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Original Artikel: Hochwasser 2013
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Original Artikel: Hochwasser 2013
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Original Artikel: Bilder vom 01.06.2013
Ganz besonders aktuell sind die Ergebnisse der Beratungen zu der Zukunft der Bäume am Preßlersberg. Nunmehr gilt es bei dem Treffen über Maßnahmen und Aktivitäten zum Schutz und Erhalt der Gehölze zu beraten. Ganz akut bleibt es die Folgen der Abholzungen von 97 Bäumen in der Fiete-Schulze-Straße einen thematischen Schwerpunkt zu setzen. In dem Zusammenhang ist vorgesehen ggf. weitere Maßnahmen gegen die Verantwortlichen der Stadt Halle (Saale) zu prüfen.
Ebenso ein wichtiges Thema bildet der fortgesetzte Vorstoß der Bürgerinitiative „Pro Paulus Park“ das bestehende Freigelände im früheren Komplex des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt zur Wiederbelebung des einstigen Paulusparks zu nutzen und den besonderen Gebietscharakter zu wahren. Darüber hinaus stellt ein weiterer Beratungsschwerpunkt die Entwicklung und Gestaltung der Landsberger Straße nach ökologischen sowie kulturell-künstlerischen Aspekten dar.
Weitere Themenschwerpunkte werden u.a. die Planungen zum Steintor sowie die Entwicklungen in der Gartenstadt Gesundbrunnen, die Aktivitäten zum Solbad und Park Wittekind, Pläne zum Ausbau des Gimritzer Dammes und der Heideallee, Aktivitäten im Medizinerviertel, Möglichkeiten der Optimierung der Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit, die weitere Erfassung von möglichen Standorten von Straßenbäumen, die Umgestaltung der Delitzscher Straße, Abholzungen im gesamten Stadtgebiet von Halle (Saale), die allgemeine Entwicklung des Gehölzschutzes in der Stadt Halle (Saale), der nun mehr vom halleschen Stadtrat beschlossenen neuen Baumschutzsatzung der Stadt Halle (Saale) sowie weiterer Planungen für das Jahr 2013 genannt. Das Treffen beginnt 19.00 Uhr und der Veranstaltungsort ist der Versammlungsraum des Reformhauses in der Großen Klausstraße 11 in 06108 Halle (Saale).
Bürger von Halle an der Saale, Anwohner des ehemaligen Dorfes Diemitz, die Initiative “ Pro Baum “ und die Mitglieder des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle / S. e. V. ( AHA ) trauern um die herrlichen, alten, gesunden Lindenbäume, um die Vernichtung einer der schönsten, anrührenden Lindenalleen, sich erstreckend von der Diemitzer Kirche , Otto- Stomps -Straße, über die Fiete – Schulze – Straße, bis zur Delitzscher Straße.
Trotz massenhafter Proteste, einer Flut von Leserbriefen, Petitionen, mehrmaliges Auftreten in den Einwohnerfragestunden des Stadtrates, sachlich – fachlicher Alternativvorschläge, wurden, im März diesem Jahres, – in der Brutzeit der Vögel – mit Ausnahmegenehmigung, die schönen Linden zugunsten wirtschaftlicher Überlegungen, zugunsten der Baufreiheit, zugunsten sogenannter “ Ertüchtigung des Straßennetzes “ gefällt.
Die glatten Schnittflächen der Baumstümpfe in der jetzt trostlos wirkenden Straße zeugen von der Gesundheit der alten Bäume, von ihrer Widerstandskraft, ihrer Anpassungsfähigkeit an widrige Umweltverhältnisse, ihrem angeborenen, vitalen Willen zur Langlebigkeit.
Sie trotzten erfolgreich den schweren Winterstürmen. Sie wollten uns wieder mit ihren duftenden, goldgelben Blütenständen erfreuen.
Sie hofften, dass sie weiterleben können, den Menschen zur Freude; auch als Beitrag für ein linderes Klima.
Es sollte nicht sein.
Die Initiative “ Pro Baum “ und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle/ S. e. V. (AHA) danken allen Bürgern von Halle/ S. und Umgebung für ihren Kampf um die Erhaltung der Halle – Diemitzer Lindenallee.
Wir zeigen Ihnen aktuelle Fotos von der Zerstörung dieses grandiosen Naturdenkmals und stellen sie den Fotos und Text unseres Beitrages vom August 2012 gegenüber.
Gisela Döring (Text) und Christine Fröhlich (Fotos)

Hier gab es einmal eine herrliche Lindenallee

Hier gab es einmal eine herrliche Lindenallee

Die Bäume vor dem Frevel der Fällung

Ein betörender Duft
Mitte März 2013 hat nach Medienberichten zum zweitenmal das Forum Silberhöhe stattgefunden. Dabei befasste man sich offenkundig mit dem Thema Waldstadt Halle-Silberhöhe oder Stadtwald Silberhöhe. Die Initiative „Pro Baum“ und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) begrüßen grundsätzlich, dass es ein derartiges Forum gibt, welche sich der Entwicklung des halleschen Stadtteiles Silberhöhe widmet. Jedoch haben beide Organisationen in dem Zusammenhang mit Verwunderung aufgenommen, dass offensichtlich kein einziger Verein bzw. Initiative eingebunden war,welche sich dem Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutz bzw. der innerstädtischen Begrünung beschäftigten. Somit besteht aus der Sicht der Initiative „Pro Baum“ und des AHA die akute Gefahr der eingeengten Betrachtung des Themenfeldes Umwelt-, Natur und Landschaftsschutz bzw. der innerstädtischen Begrünung. Es ist in dem Blickfeld unverständlich, warum ein Stadtwald den halleschen Stadtteil Silberhöhe „degradiert“. Ferner halten es beide Organisationen für nicht richtig, wenn der hallesche Oberbürgermeister Dr. Wiegandt vor wünschenswerten Bürgerbeteiligungen die festgefügte Vorgabe „…Waldstadt ja, aber nicht Stadtwald“ herausgibt. Hier sollten erst mal die Meinungen der Bevölkerung sowie ihrer Initiativen und Vereine eingeholt werden. Dazu gehört es nach Auffassung der Initiative „Pro Baum“ und des AHA, dass verschiedene Planungsvarianten zur Meinungsbildung vorliegen sollten. Der Ausschluss der Überlegungen der Entstehung eines Stadtwaldes erfüllt jedoch nicht die Bedingung eines umfassenden Bildungsprozesses und stellt eine unzulässige ökologische Denk- und Gestaltungseinengung dar. Angesichts der gegenwärtigen Massenabholzungen in der Stadt Halle (Saale), wozu die Beseitigung der 97 Linden in der Fiete-Schulze-Straße, die sinnlosen Abholzungen in der Saaleaue an der Elisabethsaale und die radikalen Verschnitte an Gehölzen in Park- und Grünanlagen gehören, wäre das die denkbar ungünstigste Herangehensweise im Interesse eines nachhaltigen Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutzes. Die Stadt Halle (Saale) brauch mehr Grün und nicht mehr Beton und Asphalt! Daher fordern die Initiative „Pro Baum“ und der AHA mehr barrierefreies ökologisches Denken in der Stadt Halle (Saale) und so auch im Forum Silberhöhe. In dem Zusammenhang erscheint es sehr sinnvoll endlich die Umweltvereine und –initiativen in entsprechende Meinungsbildungsprozesse mit einzubinden.
Das ist das Motto unter dem die Initiative „Pro Baum“ (IPB) und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) zum fünftenmal auch am Karfreitag, den 29.03.2012 aufrufen, um Bäume auf die Ziegelwiese in Halle (Saale) zu pflanzen. Der Treff ist 10.00 Uhr an der Ochsenbrücke zwischen Riveufer und Ziegelwiese in Halle (Saale).
Mit der Aktion möchten beide Organisationen erneut ein deutliches Zeichen für ein umfassendes mehr, statt weniger Gehölze setzen, welche eine große ökologische und landschaftsgestaltende Funktion besitzen.
Bäume und Sträucher dienen als Sauerstoffspender, verbessern den Gehalt an Luftfeuchtigkeit, bieten zahlreichen Tieren Lebensraum und Nahrung, filtern Kohlendioxid, Feinstaub, Ruß und Ozonsmog aus der Luft sowie spenden Schatten. Sie tragen somit entscheidend zur Verbesserung des Klimas bei.
Jedoch die Stadt Halle (Saale) geht rechtlich und praktisch einen anderen Weg. Die nunmehrige hallesche Baumschutzsatzung trägt keinesfalls zum angemessenen Schutz und Erhalt von Bäumen und Sträuchern bei. In der Praxis zeigt sich das mangelnde Schutzverständnis u.a. in den Massenfällungen am Saaleufer am Holzplatz/Pulverweiden, zwischen Genzmerbrücke und Karl-Meseberg-Straße, in der Beesener Straße, im und am Gelände des früheren Gesundbrunnenbades, am Gimritzer Damm, in der Delitzscher Straße, im Gelände des künftigen Sitzes der Leopoldina, in der Berliner Straße, in der Otto-Stomps-Straße sowie nicht zuletzt auch auf der Ziegelwiese. Nunmehr sind z.B. der Baumbestand in der Fiete-Schulze-Straße und im Böllberger Weg massiv bedroht.
Dieser inakzeptablen und katastrophalen Gehölzschutzpolitik Halles gegenüber Alternativen aufzuzeigen, dient die Aktion „Bäume pflanzen statt abholzen“.
In Vorbereitung der Aktion rufen die Initiative „Pro Baum“ (IPB) und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) die hallesche Bevölkerung zur massiven Mitwirkung auf. Dazu können organisatorische und finanzielle Hilfe beitragen.
Wer finanziell Unterstützung leisten möchte, -z.B. zum Kauf von Bäumen- kann dies unter folgender Bankverbindung des AHA tun:
Darüber hinaus können Interessenten auch organisatorisch mitwirken und sich dazu an folgende Anschrift wenden:
Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. (AHA)
Große Klausstraße 11
06108 Halle (Saale)
Tel.: 0345/200 27 46
Fax.: 01805/684 308 363 (deutschlandweit zum Ortstarif)
Internet: http://www.aha-halle.de
E-Mail: aha_halle@yahoo.de
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