Autor: aha-dietmar (Seite 324 von 365)

Initiative „Pro Baum“ und AHA fordern Stärkung des ÖPNV und SPNV

Bekanntlich verlieren der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) und der Schienenpersonennahverkehr (SPNV) immer mehr an Attraktivität, da ständig Erhöhungen der Nutzungsgebühren bei ständiger Ausdünnung in der Fläche und im Takt stattfinden. Somit verteilen sich die Kosten immer mehr auf einen kleineren Nutzerkreis. Dabei lässt sich schon seit Jahren deutlich erkennen, dass man sich in einem entsprechenden Teufelskreis befindet, was den Geschäftsführer des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes (MDV) Steffen Lehmann offenbar dazu veranlasste u.a. im Jahr 2014 in Medien in den Städten Halle (Saale) und Leipzig Vorstellungen zu einem Bürgerticket darzulegen.

Der Gedanke der fahrscheinlosen Nutzung des ÖPNV ist nicht neu und fand z.B. im Zeitraum von 1997 bis 2012 in der belgischen Stadt Hasselt Anwendung. Erst ein im Ergebnis der Kommunalwahl erfolgter Rechtsruck beendete dort das Vorhaben. Die estnische Hauptstadt Tallin mit 416.434 Einwohnern (Stand: 01.03.2012) hat im Ergebnis einer Volksabstimmung mit einer Mehrheit von 75,5 Prozent, im Jahre 2013 die fahrscheinlose Nutzung des ÖPNV eingeführt. Für Erfurt gibt es ähnliche Diskussionen. Dort geht man momentan von einer Bürgerumlage in Höhe von monatlich 20,00 Euro aus. Ferner können z.B. Umlagen bei Eintrittskarten für Konzerte und Rabattkarten im Einzelhandel zur Mitfinanzierung beitragen. Die Möglichkeit der finanziellen Einbindung bei kulturellen Veranstaltungen ist nicht neu.
Nach Meinung der Initiative „Pro Baum“ und des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) ist hier eine Ausweitung anzugehen. Der Einzelhandel gibt zurzeit häufig Rabatte für Kunden und Autofahrer zur Erstattung der Parkgebühren, welche ihre Autos in Tief- oder Hochgaragen geparkt haben. Warum soll so etwas nicht auch für die Nutzung von ÖPNV und SPNV möglich sein ?

Stattdessen drohte die Hallesche Verkehrs Aktiengesellschaft (HAVAG) eine massive Ausdünnung auf der mit 31 km europalängsten Überlangstrecke zwischen den Städten Halle (Saale) und Bad Dürrenberg, an welcher ebenfalls die Gemeinde Schkopau sowie die Städte Merseburg und Leuna angebunden sind. Dabei soll eine Reduzierung von 34 auf 20 Straßenbahnen erfolgen, was eine Reduzierung um 40,1 {742476d910061147bacb9f2d1e63afebae5c969212eff52eb4ea03554537fa31} auf 59,9 {742476d910061147bacb9f2d1e63afebae5c969212eff52eb4ea03554537fa31} bedeutet. Eine derartige Reduzierung des Straßenbahnverkehrs greift inakzeptabel und massiv in den Berufs- und Freizeitverkehr ein und setzt in Sachen Verkehrspolitik vollkommen die falschen Signale und Ansätze.

Neben der ordnungsgemäßen Finanzierung des Straßenbahnverkehrs durch das Land Sachsen-Anhalt, die Stadt Halle (Saale) und den Landkreis Saalekreis, gilt es andere Wege des Erhaltes der Zahlungsfähigkeit des Straßenbahnverkehrs in optimaler Qualität und Quantität abzusichern. Dazu ist es erforderlich alles zu unternehmen, um Autofahrer von der Straße auf die Schiene zu bringen. In dem Blickfeld betrachtet ist nun endlich die Prüfung der Einführung eines fahrscheinlosen Öffentlichen Personennahverkehrs zu prüfen und voranzutreiben, um so die finanziellen Lasten breiter verteilen zu können. Darüber hinaus hat die ortsansässige Bevölkerung die Möglichkeit, auch ohne Auto, alternativ Orte und Ziele in den jeweiligen Regionen zu erreichen. Dies erfordert jedoch, dass die politisch Verantwortlichen in Bund. Ländern und Kommunen alle Ressourcen eher für umweltfreundlichere öffentliche Verkehrsmittel, als für Autobahnen, Straßen und Kanäle einzusetzen, welche zu weiteren Zerstörungen und Zerschneidungen von Landschaften und Natur sowie Beeinträchtigungen von Umwelt und Klima führen.

Ein fortgesetzter Ausstieg aus dem flächendeckenden Netz der Bahnen und Straßenbahnen ist somit der falsche Weg. Stattdessen gilt es eher über Wiederbelebungen von Strecken und die allgemeine Erhöhung der Attraktivität des ÖPNV und SPNV nachzudenken und entsprechende Entscheidungen zu treffen und Beschlüsse zu fällen. Dies erfordert jedoch ein u.a. vom AHA immer wieder angemahntes tiefgründiges Umdenken in der Verkehrspolitik in der EU, im Bund, in den Ländern und in den Kommunen In dem Blickwinkel setzt nach Ansicht des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) und der Initiative „Pro Baum“ die Stadt Halle (Saale) ein weiteres Parkhaus mit 175 Stellplätzen an der Halleschen Oper für bis zu 2,89 Millionen Euro aus Steuermitteln zu finanzieren. Beide Organisationen sehen hier ein vollkommen falsches Signal in Sachen Umwelt- und Naturschutz. Dieses steuerfinanzierte Vorhaben kann zu verstärkten Verkehrsströmen im Bereich der Straßen Universitätsring, Joliot-Curie-Platz, Große Steinstraße, Weidenplan und August-Bebelstraße führen. Das bedeutet eine weitere Verstärkung des innerstädtischen führt zu verstärkten Motorisierten Individualverkehrs (MIV) sowie die Vernichtung einer sukzessiven Gehölzfläche. Die Initiative „Pro Baum“ und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) fordern MDV und Stadt Halle (Saale) endlich stattdessen das Vorhaben Bürgerticket ernsthaft und unverzüglich voranzutreiben, um so wirklich zur Verbesserung der Umwelt beizutragen, indem durch eine unkomplizierte Nutzung die Attraktivität von ÖPNV und SPNV steigen, eine Reduzierung des Motorisierten Individualverkehrs (MIV) mit den Folgen wie Lärm, Abgas- und Feinstaubbelastung und Platzverbrauch stattfindet sowie somit eine diesbezügliche gesellschaftliche Gesamtverantwortung deutlicher in Erscheinung tritt.

Ein weiteres Parkhaus in Halles Innenstadt ist daher der falsche Weg und gilt somit planerisch nicht weiter zu verfolgen.

Aus den Gründen heraus rufen Initiative „Pro Baum“ und AHA weiter interessierte Bürgerinnen und Bürger in der Stadt Halle (Saale) zur aktiven Mitwirkung auf, sich für eine alternative Verkehrspolitik einzubringen. Interessenten können folgendermaßen zum AHA Kontakt aufnehmen:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)
Große Klausstraße 11
06108 Halle (Saale)
E-Mail AHA: aha_halle@yahoo.de
Internet: https://www.aha-halle.de
Tel.:: 0345 – 2002746

AHA führt Exkursion zu Goldgrundbach, Kliebigbach und Dippelsbach durch

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) führt am Samstag, den 22.04.2017 eine ca. sechsstündige Exkursion entlang des Goldgrundbaches, des Kliebigbaches und des Dippelsbaches bis zur Bösen Sieben durch. Im Rahmen der Exkursion beabsichtigt der AHA die Vielfältigkeit von Fließgewässern, deren Schutz, Erhalt und Entwicklung darlegen.
Insbesondere der Kliebigbach steht für eine fast komplett naturnahe Entwicklung. Gerade der Ober- und Mittellauf ist davon geprägt und hat daher einen bundesweiten Vorbild- und Beispielcharakter. Insgesamt gesehen haben alle Bäche der Region einen ungemeinen hohen Wert. Das trifft auch auf ihre Bedeutung für die Umweltbildung zu.
Daher hält es der AHA für dringend geboten im Rahmen der Exkursion genau dafür zu werben, insbesondere im Blickfeld auf die Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie und der daraus resultierenden Verantwortungen der Behörden aller Ebenen. Jedoch trägt die Bevölkerung ebenfalls ein hohes Grad der Verantwortung.
In dem Zusammenhang ist vorgesehen Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Interessierte sich entsprechend einbringen können. Dazu möchte der AHA für eine ehrenamtliche Arbeitsgruppe in der Region werben.
Treff ist um 10.00 Uhr am Bahnhof Wolferode, wo auch die Exkursion enden wird.
Wer noch mehr zur Exkursion und den Aktivitäten des AHA erfahren möchte, wende sich bitte an folgende Anschrift:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)
Große Klausstraße 11
06108 Halle (Saale)
E-Mail AHA: aha_halle@yahoo.de
Internet: https://www.aha-halle.de
Tel.:: 0345 – 2002746

AHA führt Exkursion in Fuhneaue durch

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) führt am Samstag, den 22.04.2017 eine ca. sechsstündige Wanderexkursion entlang der Fuhne bis zur Brödelgraben-Einmündung durch.
Marschroute: Kurzer Aufenthalt im Naherholungsgebiet „Fuhneaue“ Wolfen mit dem Gondelteich zwecks Besichtigung, Fortsetzung der Wanderung über den Fuhnetalweg bis zum Erlen-Eschen-Wald „Reudener Busch“ im Wolfener Naherholungsgebiet und Landschaftsschutzgebiet „Fuhneaue“ und anschließend bis zur Einmündung des Brödelgrabens in die Fuhne, Fuhne-Überquerung über die Brücke unweit der Ortsumgehungsstraße von Salzfurtkapelle, Fortsetzung der Tour über den Feld- und Wiesenweg bis zum Brödelgraben-Tunnel unter der BAB 9, weiter über den Brödelgrabenweg – vorbei am Kiesabbaugebiet Reuden-West – bis nach Reuden, Rückmarsch über den Fuhnetalweg, die Leipziger Straße (B 184) und die Eisenbahnstraße zum Wolfener Bahnhof
Im Rahmen der Exkursion beabsichtigt der AHA die ökologische Bedeutung der gesamten Gebiete, ihre damit verbundene Schutzwürdigkeit sowie eigene Überlegungen zum Schutz, Erhalt und Entwicklung der Fuhneaue und ihrer Bestandteile darzulegen. Ferner möchte der AHA Möglichkeiten ehrenamtlicher Mitwirkung aufzeigen und Interessenten die Aktivitäten der Ortsgruppe Bitterfeld-Wolfen vorstellen.
Treff: um 10.00 Uhr am Eingang Bahnhof Wolfen

Wer sich noch mehr zu der Exkursion bzw. den Aktivitäten des AHA erkundigen möchte, kann dies unter folgender Anschrift tun:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)
Ortsgruppe Bitterfeld-Wolfen

Sprechzeit nach telefonischer Vereinbarung
über Evangelisches Kirchspiel Wolfen
OT Wolfen
Leipziger Straße 81
06766 Bitterfeld-Wolfen
Tel.: 0173 – 9917836
E-Mail AHA: aha_halle@yahoo.de
Internet: https://www.aha-halle.de

Bäume pflanzen statt abholzen

Ziegelwiese (31) Die Gruppe der TeilnehmerInnen

Ziegelwiese (31) Die Gruppe der TeilnehmerInnen

Das war das Motto unter dem die Initiative „Pro Baum“ (IPB) und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) zum neunten Mal auch am Karfreitag, den 14.04.2017 aufriefen, um Bäume auf die Ziegelwiese in Halle (Saale) zu pflanzen. Der Treff war 10.00 Uhr an der Ochsenbrücke zwischen Riveufer und Ziegelwiese in Halle (Saale). Mit der Aktion möchten beide Organisationen erneut ein deutliches Zeichen für ein umfassendes mehr, statt weniger Gehölze setzen, welche eine große ökologische und landschaftsgestaltende Funktion besitzen.
An dem Tag waren 20 Mitglieder und Freunde beider Organisationen erschienen, um 2 Stieleichen und eine Gemeine Esche bei strahlenden Sonnenschein zu pflanzen. Es gab auch Passanten, welche sich über die Aktion sowie die Ziele von AHA und IPB informierten.
Auf jeden Fall sei allen Beteiligten recht herzlich für den sehr gelungenen Arbeitseinsatz gedankt. Ganz besonderen Dank gilt Isabell Schneider für den Transport von Gerätschaften, die Herstellung des AHA-Wimpels und das Sorgen für das leibliche Wohl, Jörg Hündorf für die Beschaffung der 3 Bäume und des Zugehörs sowie Christine Fröhlich und Dietmar Hörner für die Fotos.

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AHA möchte sich verstärkt in der Stadt Aschersleben für den Schutz von Natur, Landschaft und Umwelt einsetzen

Der heutige, gemeinnützige und ehrenamtliche Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) setzt sich nunmehr seit 37 Jahren intensiv für den Schutz, den Erhalt und die Entwicklung von Umwelt, Natur und Landschaft ein. Dabei betrachtet der Umwelt- und Naturschutzverein globale, überregionale, regionale und örtliche Zusammenhänge, um fachlich-fundiert und effektiv seine Wirksamkeit entfalten zu können. In dem Zusammenhang hat der AHA seine Tätigkeit in den Ländern Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin sowie in den Freistaaten Sachsen und Thüringen entfaltet.

Zu einem der wichtigsten Aktivitäten gehört nach Ansicht des AHA das Wirken zum Schutz, Erhalt und zu Entwicklung der ca. 81 km langen Wipper und ihres ca. 40 km langen linken Zuflusses Eine.

Beide Flüsse und ihre Auen prägen die 156,2 km² große Stadt Aschersleben mit ihren 11 Ortsteilen und mit Stand vom 31.12.2015 angegebenen 27.793 Einwohnern.

Während die Eine das Kerngebiet der Stadt durchquert, durchfließt die Wipper in den 5 Ortsteilen Freckleben, Drohndorf, Mehringen, Groß Schierstedt und Klein Schierstedt, eher den südöstlichen Teil des gesamten Stadtgebietes.

Beide Flussgebiete und ihre mehr oder minder ausgeprägten Auenlandschaften haben eine sehr wichtige Funktion als Lebens- und Rückzugsräumen für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Sie zählen zu den markantesten Fließgewässern des Ostharzes und des Harzvorlandes. Ihre Flusstäler haben zudem wichtige Bedeutungen und Funktionen als Biotop- und Grünverbundraum, Ausbreitungsraum für Hochwasser sowie als einer der wichtigsten Frischluftentstehungsgebiete und Frischluftventilationsstrecken. Dazu trägt u.a. auch der weitgehend naturnahe und störungsarme Verlauf außerhalb der Ortschaften bei. Die sich daraus ergebende landschaftliche Vielfalt hat daher beiden Flusstälern durchaus eine große touristische Anziehungskraft verliehen.

Das Wippertal zählt zu den schönsten Tälern im Ostharz. Die Wipper ist zudem ebenfalls wie die Selke, ein Mittelgebirgsbach mit naturnahen Abschnitten, mit gewässertypischen Gehölzen und arten- und strukturreichen Auenbereichen.

Bestehende und geplante Rückhaltebecken dagegen bilden jedoch Barrieren bei besagten Frischlufttransport, Auffangräume für Schlamm- und Geröllmassen, zerstören bereits in der Bauphase Natur und Landschaft, unterbrechen den Biotopverbund sowie suggerieren den Menschen einen hundertprozentigen sogenannten Hochwasserschutz.

Der AHA beabsichtigt nunmehr auch seine Aktivitäten in der Stadt Aschersleben zu verstärken, um deren vielfältige Bedeutung am Übergang zwischen Ostharz und Harzvorland, auch im ökologischen Sinne zu stärken. Dazu zählt insbesondere der Einsatz für den Schutz, Erhalt und die Entwicklung der Fluss- und Auenlandschaften von Wipper und Eine, angrenzender Landschaften und Natur sowie das Wirken für einen nachhaltigen Umganges mit Hochwasser. Nach Auffassung des AHA gilt es dabei u.a. Möglichkeiten der naturnaheren bis naturnahen Entwicklung von Natur und Landschaft zu bestärken, des Rückbaus von Bodenversiegelung zu prüfen und umzusetzen sowie den Biotop- und Grünverbund zu stärken. Dazu bedarf es umfassender wissenschaftlich fundierter Schutz- und Entwicklungskonzeptionen. Als Partner kommen dabei zum Beispiel die Martin-Luther-Universität und die Hochschule Anhalt in Frage.

Ferner möchte der AHA der Bevölkerung eine Plattform geben, sich für den Schutz, den Erhalt und die Entwicklung von Umwelt, Landschaft und Natur einsetzen zu können.

Auf Grund dessen spielt die Umweltbildung eine sehr große Rolle, was eine Mitwirkung von Bildungseinrichtungen wie Schulen und der Volkshochschule sehr logisch erscheinen lässt.

Perspektivisch plant der AHA die Durchführung von Exkursionen und Begehungen, um den Menschen ihre sehr vielfältige Umwelt, Natur und Landschaft nahezubringen.

Nunmehr lädt der AHA Interessenten ein, eine Ortsgruppe Aschersleben zu bilden. Wer Interesse daran hat und dazu mit dem AHA Kontakt aufnehmen möchte, kann dies unter folgendem Kontakt tun:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA)
Internet: https://www.aha-halle.de
E-Mail: aha_halle@yahoo.de

Das Naturschutzgebiet Forstwerder und das flächenhafte Naturdenkmal Klausberge sind wichtige Bestandteile vom Saaletal in Halles Norden

Es ist morgens gegen 10:00 Uhr am 08.04.2017, als sich Mitglieder des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) auf dem Weg über die Bogenbrücke zum Naturschutzgebiet Forstwerder in Halle-Trotha begeben. Auf dem Forstwerder angekommen, nahmen die Anwesenden die ca. 7 ha großen Aueninsel, welcher Bestandteil des Naturschutzgebietes (NSG) „Forstwerder“ und des FFH-Gebietes „Nordspitze der Peißnitz und Forstwerder in Halle“ ist, in Augenschein und nahmen vorsichtig leichte Ausbesserungsarbeiten an den Absperrungen an früheren Wegen und Trampelpfaden vor.

Das Ziel der Maßnahmen ist die Schaffung eines abgesperrten Bereiches im Nordteil und am Südwestufer des NSG und FFH-Gebietes im Anschluss an das Saalewehr der Saaleaueninsel in Halles Norden, um eine ungestörte naturnahe Entwicklung zu ermöglichen. Ferner dient es der Sicherheit, da die steilen Prallhänge durch Abbrüche immer wieder Veränderungen unterliegen.

Forstwerder (13)

Forstwerder (13)

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