Autor: aha-dietmar (Seite 339 von 365)

Initiative „Pro Baum“ trifft sich

Am Montag, den 28.11.2016 findet mit dem 140., das elfte Treffen der Initiative „Pro Baum“ im Jahr 2016 statt. Bei dem Treffen gilt es über Maßnahmen und Aktivitäten zum Schutz und Erhalt der Gehölze zu beraten.

Bei dem Treffen steht weiterhin thematisch mit an erster Stelle die beabsichtigte Umgestaltung der Thomasiusstraße mit Pflanzung von 61 Bäumen nach dem voraussichtlichen Ende der Bauarbeiten im Juni 2018.

Ebenfalls zählt ganz akut dazu, die vom Oberbürgermeister der Stadt Halle (Saale) Dr. Bernd Wiegand am 12.07.2013 veranlassten, vom Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt, genehmigten und nunmehr im Eilverfahren erst einmal vom Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt in Magdeburg gestoppten Abholzungs- und Baumaßnahmen für einen neuen Deich zwischen Gimritzer Damm und Wilder Saale zu thematisieren. Dabei gilt es mit Sorge die vom Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt vorangetriebenen Planungen für den obengenannten Deich zu betrachten.

Ferner ist vorgesehen, in Anknüpfung an die gemeinsamen Protestexkursionen von Initiative „Pro Baum“ und Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) am 29.09.2015 zum Hufeisensee sowie am 21.10.2015 und 31.10.2016 zum Gimritzer Damm und der Heideallee weitere Aktivitäten auszuloten.

Ebenso zählt die angedachte, überdimensionale Wohnbebauung der GWG im Bereich des Geländes des nunmehr beseitigten Heideschlösschens in Halle – Dölau und der massiven Bedrohung des Gehölzbestandes vor Ort sowie des Biotop- und Grünverbundes zwischen Dölauer Heide, Hechtgrabenaue und Umland. Hier gilt es mit der Bürgerinitiative zusammen zu wirken.

Darüber hinaus stellt einen weiteren Beratungsschwerpunkt die Entwicklung und Gestaltung der Landsberger Straße nach ökologischen sowie kulturell-künstlerischen Aspekten dar. In dem Blickwinkel betrachtet trifft das auch auf das angrenzende Gelände des früheren Schlachthofes zu.
Die Initiative „Pro Baum“ und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) hatten bereits ihre sehr großer Sorge bezüglich der aktuellen Pläne zum Umbau des Gimritzer Dammes zwischen Rennbahnkreuz und Heideallee, des Abschnittes der Heideallee bis zur Kreuzung mit der Walter-Hülse-Straße und dem Weinbergweg sowie deren Umbau zum Kreisel ausgedrückt. Mit den der Öffentlichkeit vorliegenden großzügigen Verkehrsplanungen, gehen im Falle der Umsetzung, massive Zerstörungen und Beschädigungen von sehr wichtigen Gehölz- und Wiesenbeständen einher. So beabsichtigt man den Gehölzbestand südlich bzw. südwestlich des gesamten Gimritzer Dammes, insbesondere zwischen Zur Saaleaue und Übergang zur Heideallee, komplett zu zerstören. Der Gehölzbestand nördlich bzw. nordöstlich des Gimritzer Damm im Übergangsbereich zur Heideallee und im Bereich der Einmündung der Halle-Saale- Schleife ist ebenfalls massiv von der Säge bedroht. Der weitere Knackpunkt bildet der geplante Kreisel im Kreuzungsbereich von Heideallee, Walter-Hülse-Straße und dem Weinbergweg. Hier sehen die Planungen alleine für den Umbau und im direkten Anschlussbereich in Heideallee und Brandbergweg die Vernichtung von mindestens 27 Bäumen vor. Hierzu gilt es unbedingt zu beraten und das künftige Vorgehen abzustimmen. Ebenso akut ist das Thema der flächendeckenden, massiven Massenabholzungen im Gesamtgebiet der Stadt Halle (Saale), z.B. in den Klausbergen, am Steintor, in Halle – Neustadt und im Bereich der Freiimfelder Straße.

Weitere Themenschwerpunkte bilden u.a. die laufenden Abholzungen und Bauarbeiten am Steintor und im Böllberger Weg sowie die Entwicklungen in der Gartenstadt Gesundbrunnen, die Aktivitäten zum Solbad und Park Wittekind, Aktivitäten im Medizinerviertel, in der Landsberger Straße und im Gelände des früheren Schlachthofes, Möglichkeiten der Optimierung der Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit, die weitere Erfassung von möglichen Standorten von Straßenbäumen sowie die allgemeine Entwicklung des Gehölzschutzes in der Stadt Halle (Saale). Ebenso steht der Veranstaltungsplan für das Jahr 2017 auf der Tagesordnung.

In dem Zusammenhang gilt es die gemeinsame Protestexkursion von Initiative „Pro Baum“ und Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) zum Gimritzer Damm und der Heideallee am Montag, den 31.10.2016 auszuwerten.

Das Treffen der Initiative „Pro Baum“ am 28.11.2016 beginnt 19.00 Uhr und der Veranstaltungsort ist der Versammlungsraum des Reformhauses Halle in der Großen Klausstraße 11 in 06108 Halle (Saale).

AHA hält besonderen Schutz der Saaleaue zwischen den Städten Merseburg und Leuna für erforderlich

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) kann es nicht oft genug erklären, dass der Schutz, der Erhalt, die Betreuung und die Entwicklung von Auenlandschaften eine sehr bedeutsame Erkenntnis beim Planen und Handeln sein muss. Dass die Realität leider oft anders aussieht, muss der AHA oft genug und immer wieder feststellen.

Seine Vorstellungen darzulegen diente eine vom Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) am Samstag, den 19.11.2016 durchgeführte Herbstrundexkursion durch die Saaleauenlandschaft zwischen Merseburg und Leuna mit Aufenthalt auf der Rischmühleninsel.
Die Exkursion diente der Darstellung der Schutzwürdigkeit und Bedeutung der Saaleaue zwischen den Städten Merseburg und Leuna sowie der Gefährdungen für das Gebiet. Ferner möchte der AHA im Rahmen der Exkursion, welche auch zur Rischmühleninsel führt, seine Vorschläge zum Schutz, Erhalt und Entwicklung dieser Bereiche der Saaleaue erläutern sowie Überlegungen zum nachteiligen Hochwasserschutz darlegen.

An der ersten Station erläuterte der AHA am in den Jahren 1970 bis 1972 errichteten Wehr vom Vorderen Gotthardteich zur Klia seine diesbezüglichen Überlegungen zum Schutz und zur Entwicklung der Klia.

Fließgewässer und ihre Auen gehören zu den bedeutsamsten Landschaftsbestandteilen. Sie bieten zahlreichen Tieren und Pflanzen Lebens-, Nahrungs- und Rückzugsraum sowie geben zudem der stressgeplagten Menschheit die Möglichkeit der Entspannung und Erholung. Jedoch ist der Anteil naturnaher oder gar natürlicher Gewässer- und Auenstrukturen immer mehr verloren gegangen. So auch im Stadtgebiet von Merseburg. Während die Geisel auf ihrem 20,8 km langen Weg von der Quelle in Mücheln bis zur Mündung in den Gotthardteich z.B. im Bereich der Mündung des Klyegrabens zwischen der Stadt Merseburg und der Gemeinde Geusa durchaus naturnahe Elemente aufweist sind durch den Ausbau der Klia derartige Strukturen dort gänzlich beseitigt worden. Die Ausbaumaßnahmen in der ca. 3 km langen Klia im Zeitraum von Mai 1969 bis Juni 1977 haben einen vollkommen ausgebauten technischen Kanal hinterlassen. Ein Zu-stand, welcher mit dem heutigen Erkenntnisstand abzulehnen und womöglich zu ändern ist. Dazu bedarf es wissenschaftlicher und technischer Untersuchungen, welche in eine Konzeption zur Renaturierung, Pflege und Entwicklung münden.

14-merseburg-suedwestteil-rischmuehleninsel-blick-nach-suedwesten-in-auenwaldguertel-an-saale-feldahorn

14-merseburg-suedwestteil-rischmuehleninsel-blick-nach-suedwesten-in-auenwaldguertel-an-saale-feldahorn


Weiterlesen

AHA hält naturnahere Entwicklung der Elster-Pleiße-Aue in Leipzig für dringend geboten

Bekanntlich gehören Auen zu den arten- und strukturreichsten Landschaften der gemäßigten Zonen. Sie dienen als Lebens- und Rückzugsraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, als Ausbreitungsraum von Hochwasser, der Wassergewinnung, zur Verbesserung des Klimas als Frisch- und Kaltluftentstehungsgebiet sowie der stressgeplagten Be-völkerung als Erholungsraum.

Die Stadt Leipzig ist durchgängig von Auenlandschaften mit den ebengenannten Eigenschaften geprägt. Insbesondere die Weiße Elster, aber auch ihre Nebengewässer wie ganz besonders Pleiße und Parthe bilden dabei das räumliche, landschaftliche und ökologische Rückgrat.
Ein sehr wichtigen Bestandteil dieser sehr wertvollen und als ca. 5.900 ha großes Landschaftsschutzgebiet „Leipziger Auwald“, ca. 4.925 ha großes Europäisches Vogelschutzgebiet Leipziger Auwald und als ca. 2.825 ha großes Fauna-Flora-Habitat (FFH)- Gebiet Leipziger Auensystem geschützten Natur und Landschaft, stellt die Auenlandschaft im Süden der Stadt Leipzig dar, welche zwischen Weißer Elster und Elsterflutbett im Westen, Pleiße und Mühlpleiße im Osten, der Einmündung der Pleiße in das Elsterflutbett im Norden sowie des Cospudener Sees und seines Umfeldes im Süden eingebettet ist. Diese Auenlandschaft besteht zum großen Teil aus naturnahen Laubmischwäldern, welche sich vorrangig aus Eschen-Eichen-Ulmen-Hartholzauwald und grundfeuchtem Stieleichen-Hainbuchen-Wald, flächendeckenden Übergangsstadien zwischen diesen beiden Waldgesellschaften sowie ansatzweisen Weiden-Erlen-Pappel-Weichholzauengesellschaften zusammensetzt. Als sehr bedeutsame Kernstücke dieses Auengebietes sind im Norden das ca. 66 ha große Naturschutzgebiet (NSG) Elster-Pleiße-Auwald und im Südwesten das ca. 49 ha große NSG Lehmlache zu betrachten.

Im Rahmen einer vom Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) am 05.11.2016 durchgeführten Exkursion nahmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Gebiet der Elster-Pleiße-Aue kritisch in den Augenschein.

3-leipzig-connewitz-apitzschgasse-zwischen-muehlpleisse-pleisse

3-leipzig-connewitz-apitzschgasse-zwischen-muehlpleisse-pleisse

Weiterlesen

AHA führt Herbstexkursion in die Burgaue durch

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) hält es für dringend nötig sich verstärkt für den Schutz und Erhalt von Auenlandschaften einzusetzen. In dem Zusammenhang möchte der AHA seine diesbezüglichen Aktivitäten auch in den Auenlandschaften von Leipzig und Umgebung verstärken.

Auf Grund der weiterhin angedachten Abholzungen im Rahmen einer teilweisen Wiedereinführung der Mittelwaldwirtschaft und einer damit verbundenen weiteren Bedrohung der Auenwälder in Leipzig, lädt der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) zu einer Herbstexkursion am Samstag, den 26.11.2016, Treff: 10.00 Uhr am Haus „Auensee“ in die ca. 277 ha große Burgaue ein.

Der AHA sieht es als absolut erforderlich an, generell Auenwälder als eine der arten- und strukturreichsten Biotope in den gemäßigten Zonen zu erhalten, zu sichern und zu schützen. In dem Zusammenhang hält es der AHA für dringend geboten ist, dass bereits jetzt naturschutzrechtlich gesehen Auenwälder einen besonderen Schutz genießen müssen. In der Burgaue kommt noch hinzu, dass dort ca. 270 ha als Naturschutzgebiet ausgewiesen sind und daher hier besonders auf naturnahere bzw. naturnahe Entwicklungen zu orientieren sind. Ferner gilt es derartige Auenwälder als bedeutsame Lebens- und Rückzugsräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, als potenziellen Hochwasserraum sowie als Ort der sanften Naherholung für die Menschen der Region zu betrachten. In dem Sinne ist eine rein forstwirtschaftliche Nutzung zu kommerziellen Zwecken nicht zu akzeptieren.

Der AHA hält es zum Beispiel stattdessen zukunftsbedeutsamer die Eintiefung der Neuen Luppe zu stoppen und Renaturierungen des Gewässerlaufes zu prüfen, weiterhin Möglichkeiten der länderübergreifenden Reaktivierung der abgeschnittenen Altarme der Weißen Elster und der Luppe ökologisch, hydrologisch und ökonomisch zu untersuchen sowie eine Ausweitung der Retentionsflächen anzugehen. Somit wäre beispielsweise bessere Einbeziehung der Auenwälder in das Überflutungsregime von Weißer Elster und Luppe möglich. Zudem könnte neben der Wirkung für den Hochwasserschutz ein zurückdrängen weniger wassertoleranter Gehölzarten wie Spitzahorn erfolgen. Daher favorisiert der AHA statt des Neubaus des Nahleauslassbauwerks umfassende Deichrückverlegungen zu untersuchen und letztendlich umzusetzen.

Im Zusammenhang mit den angedachten Abholzungen in der Burgaue sowie des nunmehr realisierten Neubaus des Nahleauslassbauwerks hält es der AHA für dringend geboten in Form einer Herbstexkursion auf das Problem hinzuweisen sowie den Schutz und Erhalt bzw. die Gewährung einer naturnahen Entwicklung der bestehenden Auenwälder einzufordern.

In dem Zusammenhang möchte der AHA seine Unterstützung zu den Überlegungen von Herrn Wolfgang Stoiber darlegen, welche eine Beantragung des Leipziger Auengebietes als UNESCO-Weltkulturerbe beinhalten.

Ferner beabsichtigt der AHA Möglichkeiten aufzeigen, wie ehrenamtliche Interessenten für den Schutz und Erhalt der Auenlandschaft mitwirken können und in dem Blickfeld seine im Aufbau begriffene Regionalgruppe Leipzig und Umland vorstellen.

Darüber hinaus erhofft sich der AHA ausdrücklich auch einen umfassenden, fachlich-inhaltlich-interdisziplinären und einen weniger emotionalen Dialog aller Verantwortlichen und Interessenten vor Ort.

Auf jeden Fall wünscht sich der AHA eine rege Beteiligung.

Weitere Kontaktmöglichkeiten bestehen unter folgendem Kontakt.

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)

Regionalgruppe Leipzig und Umland
Otto-Adam-Straße 14
04157 Leipzig
E-Mail: aha_halle@yahoo.de
Internet: https://www.aha-halle.de

Das Naturschutzgebiet Forstwerder und das flächenhafte Naturdenkmal Klausberge sind wichtige Bestandteile vom Saaletal in Halles Norden

Es ist morgens gegen 10:00 Uhr am 12.11.2016, als sich Mitglieder des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) auf dem Weg über die Bogenbrü-cke zum Naturschutzgebiet Forstwerder in Halle-Trotha begeben. Auf dem Forstwer-der angekommen, beginnen die Anwesenden in Fortsetzung des von Starkregen ge-prägten 12. Freiwilligentages der Freiwilligenagentur Halle-Saalekreis am 17.09.2016 und des Arbeitseinsatzes am 08.10.2016 weiter den Zustand der Absperrungen an früheren Wegen und Trampelpfaden in dem ca. 7 ha großen Schutzgebiet nach der europäischen Fauna-Flora-Habitat (FFH)- Richtlinie und NSG an mehreren Stellen zu ergänzen und zu verbessern.

6-halle-nsg-forstwerder-nordteil-blick-nach-suedwesten

6-halle-nsg-forstwerder-nordteil-blick-nach-suedwesten

Das Ziel der Maßnahmen ist die Schaffung eines abgesperrten Bereiches im Nordteil und am Südwestufer des NSG und FFH-Gebietes im Anschluss an das Saalewehr der Saaleaueninsel in Halles Norden, um eine ungestörte naturnahe Entwicklung zu er-möglichen. Ferner dient es der Sicherheit, da die steilen Prallhänge durch Abbrüche immer wieder Veränderungen unterliegen.

Jedoch sind die Arbeiten noch nicht abgeschlossen, so dass es noch einer Fortsetzung im Jahr 2017 bedarf.

Im Anschluss an dem Arbeitseinsatz am 12.11.2016 nahmen Mitglieder des AHA noch den Saaleabschnitt zwischen dem Naturschutzgebiet Forstwerder in Halle-Trotha und dem flächenhafte Naturdenkmal (FND) Klausberge in Augenschein. Wie bereits am 17.09.2016 und am 08.10.2016 festgestellt, hatte man am Zaun zum Nordbad eine große Pappel und Gehölz in ihrem Umfeld komplett beseitigt. Diese Aktion ist ein wei-terer Beleg für den respektlosen Umgang mit Umwelt, Natur und Landschaft sowie ihrer Flora in der Stadt Halle (Saale). Ein weiteres Beispiel lieferten die Massenabhol-zungen im Saaleuferbereich des flächenhaften Naturdenkmals Klausberge, welches eine Größe von ca. 4,9 ha aufweist, sich zwischen 15 bis 20 m über dem Niveau der Saale befindet sowie vom Oberen Halleschen Porphyr geprägt ist. Dabei waren sich die AHA-Mitglieder einig, dass die Trocken- und Halbtrockenrasengesellschaften, durch sukzessiv entstandene Wald- und Gehölzstrukturen zu den ökologisch und land-schaftlich bedeutsamsten Standorten im Stadtgebiet von Halle (Saale) gehören und eines nachhaltigen Schutzes bedürfen. Das erfordert jedoch ein verstärktes bürger-schaftliches Engagement, um dem verantwortungslosen Handeln der Verantwortlichen der Stadt Halle (Saale) Einhalt gebieten sowie eigene Vorschläge einbringen zu kön-nen und somit eine echte Demokratie zu leben.

Wer Interesse hat daran mitzuwirken, kann sich ehrenamtlich in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe von AHA und Initiative „Pro Baum“ zum Forstwerder und Klausbergen einbringen und wende sich bitte an folgende Anschrift:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)
Große Klausstraße 11
06108 Halle (Saale)

Tel.: 0345 – 2002746
Fax.: 01805-684 308 363
E-Mail: aha_halle@yahoo.de
Internet: https://www.aha-halle.de

Fotos Dietmar Hörner

AHA hält verstärkten Schutz und Erhalt von Umwelt, Natur und Landschaft zwischen den Städten Eisleben und Sangerhausen für dringend geboten

In seinem ständigen und sehr deutlichen Bestreben dem Schutz, Erhalt und Entwicklung von Umwelt, Natur und Landschaft mehr Gewicht in der Gesellschaft und der politischen Wahrnehmung zu verschaffen, führt der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) u.a. regelmäßig Exkursionen zu Fuß oder mit dem Fahrrad durch. So auch am Samstag, den 23.04.2016 in die sehr vielfältige Natur und Landschaft zwischen den Städten Eisleben und Sangerhausen.

Nach dem Start am Bahnhof Eisleben begaben sich die Exkursionsteilnehmer, welche sich aus mehreren AHA-Mitgliedern sowie den sehr fundierten Regionalhistoriker Dieter Vopel zusammensetzten nach Helfta. Hier nahm sie der Heimatforscher Hans Herrmann im Empfang. Mit seiner umfassenden fachlichen Kompetenz und seiner ausgeprägten Ortskenntnis schilderte Hans Herrmann den anwesenden Exkursionsteilnehmern die Entwicklung des Alten Helfta, welche u.a. eng mit der Bedeutung als Knotenpunkt von Handelswegen aus allen Richtungen sowie der Burganlage Helfta zwischen Große Klaus – Altes Dorf- sowie Kleine Klaus -Hohenburg- verbunden ist. Seine Ausführungen veranschaulichten deutlich und einprägsam einen sehr bedeutsamen Teil deutscher Geschichte in einer Region, welche häufig vorrangig mit dem in Eisleben geborenen und gestorbenen bedeutenden Reformator Martin Luther in Verbindung gebracht wird. Den Hüttengrund, welcher den Großen und Kleinen Klaus trennt durchfließt der ca. 5 km lange Hüttengrundbach, welcher in den Jahren 1508 bis vermutlich 1550 von zahlreichen Hütten geprägt war. Die verbliebenen Schlackehalden bilden heute die Basis von zahlreichen Trocken- und Halbtrockenrasenflächen. Weitere angrenzende Flächen zeugen noch von einst vielfältig vorhandenen Streuobstflächen. Somit stellt sich der von einigen Stollen mit Wasser gespeiste Hüttengrundbach und sein Tal als arten- und strukturreiches Refugium dar, welches es aus ökologischen, archäologischen und historischen Gründen besonderen Schutz und Entwicklung bedarf. Dazu gehört u.a. die Wiederherstellung der Streuobstbestände an den Südhängen, welche einst aus hochstämmigen Süßkirschen bestand.

Im Anschluss daran führte die Exkursion durch eine stark bergbaulich geprägte Agrarlandschaften, welche durch Kleinhalden und Erdfälle gekennzeichnet ist. Bei Neckendorf betritt nach der Überquerung des Salzgrabens die Exkursionsgruppe das Bornstedter Holz. Offenbar ist hier der zuständige Forst bestrebt nicht nur viel Holz zu fällen, sondern dieses mittels Holzvergabescheine gewinnbringend unter die Bevölkerung zu bringen. Stark geschotterte Wege sind ein weiterer Ausdruck dafür, dass man offenbar wenig auf einen nachhaltigen Umgang mit dem Wald setzt. In dem Zusammenhang warensich die Exkursionsteilnehmer schnell einig, dass ein schnelles und massives Umsteuern unerlässlich ist. Insbesondere in Bezug auf das eingebettete 36,5 ha große Naturschutzgebiet „Eislebener Stiftsholz“, welches seit dem 01.05.1961 unter Schutz steht und nunmehr ebenfalls den Schutzstatus als europäisches Schutzgebiet nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie genießt. Als Traubeneichen-Hainbuchenwald mit vereinzelten Rotbuchen eingestuft und einer weitgehend gut ausgeprägten Schichtung in Baum-,Strauch- und Krautzone gekennzeichnet, gilt das Naturschutzgebiet als sehr wichtiger Lebens- und Rückzugsraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Nach Auffassung der Exkursionsteilnehmer gehören dazu keine Abholzungen vorzunehmen sowie die vereinzelte Vermüllung zu beseitigen und künftig zu verhindern.

Im Anschluss daran führte die Exkursion in die Gemeinde Bornstedt, welche wiederum zur Verbandsgemeinde Mansfelder Grund – Helbra gehört. Nach einem Aufenthalt auf der vermutlich um 800 erbauten Burg Bornstedt, begaben sich die Exkursionsteilnehmer einen Weg in den Ort, welcher am 06.05.2013 zu folgender Presseerklärung des AHA führte, Zitat:

AHA erhebt schwere Bedenken zum Wegebau zur Burg Bornstedt

Die Gemeinde Bornstedt (Verbandsgemeinde Mansfelder Grund – Helbra) hat mit einem Wegebau zur Burg Bornstedt begonnen. Gefördert wird das Projekt durch das europäische LEADER – Förderprogramm – Projekt Nr. 34 mit 170 000,00 Euro.
Irreführend wird der Wegebau auch als Sanierung bzw. Landschaftsarbeiten dargestellt.

In der Anlage 2 – Naturschutz – zum Flächennutzungsplan Verbandsgemeinde Mansfelder Grund – Helbra ist mit dem Namen Burgberg Bornstedt Code Nr. GB_0820ML_ eine Fläche von 35.550 Quadratmetern Trockenrasen (Kalkmagerrasen) nach § 30 BNatSchG sowie § 22 NatSchG LSA als gesetzlich geschütztes Biotop ausgewiesen. Anteilig existiert ein Flächennaturdenkmal. Das Biotop befindet sich am Südhang der Burg.

Dieser Weg, welche sich über eine weite Strecke als Hohlweg darstellt, soll auf einer Länge von 400 Metern auf einer Breite von 3 Metern einen vollen Ausbau mit Asphaltdecke erhalten. Als Grund geben die Planer u.a. die Verbesserung der Erreichbarkeit der Burg mit Transport- und Baufahrzeugen an, welche aus Mitteln des LEA-DER – Förderprogramm Projekt Nr. 35 saniert werden soll.

Es ist festzustellen, dass die Sanierung der Burg wegen ihres maroden Zustandes und der von ihr ausgehenden Gefahren völlig unstrittig ist.
Der Weg zur Burg windet sich serpentinenartig zum Parkplatz der Burg.

Eine Asphaltierung des Weges auf drei Meter erfordert eine Verbreiterung des Weges über weite Strecken, da dieser an der Sohle keine drei Meter breit ist.
Das heißt, dass eine Zurücksetzung der Steilwände des Weges erfolgen müsste.

Die zu erwartenden Folge ist, dass Lebensraum verloren geht und in diesem Bereich verstärkte Erosion zu erwarten ist, da mit den Bauarbeiten eine Entfernung des Oberflächenbewuchses einhergeht.
Das Biotop hat eine große Bedeutung aus herpethologischer, entomologischer, ornithologischer und botanischer Sicht.

Richtigerweise wirbt die Gemeinde Bornstedt damit, dass „die im Frühjahr am Fuße des Burgberges blühenden unter Schutz stehenden Adonisröschen ein wahrer Anziehungspunkt für alle Naturliebhaber aus nah und fern“ sind.
Die negative Beeinflussung des Biotops könnte zum Verschwinden des Vorkommens der Adonisröschen führen und nicht nur dazu.

Gemäß § 30 (1) BNatSchG (2010) sind bestimmte Teile von Natur und Landschaft, die eine besondere Bedeutung als Biotope haben gesetzlich geschützt.

Handlungen, die zu einer Zerstörung oder einer sonstigen erheblichen Beeinträchtigung der in § 30 (2) aufgeführten Biotope führen sind verboten. Zu diesen aufgeführten Biotopen zählt der Trockenrasen. Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) sieht durch den geplanten Wegebau eine solche erhebliche Beeinträchtigung für gegeben, durch

  1. die Verbreiterung des Querschnittes des Hohlweges und die Zerstörung der Steilwände,
  2. die Veränderung der Oberflächenstruktur in diesem Bereich,
  3. der Lockerung des Erdmaterials und der folgenden verstärkten Erosion,
  4. die Verinselung des Biotops,
  5. die Versiegelung einer Fläche von über 1.200 Quadratmetern,
  6. den aufgebrachten Asphalt der die Oberflächentemperatur des Weges gegenüber der Umgebung besonders bei intensiver Sonneneinstrahlung in dieser Südlage stark erhöht und den Artenaustausch erschwert bzw. ganz unterbindet,
  7. die Anbringung der neun Laternen ist Lichtverschmutzung zu erwarten, welche negativ auf Tierarten des Biotops auswirkt,
  8. die Vernichtung von spezifischen Lebensraum für Pflanzen und Tiere an den Steilwänden des Hohlweges, die Abholzung eines existierenden Baumbestandes, welcher durch eine Ersatzpflanzung von 50 Laubbäumen am Ortsrand keinen vollwertigen Ersatz finden kann,
  9. den dem Biotop durch die Oberflächenentwässerung entzogenen Niederschlag, was sich besonders in immer häufiger zu erwartenden extremeren Trockenperioden, besonders in diesem schon regenarmen Gebiet negativ niederschlägt,
  10. die Veränderungen in der tiefergelegenen Struktur des Weges durch Oberflächenentwässerung und Laternenbau.

Die sich durch den Wegebau erhofften Verbesserungen des „Erholungswertes“ und der günstigeren Bedingungen für die Durchführung von Veranstaltungen stehen unverhältnismäßig den zu erwartenden und bereits eingetretenen Zerstörungen und Beeinträchtigungen von Natur und Umwelt gegenüber.

Sehr bedenklich ist die Abholzung von Bäumen im April, allein schon aus dem Blickwinkel, dass die Vogelwelt ihre Reviere verteilt und zu brüten begonnen hat.

Bei der Beurteilung der Auswirkungen ist der zu erwartende wohl ansteigende Fahrzeugverkehr mit den zwangsläufig steigenden Emissionen noch unbeachtet geblieben.

Offensichtlich ist in Vorbereitung des Bauvorhabens kein Gutachten erstellt worden und auch eine Einbeziehung von Umweltverbände im Vorfeld fand nicht statt.

Interessant ist im Zusammenhang mit dem Wegebau, dass das Biotop sich in unmittelbarer Nähe zum FFH – Gebiet 0111 LSA „ Eislebener Stiftsholz“ befindet. Eine notwendige Erweiterung, dürfte mindestens wesentlich erschwert werden.

Durch die bisher erfolgten Arbeiten sind bereits erhebliche Beeinträchtigungen und Zerstörungen eingetreten, so z. B.

  1. die Zerstörung der Steilhänge -einschließlich des flächenhaften Naturdenkmals (FND)- und den dadurch entstandenen Verlust wertvollen spezifischer Lebensraumes,
  2. den Wegebau über den Parkplatz der Burgruine hinaus bis zum Sportplatz, so dass auch hier eine starke negative Veränderung von wertvollem Lebensraum festzustellen ist
  3. die Vernichtung der Flora der Hangbereiche
  4. eine in bezug auf die Bauarbeiten völlig überflüssige Beeinträchtigung von Trockenrasen durch eine großflächige Aufbringung von Erde,
  5. die Aufschüttungen auf dem Weg sind die Trennung des Biotops von der Umgebung weit fortgeschritten und die Verinselung mit nicht kalkulierbaren negativen Folgen hat begonnen.

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) fordert aufgrund negativen Auswirkungen auf Natur und Umwelt den Wegebau in der Form einer Asphaltierung zu stoppen.

Bedenklich aus finanzwirtschaftlicher Sicht und nicht nachvollziehbar ist, dass der Wegebau mehr Kosten verursacht, als die Sanierung des historischen Turmes der Burg.

Die Bauarbeiten zeigen die mangelnde Verantwortung der Verantwortlichen verschiedener Ebenen für Natur und Umwelt.

Es ist klar erkennbar. Der Ausbau und die damit eng verbundene Asphaltierung des Weges sowie die damit einhergehende Zerstörung von wertvollen bedeutenden Naturraum unter Verwendung erheblicher Fördermittel erfolgt hier offenbar um Einzelinteressen zu genügen.
So darf keine zukünftige Entwicklung der Region aussehen.“, Zitat Ende

Die Inaugenscheinnahme vor Ort und die blühenden Frühlingsadonisröschen bestätigten die Aktualität und weiterbestehenden Bedenken zu den bereits vollständig durchgeführten Bauvorhaben.

In der Ortslage Bornstedt vermittelt die Rohne, welche eine Gesamtlänge von ca. 19 km umfasst, zwischen Blankenheim und Klosterrode entspringt und südöstlich von Allstedt in die Helme mündet, ein recht unterschiedliches Bild. Teilweise weist das Bett des Fließgewässers naturnahere Elemente aus, während in der direkten Ortslage vollständige Naturferne aus Betoneinfassung das Bild prägt. Nach Auffassung der Exkursionsteilnehmer erscheint es sinnvoll zu sein, wissenschaftlich fundiert Möglichkeiten zu untersuchen, inwieweit wenigstens streckenweise die Naturferne des Rohneverlaufs in Bornstedt ihr Ende finden kann. Der Rohneverlauf in Richtung Klosterrode weist am Ortsausgang Bornstedt massive Einbindung in eine intensive Viehhaltung aus, was sich durch Absperrungen und massive Abweidungen zeigt. Dadurch verliert die Rohne naturnahere Entwicklungsmöglichkeiten und ist mit starken Nährstoffeinträgen konfrontiert. Bis zur Einmündung des Kuhfassbaches besitzt die Rohne noch einen Mindestentwicklungsraum, welcher oberhalb dieses Mündungsbereiches am südwestlichen Ufer fast vollständig verloren gegangen ist. Auch hier gilt es unbedingt Gewässerschonstreifen von mindestens 10 m Breite einzuräumen, um eine naturnahere Entwicklung zu ermöglichen.

Mit dem Betreten von Klosterrode entdeckten im Südostzipfel des Geländes von Gut und Kloster einen stark eutrophierten Teich, welcher teilweise von Silberweiden eingesäumt ist. Nordwestlich schließt sich eine offenbar überweidete Fläche an, wo bereits die Bodenvegetation zerstört ist. Vermutlich führen Niederschläge zu Bodenerosionen mit starkem Nährstoffeintrag. Hier gilt es schnell und unverzüglich Abhilfe zu schaffen. Vorstellbar wäre die Schaffung einer Streuobstwiese, einer unregelmäßig gemähten Wiese oder bzw. und einer Sukzessionsfläche. Neben der Erhöhung der Arten- und Strukturvielfalt ist mit einer Beendigung der Bodenerosion eine Abpufferung der Nährstoffeinträge möglich.

Das Waldgebiet zwischen Blankenheim, Klosterrode, Beyernaumburg, Riestedt und Emseloh ist von starken forstwirtschaftlichen Eingriffen mit schwerer Technik geprägt. Dabei weist das Waldgebiet mit vereinzelten Feuchtgebieten und strukturreichen Bereichen ähnliche bis gleiche Entwicklungsmöglichkeiten wie das Naturschutzgebiet „Eislebener Stiftsholz“ auf. Die Exkursionsteilnehmer sehen daher die dringende Notwendigkeit einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung, welche eine behutsamere Gehölzentnahme sowie Belassung unbewirtschafteter Waldbereiche beinhaltet.

Im Bereich der Obermühle treffen die Exkursionsteilnehmer auf den Rohrbach, welcher fast parallel zum Mühlenbach verläuft, bevor beide Fließgewässer ab nordöstlich von Emseloh einen gemeinsamen, streckenweise sehr naturnahen Lauf haben. Mit dem Rohrbach ist bis zur Trennung in Riestedter Bach und Rohrgraben unweit der Schäferei Kaltenborn eine sehr vielfältige Auenlandschaft mit Gehölzen, Teichen, Wiesen und Röhrichtbereichen verbunden. Der Riestedter Bach ist weitgehend ähnlich ausgeprägt. Für die Exkursionsteilnehmer ist damit der dringende Appell verbunden diese Gewässer- und Auenstruktur nicht nur zu schützen, sondern Möglichkeiten und Raum einer sukzessiven Ausweitung zuzulassen.

Die Exkursion führte entlang des Rohrgrabens, welcher trotz Sohl- und Uferversiegelung. naturnahere Gehölz-, Stauden- und Wiesenstrukturen ausweist. Nach Auffassung der Exkursionsteilnehmer könnte eine wissenschaftliche Prüfung erfolgen, inwieweit der Rohrgraben auch ohne Sohl- und Uferbefestigung Wasser führen könnte. Somit wäre ggf. eine Entwicklung einer, der temporären Wasserführung angepassten Fauna und Flora möglich.

Die Exkursion endet schließlich bei der Einmündung des Riestedter Baches in die ca. 17 km lange Gonna, welche zwischen Grillenberg und Wippra entspringt und südlich von Sangerhausen in die Helme mündet. Das Flüsschen ist innerhalb der Stadt Sangerhausen sehr stark naturfern geprägt. Auch hier gilt es mit Hilfe einer umfassenden wissenschaftlichen Bearbeitung Möglichkeiten der Renaturierung zu prüfen.

Zum Abschluss der ca. 45 km langen Fußexkursion waren sich die Exkursionsteilnehmer einig, dass die Landschaft und Natur zwischen den Städten Eisleben und Sangerhausen sehr arten- und strukturreich in Erscheinung tritt. Prägend sind Fließ- und Standgewässer, ausgedehnte Wald- und Feldflächen, Bergbaufolgelandschaften sowie Wiesen- und Obstbestände.

Für den AHA besteht das sehr große Interesse sich verstärkt für den Schutz, Erhalt und die Entwicklung dieser Region mit ihrer vielfältigen Landschaft und Natur einzusetzen. Daher strebt er die Bildung einer ehrenamtlichen Regionalgruppe Eisleben-Hettstedt-Mansfeld-Sangerhausen an.
Wer Interesse hat daran mitzuwirken, wende sich bitte an folgende Anschrift:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)
Große Klausstraße 11
06108 Halle (Saale)
Tel.: 0345 – 2002746
Fax.: 01805-684 308 363
E-Mail: aha_halle@yahoo.de
Internet: https://www.aha-halle.de

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »