den Städten Burg und Magdeburg mit Aufenthalten u.a. am Mündungsbereich der Beeke in den Elbe-Havel-Kanal, den Elbe-Havel-Kanal, an der Schleuse Hohenwarthe, auf der Kanalbrücke Magdeburg, in den Gebieten der Gemeinde Möster und der Stadt Wolmirstedt, am Mündungsbereich der Ehle, verschiedener und vielfältiger Altverläufe der Elbe, dem Gesamtgebiet der Auen von Elbe und Polstrine im Großgebiet des Biederitzer Busches sowie an der Alten Elbe in der sachsen-anhaltinischen Landeshauptstadt Magdeburg in Augenschein zu nehmen. Dabei gilt es u.a. zu verdeutlichten, dass die umfassende Arten- und Strukturvielfalt umfassend zu schützen und zu erhalten ist.
Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – möchte somit die dringende Notwendigkeit zum Ausdruck zu bringen, sich verstärkt für den Schutz, den Erhalt und Entwicklung der Auenlandschaften im Raum zwischen der Stadt Burg und Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt Magdeburg und deren Umland einzusetzen bzw. einzubringen. Dabei ist sich der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – der Entwicklungspotentiale sehr bewusst, welche es nun gilt verstärkt zu nutzen. Dazu zählen zum Beispiel die Wiederanbindung von Altauen an das Hochwasserregime des Flusssystems der Elbe, Beendigung und Rückbau von Verbauungen, Aufschüttungen, Bodenversiegelungen, Ufer- und Sohlbefestigungen, Prüfung der besseren Wiederanbindung von Altverläufen an das Gesamtflusssystem sowie nicht zuletzt der Erhalt und die Ausweitung von Biotop- und Grünverbundräumen. Dazu können nach Ansicht des Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – ganz besonders die Fließgewässersysteme von Ehle, Sülze, Eulengraben, Klinke, Schrote, Olvenstedter Röthe und von Großer Sülze beitragen, welche von Westen aus dem Landkreise Börde kommend in die Elbe einmünden.
Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – hält die Erstellung einer flächendeckenden, wissenschaftlich fundierten Schutz- und Entwicklungskonzeption an. Eine Einbindung aller wissenschaftlichen Einrichtungen erscheint hier dringend geboten.
Ferner sieht der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – die dringende Notwendigkeit der Förderung der Umweltbildungsarbeit und ruft in dem Zusammenhang verstärkt zu einer Wiederentstehung und Entwicklung sowie des Betriebes eines Umwelt- und Naturschutzbildungszentrums Schloss Randau auf.
Der ehrenamtliche und gemeinnützige Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – beabsichtigt zum Schutz, zum Erhalt und zur Entwicklung der sehr bedeutsamen und ebenso vielfältigen Auenlandschaft zwischen Burg und Magdeburg seine Kenntnisse und Erfahrungen einbringen. In dem Zusammenhang möchte der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – Interessenten einen Raum geben sich für diese Ziele einzusetzen. Dazu strebt der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – die Bildung einer Regionalgruppe Burg-Möster-Biederitz-Magdeburg-Schönebeck an.
Als einen sehr wichtigen Schritt dahingehend dient die bevorstehende Fahrradexkursion:

Samstag, den 11.07., um 10.00 Uhr
Fahrradrundexkursion entlang des Elbe-Havel-Kanals und der Elbe
zwischen der Stadt Burg und der Landeshauptstadt Magdeburg entlang des Biederitzer Busches/Niederholz und zum Stadtpark Rotehorn
Treffpunkt: Bahnhof Burg (bei Magdeburg), Bahnhofstraße
Endpunkt: Ecke Steubenallee/Steinbrücke, Magdeburg
Dauer: ca. 6 Stunden

Hinweise: Die Fahrradexkursion findet grundsätzlich bei jedem Wetter statt. Deshalb sind wetterfeste Kleidung und entsprechend angemessenes Schuhwerk angebracht. Ferner empfiehlt es sich Rucksackverpflegung – Essen und Trinken – mitzunehmen.
Die Teilnahme an Fahrradexkursion erfolgt auf eigene Gefahr. Zudem ist das Verlassen der Fahrradexkursion zu jeder Zeit und an jedem Ort möglich.

Wer sich für den Schutz, Erhalt und Entwicklung dieser sehr arten- und struk-turreichen sowie vielfältigen Auenlandschaft einsetzen und mehr zu der Fahrradexkursion am 11.07.2026 erfahren möchte, wende sich bitte an folgende zentrale Kontaktmöglichkeit:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – AHA

Große Klausstraße 11

06108 Halle (Saale)

E-Mail: aha_halle@yahoo.de

Andreas Liste
Vorsitzender

Halle (Saale), den 03.07.2026

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