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AHA hält Schutz des Treptower Parks in Berlin für vorrangiges Ziel

Die offizielle Seite des Landes Berlin würdigt den ca. 84 ha großen, ab 1876 errichteten Treptower Park folgendermaßen, Zitat:

„Wegen seiner besonderen Mischung aus Flusslandschaft, riesigen Wiesen, beschaulichen Bereichen und lebhaften Lokalen ist der Treptower Park ein attraktives Ausflugsziel in Zentrumsnähe. Dank seiner Ausdehnung bietet der Park viel Platz für jede Form der Erholung. An sonnigen Wochenenden erobern Anwohner aus Kreuzberg, Neukölln und Friedrichshain den Volkspark.“, Zitat Ende

Ferner führt man aus, Zitat:

„Der Treptower Park ist wegen seiner Vielseitigkeit ein beliebter Volkspark. Inmitten des Parks steht mit dem Sowjetischen Ehrenmal die zentrale Gedenkstätte für gefallene Soldaten der Roten Armee.“, Zitat Ende

Diese Einschätzungen treffen weitgehend den Charakter und Wert des Treptower Parks, welcher mehr oder minder als Bestandteil der Aue der Spree sowie eines Biotop- und Grünverbundes entlang des Flusses darstellt. Die ökologische, historische, kulturelle, touristische und stadtgestalterische Wirkung findet ihre verstärkende Aufwertung in der südöstlichen Fortsetzung im 3,01 km² großen Plänterwald.
Nach Auffassung des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) ist es vorrangig Aufgabe des Senats des Landes Berlins und des Stadtbezirkes Treptow-Köpenick alles zu unternehmen, dass Beeinträchtigungen aller Art dieser sehr wertvollen Grünbereiche Berlins unterbleiben.

Bereits die Errichtung des ca. 3,2 km langen 16. Bauabschnitts der BAB A 100 zwischen dem Autobahndreieck Neukölln und der Anschlussstelle Am Treptower Park können nachhaltige Beeinträchtigungen in der Aue der Spree und somit auch am und im Treptower Park hervorrufen. Maßnahmen des Tiefbaus eröffnen die Gefahr hydrologischer Beeinträchtigungen in dem Gebiet und führen unweigerlich zu zusätzlichen Versiegelungen sowie vermehrten Eintrag von Lärm, Abgasen und Feinstaub. Dies zu verleugnen wäre bzw. ist unverantwortlich und unehrlich.

Das nunmehrige Vorhaben das Lollapalooza-Festival mit erwarteten ca. 40.000 Besuchern vom 10. bis 11.09.2016 in dem Treptower Park durchzuführen zeugt nach Ansicht des AHA von Missachtung der ökologischen, historischen, kulturellen, touristischen und stadtgestalterischen Bedeutungen des Treptower Parks. Dazu gehören unweigerlich der Park sowie das zwischen den Jahren 1946 und 1949 errichtete Sowjetische Ehrenmal als zentrale Gedenkstätte für gefallene Soldaten der Roten Armee.
Alles Gründe, den Treptower Park als Ganzes von einem derartigen Musikfestival freizuhalten.

Daher appelliert der AHA an den Senat des Landes Berlins und den Stadtbezirk Treptow-Köpenick hier in vielfältiger Form verantwortungsbewusst und sensibel zu handeln und keine Genehmigung zur Durchführung des Lollapalooza-Festivals zu erteilen.

AHA fordert mehr Schutz der Saaleaue zwischen Halle-Lettin sowie Salzatal und Wettin-Löbejün

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) sieht in den Landschafts-und Naturräumen in Halles Nordwesten sowie in Fortsetzung in der Stadt Wettin-Löbejün und der Gemeinde Salzatal eine sehr schützenswerte Region, welche sich sehr vielfältig darstellt. Als Kernstückt fungiert das Saaletal, welches von den Lunzbergen und den Brachwitzer Alpen sowie dem Waldgebiet in den Hanglagen von Neuragoczy eingerahmt ist. Die Lunzberge sind als ca. 64 ha großes Naturschutzgebiet „Lunzberge“ ausgewiesen, während die nördlich gegenüberliegenden Brachwitzer Alpen den Status eines ca. 152 ha großen Naturschutzgebietes ”Porphyrlandschaft bei Brachwitz“ besitzen. Beide Naturschutzgebiete sind insbesondere von Trocken- und Halbtrockenrasengesellschaften, Hangwäldern, Gehölzgruppen und temporären Feuchtgebieten geprägt.
Entlang der Saale besteht am Fuße der Lunzberge und des Waldgebietes in den Hanglagen von Neuragoczy eine ca. 125 ha große Aue, welche den Namen Roitzschwerder im Landkreis Saalekreis trägt und im Stadtgebiet von Halle (Saale) die Bezeichnung „Die Aue“ führt. Hier hält der AHA die Erstellung einer wissenschaftlich fundierten Schutz- und Entwicklungskonzeption für dringend geboten. Dieser Teil der Saaleaue, welcher momentan einer intensiven landwirtschaftlichen Nutzung unterliegt und im Ostteil großräumig als Kleingartenanlage dient, war einst mit Saalealtarmen durchzogen und bis zur Abholzung Anfang des 19. Jahrhunderts waldbewachsen. In engster Bindung zur Saale sowie in Anknüpfung zum NSG Lunzberge und mit wechselseitiger Wirkung zum NSG Brachwitzer Alpen, bedarf es einer massiven Veränderung, dieses Teils der Saaleaue, wozu eine streckenweise Sukzession eines Auenwaldes, extensive landwirtschaftliche Nutzung und die Wiederherstellung von Feuchtgebieten gehören könnten.

Die nunmehrige Beräumung der bisherigen, im Jahre 1932 gegründeten Anlage des Kleingartenvereins „Saaletal Lettin“ e.V. in der Uferstraße in Halle-Lettin mit Mitteln aus dem Fluthilfe-Fond im Umfang von insgesamt 4,2 Millionen Euro findet grundsätzlich die Zustimmung des AHA. Jedoch hält es der AHA für sinnvoll die Nachnutzung der 173 Gärten mit einer Fläche von 86.224 m² = 8,6 ha einer differenzierten Betrachtung zu unterziehen. So könnte sich der AHA vorstellen, dass z.B. die Obstbäume und Wiesen gemeinsam oder in Angrenzung zueinander die Basis einer neuen und umfassenden Streuobstwiese bilden könnte. So erscheint es notwendig und sinnvoll zu sein die Finanzen für eine vollständige Beseitigung der Bauten, Versorgungsleitungen, Verkehrstrassen und anderen Bauten zu nutzen sowie für die Einrichtung und Erhalt ebengenannter Streuobstwiese, standortgerechter Gehölzflächen und von Auenwiesen zu verwenden. Jedoch bedarf der Abriss der Bauten einer umfassenden Vorabuntersuchung, ob z.B. Fledermäuse und verschiedene Vogelarten hier Unterschlupf gefunden haben.

Für die weitere Entwicklung der Flächen des bisherigen Kleingartenvereins „Saaletal Lettin“ e.V. schlägt der AHA auch hier die Erstellung einer wissenschaftlich fundierten Schutz- und Entwicklungskonzeption vor, welche eine Abstimmung zu einer Gesamtentwicklung der Saaleaue Roitzschwerder/Die Aue in Einbettung zu den Naturschutzgebieten Lunzberge und Brachwitzer Alpen enthalten sollte.

In dem Zusammenhang betont der AHA das Erfordernis eines sorgsamen Umgangs mit der bestehenden Naturausstattung nicht nur in den Naturschutzgebieten, sondern auch mit allen angrenzenden Gebieten mit ihren sehr wichtigen Funktionen als Lebens-, Nahrungs- und Rückzugsraum.
Dazu zählt ganz besonders ebenfalls das Waldgebiet in den Hanglagen von Neuragoczy. Der vielfältige Gehölzbestand mit seinen mehr oder minder stark ausgeprägten Unterholzbestand aus Sträuchern und Jungbäumen bietet zahlreichen Tierarten Unterschlupf und Nahrung. Eine losgelöste Betrachtung von den beiden Naturschutzgebieten und der Saaleaue ist somit nicht möglich.

Die in Folge des Orkans von Anfang Juli 2015 praktizierten Abholzungen im Waldgebiet in den Hanglagen von Neuragoczy haben unverantwortlicherweise zu größeren und kleineren Kahlschlägen geführt. Somit erleidet der Gehölzbestand vorrangig durch die ebengenannten Abholzungen umfassenden Schaden. Dabei hätte es genügt Gehölze zu entfernen, welche sich direkt an Wegen, Straßen und Gebäuden befinden, um Schaden von den Menschen abzuhalten.

An der Stelle sieht der AHA dringende Notwendigkeit sich verstärkt für den Schutz, Erhalt und Entwicklung von Natur, Landschaft und Umwelt einzusetzen. Wer Interesse hat daran mitzuwirken, kann sich dazu an folgende Anschrift des AHA wenden:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)
Große Klausstraße 11
06108 Halle (Saale)
Tel.: 0345 – 2002746
Fax.: 01805-684 308 363
E-Mail: aha_halle@yahoo.de
Internet: https://www.aha-halle.de

AHA sieht mit einer Staustufe Decin die Elbe und ihre Auen bedroht

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) betrachtet mit großer Sorge das Vorhaben der Tschechischen Republik eine Staustufe bei Decin zu errichten. Aus dem vorliegenden 28seitigen Papier, welches nur ein Auszug aus den Unterlagen zu den Umweltauswirkungen des Vorhabens darstellt, lassen sich wenig Rückschlüsse aus dem Gesamtvorhaben ziehen. Schon diese verweisen jedoch auf umfassende massive ökologische Probleme, welche die Errichtung eines derartigen Bauwerkes zur Folge hat. Dazu gehört ein massiver Rückstauraum von gesamt etwa 12 km, wovon ein Abschnitt von ca. 9 km zu einer verstärkten Verringerung der Fließgeschwindigkeit beiträgt. Neben eines nicht bezifferten, aber nicht unerheblichen Anstiegs von Grund- und Schichtwasser auch in bewohnten Gebieten, erfolgt eine Abnahme des Sauerstoffgehaltes und eine Ablage von Sedimenten und Geschiebe, welches im unteren Verlauf fehlt. Dieser Zustand erfährt eine Verschärfung mit den Vertiefungsmaßnahmen unterhalb des massiven Wehres der Staustufe bei Decin bis Dolni Zleb auf einer Länge von ca. 6 km. Einhergehend mit dem angedachten Buhnenbau, erfolgt eine schrittweise massive Eintiefung. Auf Grund des fehlenden Nachschubes von Sedimenten und Geschiebe sowie der natürlichen Mäandrierungsbewegungen wie Prall- und Gleithangwechselbeziehungen ist mit einer schnelleren Eintiefung zu rechnen. Einhergehend damit erfolgt eine Senkung von Grund- und Schichtwasserständen und damit verbundenen Austrocknungen von Auen.

Zusammen mit dem massiven Bauwerk der Staustufe, welches zudem zu massiven Versiegelungen der Uferzonen und Verbau von zugegeben bis 10 ha Fläche führen, erleidet die Elbe auch über die direkte Beeinflussungsstrecke in einem Umfang von ca. 18 km, eine nachhaltige Beeinträchtigung für die Gesamtelbe. Gerade aus dem Oberlauf der Elbe gelangt viel Geschiebe in das Flussbett, welches insbesondere in der Sohle einen Weitertransport bis in den Unterlauf erfährt.

Abgesehen davon finden Eingriffe in den Landschaftsschutzgebieten Elbsandsteingebirge und Böhmisches Mittelgebirge, dem FFH-Gebiet Elbtal, dem Vogelschutzgebiet Elbsandsteingebirge und Naturschutzgebiet Elbengpass statt. Die Kurzstudie spricht selbst davon, dass es sich um eine Achse eines überregionalen Biokorridors handelt.
Das Vorhaben führt somit, im Falle einer Umsetzung, zu massiven Beeinträchtigungen an der vielfältigen Fauna und Flora, dem Wasser-, Sediment- und Geschieberegime und Struktur des Fließgewässers, der Aue sowie des Landschaftsbildes. Zudem ist mit Störungen und Beeinträchtigungen u.a. der Biberkolonien im Naturschutzgebiet Elbengpass und der positiven Entwicklung geschützter Fischarten -wie Neunauge, Lachs, Rapfen, Bitterling und Groppe- zu rechnen. Ferner verstoßen die Eingriffe gegen die europäische Wasserrahmenrichtlinie.

Auf Grund der bestehenden massiven Transportalternativen per Bahn und der ebengenannten ökologischen Schädigungen und Zerstörungen fordert der AHA die tschechische Regierung auf das Vorhaben sofort und unverzüglich einzustellen. Der AHA hält es zudem erforderlich auch den Bestand der anderen bestehenden 6 Staustufen auf den Prüfstand zu stellen. Dies ist wichtig, um die ökologische Durchlässigkeit der Elbe und ihrer Nebengewässer besser gewährleisten zu können.

Der AHA begrüßt durchaus, dass die sächsische Staatsregierung ähnliche Positionen einnimmt, hält aber einen verstärkten Druck auf die tschechische Regierung für dringend geboten, da der angedachte Staustufenbau in Decin eine Angelegenheit aller Elbanlieger ist. Von daher sind auch die EU-Gremien, der Deutsche Bundestag, der Bundesrat und die Bundesregierung gefordert.

Das trifft aber auch auf den geplanten neuen deutschen Bundesverkehrswegeplan zu, welcher z.B. noch immer den vielfach nachgewiesenen ökologisch und ökonomisch unsinnigen Saaleseitenkanal beinhaltet.

Im Rahmen seiner im Aufbau begriffenen Regionalgruppe Dresden und Umland, möchte der AHA zur Bündelung des notwendigen Widerstandes und der Einforderung einer neuen, umwelt-, natur- und landschaftsorientierten, wissenschaftlich fundierten Verkehrskonzeption u.a. für die Elbe und ihre Nebengewässer beitragen.

Im Rahmen folgender Fahrradexkursion möchte der AHA auch diese Themen aufgreifen:

Samstag, den 02.07.2016
Fahrradrundexkursion durch die Elbaue in Dresden und Pirna u.a. mit Aufenthalt an den Mündungen der Weißeritz, des Zschornerbach, der Prießnitz und des Mordgrundbaches in die Elbe, Blick zum Naturschutzgebiet Pillnitzer Elbinsel, Aufenthalt an der Wesenitz sowie an den Einmündungen von Gottleuba, Muglitz und Lockwitzbach in die Elbe
Mit den Wendepunkten elbabwärts Mündung der Weißeritz in die Elbe und elbaufwärts Mündung der Gottleuba in die Elbe in der Großen Kreisstadt Pirna
Treff und Ende an der Ecke Hasenberg/Terrassenufer westlich der Carolabrücke

Trefft: um 10.00 Uhr Ecke Hasenberg/Terrassenufer westlich der Carolabrücke
Ende: Ecke Hasenberg/Terrassenufer westlich der Carolabrücke
Dauer: ca. 7 Stunden

Wer Interesse daran hat und dabei auch in einer ehrenamtlichen und gemeinnützigen AHA-Regionalgruppe Dresden und Umland mitwirken möchte, wende sich bitte an folgende Anschrift:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)

Regionalgruppe Leipzig und Umland
Otto-Adam-Straße 14
04157 Leipzig
E-Mail AHA: aha_halle@yahoo.de
Internet: https://www.aha-halle.de

AHA führt Exkursionen zum Umwelttag durch

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) führt anlässlich des Tages der Umwelt im Jahr 2016 mehrere nachfolgende Exkursionen durch:

Samstag, den 04.06.2016, um 10.00 Uhr
Fahrradexkursion zum Ziethebusch, zur Ziethe und zum Mündungsbereich in die Fuhne bei Plömnitz sowie entlang der Fuhne bis zur Mündung in die Saale in Bernburg
Treffpunkt: Bahnhofsvorplatz, Eingang Bahnhof Köthen
Ende: Bahnhof Bernburg
Dauer: ca. 5 Stunden

Sonntag, den 05.06.2016, um 10.00 Uhr
Exkursion anlässlich des Tages der Umwelt durch die Parkanlage zum „Oberhof“ der ehemaligen preußischen Staatsdomäne in Gatersleben
Treffpunkt: Eingang Gebäude Schmiedestraße 1 in Gatersleben
Dauer: ca. 2 Stunden

Sonntag, den 05.06.2016, um 10.00 Uhr
Exkursion anlässlich des Tages der Umwelt zur Mittellache
Marschroute: Auenrestwald „Wolfener Busch“, Salegaster Chaussee, Wiesenweg zur Mittellache, Umrundung der Mittellache, Rückmarsch

Treffpunkt: Bahnhof Wolfen
Dauer: ca. 2 Stunden

Sonntag, den 05.06.2016, um 10.00 Uhr
Exkursion anlässlich des Tages der Umwelt zum flächenhaften Naturdenkmal Klausberge und zum Naturschutzgebiet Forstwerder in Halle (Saale)
Treffpunkt: Ecke Wasserweg/Emil-Eichhorn-Straße
Dauer: ca. 3 Stunden

Im Rahmen dieser vier Exkursionen beabsichtigt der AHA seine vielfältigen Vorstellungen zum Schutz, Entwicklung und Betreuung der entsprechenden Landschaften darzulegen. Die Exkursionen sollen ferner zur Sensibilisierung in Sachen Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutz beitragen und zur aktiven ehrenamtlichen Mitwirkung anregen.

Nysa Łużycka i jej zalewisko przy miastów Görlitz i Zgorzelec warto szczególnej ochrony

Dies ist die Übersetzung, des deutschen Artikels: AHA hält Lausitzer Neiße und ihre Aue auch in den Städten Görlitz und Zgorzelec für besonders schützenswert ins Polnische

Po raz pierwszy wymieniony w 11.im wieku miasto Görlitz, który uosabia dzisiaj niemiecko-polskim podwójnym miastem Görlitz i Zgorzelec, między innymi jest charakertyzowany przez Nysy i jej lasów łęgowych. Rzeka, która jest określona długości 253 km, razem ze swoimi rzekami źródłymi (Nysa Wiesentalska, Biała Nysa, Czarna Nysa i Nysa Gablońska) pochodzi z Izery w Czechach i płynie w pobliżu Kosarzyny w 854 km-długościowej Odry. Za 808 km Wartą, która uchodzi po polskiej stronie w Odry, Nysa jest drugim najdłuższym dopływem Odry. Jej powierzchnia zlewni wynosi 4.460 kilometrów kwadratowych, z których obszar zlewiska po niemieckiej stronie wynosi 1,411 km². Długość Nysy w Saksonii wynosi 74,2 km, w Brandenburgii 74,6 km a wRepublice Czeskiej 55,1km. Lokalne dorzecze wodne Nysy w Czechach wynosi 375,3km².

Dokument „Hydrologiczne i środowiskowe badania związane z wdrażaniem RDW UE rozważające obszaru rehabilitacyjny wydobycia węgla brunatnego w zlewni Nysy Saksonii“ zawiera nastepujacą bardzo ważną charakterystykę rzeki i jej dopływów:

„Ciągłość ekologiczna Nysy i jej dopływy została mocno ograniczona przez różnych zastosowań, na przykład przez turbiny wodne do produkcji energii elektrycznej. Pomimo tego, wody mają wysokim ekologicznym potenziałem. Dolina Nysy cechuje sie z meandrów i poziomów tarasowych. Tutaj znajdują się liczne starorzecza częściowo zamulone z resztkami naturalnego drewna iglastego i liściastego, łąk zalewowych i podmokłych oraz mieliznów. W dolnym biegu płaskie obszary dominują w krajobrazie.“

Nadal dokument wykonuje o hydrologii i o wpływ i oddziaływań górnictwa:

„Skutki obniżenia wód gruntowych w związku z wydobyciem węgla brunatnego Nochten i Reichwalde powodują ilościowych deficytów wód podziemnych, które mają wpływ na obszar zlewni Nysy. Oprócz tego ekstrakcja wody z związku z zalaniem byłych kopalnii węgla brunatnego ma wpływ na ilości wody przepływające. […] Odprowadzenia i pobranie wody od względnie w Nysę poza tym mają znaczenia dla równowagi materialnej wody dopływu. […] Do tego doprowadzi odprowadzenie wody przez wodociągi w Leuba, Görlitz, Forst i Guben, pobory rolnicze w Rothenburg i w Brandenburg oraz odbiorców przemysłowych w Guben. Pobrania są dokowywany przez oczyszczalnii ścieków Hirschfelde, Görlitz, Rothenburg i Bad Muskau. […]

W perspektywie interesów tych użytkowników odprowadzenia wody nadal będą wzrastać. Będzie wzrost głównych poborów wody do zalania pozostających jezior w zlewni. Jednocześnie Ramowa Dyrektywa Wodna UE (RDW) i wyznaczone terminy unijny muszą być utrzymywane. Z tego wynika, że Nysa i większość dopływ i jezior w zlewni nie będą osiągnąć „dobrego stanu“. Ponieważ ciągłość ekologiczna Nysy i jej dopływów jest poważnie ograniczona w wyniku różnych zastosowań, powstaje ciągle wysokie ryzyko dla zasób rybów/ichtiofauny. Pomimo tego wody Nysy mają wysoki potencjał ekologiczny.“

O ochronie środowiskowej Nysy dokument wydaje bardzo ważną ocenę: „Wartościowe cechy zlewni Nysy od perspektywy ochony środowiska są zasoby biotopów zależnych od wód działających według §26, zasoby biotopów według saksonskiej czerwonej listy, wystąpienie kilku zagrożonych gatunków ryb, jak również znaki innych zagrożonych gatunków. Ponadto, „obszar Nysa“ zgłoszony jest jako obszar FFH (UE nr. DE4454-302). Rozpościera się na 2450 hektarów od Zittau do Bad Muskau. Od 14 rodzajów siedlisku FFH (w tych trzech priorytetowych) 7 są siedliski zależne od wody podziemnej. Ośiem gatunki sa wymienione w załączniku II w dyrektywywie siedliskowej tego obszaru FFH. Są to typowe gatunki Trzepla zielona, bóbry i wydry i rodzaj piskorzu (Misgurnus).“

W ramach całodniowej ekspedycji rowerowej członkowie oraz przyjaciele zespołu „Arbeitskreis Hallesche Auenwälder“ (Zespól Lasów Łęgowych w Halle) 18. maja 2016 przeprowadzili inspekcję w wiekszości 15,5 kilometrowym biegu Nysy blisko dwoma miastami Görlitz i Zgorzelcem. Szczególnie uderzający najpierw był wrażenie, że charakter Nysy Łużyckiej dookoło miejskich terenów ma biega bardziej naturalne a także barzdiej odległe od naturalnego stanu. Obszar blisko wiaduktu jest szczególnie ciekawy. Wiadukt obejmuje 35 metrów wysokości i 475 metrów szerokości. Został zbudowany w latach 1844-1847, odpadł w 7. maja 1945 i został ponownie zbudowany 22. maja 1957. Na terenie wiaduktu bardziej naturalne odcinki mogą być rozpoznane. Są niezabudowane brzegi i koryta, kóre skadają sie rózych rodzajów wierzby iglastego i z róznych dzew drewna miękkiego, jak n.p. niwa z angielskim dąbem, jesionem i wiązem. Flora herb polegające n.p. z pokrzywy, jasnoty białej, bnca czerwonego. Niezapominajki dopełniają obrazu. W dół rzeki poniżej mostu staromiejskiego członkowie znów uznają odcinki bardziej naturalne, które w dalszym przebiegu wyraźnie widac.

Jednak bariery takie jak jaz kamieniowy Młynu Czterokołowego/ Trójkołowego/w Görlitz/w Zgorzelcu powodują przeszkodę w rozwoju przepuszczalności rzeki, jej możliwości rozwoju morfologicznego, a także w ich przestrzeni wzbierającej połączony z większą absorpcją tlenu przy wysokszą prędkością wody. Według oceny AHA wymagany jest opracowanie badawnego założenia, aby spełniać zarówno potrzeby i wymagania realizacji europejskiej Ramowej Dyrektywy Wodnej (RDW) oraz uznanie uzyskania sposoby elektroenergetycznych. To samo odnosi się do elektrowni wodnej pomiędzy Ludwigsdorf i Jędrzychowicy.

Odcinek rzeki między śródmiastami Görlitz/Zgorzelec i Jędrzychowicy do ujścia rzeki „bezimiennej“ w Nysę Łużycką jest sukcesywny las łęgowy skadąjcej się z jednej strony z dzew miękkiego drewna z różnych gatunków wierzb, z drzew twardego drewna z dobrym przedszkolem angielskiego dąba i jesiona a z drugiej strony są ƚąka z bylinami wysokimi nitrofylnimi a także rola intensywnie używane. Rozwijające sie lasy łęgowe zdawiają się służyć bobrom jako pożywność i miejsce produkcji materiałów budowlanych. Te bardziej naturalne, sukcezywny roswój lasu łęgowege trzeba w opinii AHA chronić i zabezpieczyć. Na stronie saksońskiej nadal wyraźnie naznaczyć liczne zakręta rzeki w kierunku Ludwigsdorf. AHA proponuje, żeby naukowo badać, czy wyposażenie flory i fauny oraz hydrologia i struktura można podłączyć do biegu Nysy albo czy tego pojawia sie ozsądnie.

Jednak z wielkim niepokojem uczestnicy wycieczki AHA obserwują masowe rozprzestrzenianie rdestowieca ostrokończysty (Reynoutria japonica). Te gatunki roślin masywnie wypierają florą zgodniącą sie z miesjcem/biotopem. Według AHA ograniczenie i odpychanie rdestowieca ostrokończysty jest pilnie potrzebne. AHA oczywiście jest gotowy korzystnie wnosić swoją zdobywaną wiedzę i doświadczenie w tej sprawie.

Prawdopododobnie jako część projektu „Przygoda Nysa – zagospodarowanie turystyczne niemiecko-polskim regionie przygranicznym – Etap 2 – poprawa i rozwój infrastruktury turystycznej“, szlaki rowerowe i spacerowe w szerokim zakresie zostali asfaltowane. Co z jednej strony przyniosł ze soba ulepszenie jakośći jazdy na rowerze, z drugiej strony spowodowało kolejne uszczelnianie powierzchni gruntu i rozcinanie krajobrazu i środowisku naturalnego. Takie zamknięte powierzchnia często wskazują sie jako bariery nie do pokonania dla małych i bardzo małych zwierząt, co jeszcze pogarsza się przy silnym świetle słonecznym i połączone z tym ogrzewaniem asfaltu. Uczestnicy wycieczki AHA obserwowali także częściowe wykorzystanie szlaków jako drogi dla samochodów.

Z tego powodu istnieje pilna potrzeba a związane z tym interes, żeby angażować się w ochronę, rozwój i opiekę dla Nysy i jej dopływów, jego obszarów zalewowych także jak przyległe częścia krajobrazu.

Bardzo ważnym podstawem za to mogł by stanowić dokument „Hydrologiczne oraz ekologiczne studia w współpracy z związku z wdrożeniem unijnej dyrektywy ramowej w ozpatrzeniu rehabilitacji obszaru wydobycia węgla brunatnego w zlewni Nysy w Saksonii“.

Ponadto AHA mógł sobie wyobrazić tworzenie niezawodowej grupy regionalnej Görlitz i Zgorzelec.

Osoby zainteresowane dodatkowymi informacjami na temat celów i działań AHA oraz do jego wyobraźnii do utworzenia grupy regionalnej Görlitz i Zgorzelec, mogą kontaktować się pod następującymi adresami:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder e.V. (AHA)
Zespól Lasów Łęgowych w Halle (Saale)

Große Klausstraße 11
D- 06108 Halle (Saale)
Tel.: 0049 345-2002746
Faks:. 0049 1805-684 308 363
Email: aha_halle@yahoo.de
Internet: https://www.aha-halle.de

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder e.V. (AHA)
Zespól Lasów Łęgowych w Halle (Saale)

Grupa Regionalna Lipsk i okolice
Otto Adam-Straße 14
D- 04157 Leipzig
Tel.: 0049 176-84001924
Faks:. 0049 1805-684 308 363
Email: aha_halle@yahoo.de
Internet: https://www.aha-halle.de

Zdjęcia Andreas Liste

Initiative „Pro Baum“ trifft sich

Am Montag, den 30.05.2016 findet mit dem 134., das fünfte Treffen der Initiative „Pro Baum“ im Jahr 2016 statt. Bei dem Treffen gilt es über Maßnahmen und Aktivitäten zum Schutz und Erhalt der Gehölze zu beraten.
Bei dem Treffen steht weiterhin thematisch mit an erster Stelle die beabsichtigte Umgestaltung der Thomasiusstraße mit Pflanzung von 66 Bäumen nach dem voraussichtlichen Ende der Bauarbeiten im Juni 2018.

Ebenfalls zählt ganz akut dazu, die vom Oberbürgermeister der Stadt Halle (Saale) Dr. Bernd Wiegand am 12.07.2013 veranlassten, vom Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt, genehmigten und nunmehr im Eilverfahren erst einmal vom Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt in Magdeburg gestoppten Abholzungs- und Baumaßnahmen für einen neuen Deich zwischen Gimritzer Damm und Wilder Saale zu thematisieren. Dabei gilt es mit Sorge die vom Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt vorangetriebenen Planungen für den obengenannten Deich zu betrachten.

Ferner ist vorgesehen, in Anknüpfung an die gemeinsamen Protestexkursionen von Initiative „Pro Baum“ und Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) am 29.09.2015 zum Hufeisensee sowie am 21.10.2015 zum Gimritzer Damm und der Heideallee weitere Aktivitäten auszuloten.

Ebenso ein weiter sehr wichtiges Thema bildet die nunmehr von der Stadt Halle (Saale) erteilte und nunmehr vom Oberverwaltungsgericht Sachsen-Anhalt in Magdeburg bestätigte Baugenehmigung für eine Wohnbebauung sowie die fortgesetzten Vorstöße der Bürgerinitiative „Pro Paulus Park“ das bestehende Freigelände im früheren Komplex des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt zur Wiederbelebung des einstigen Paulusparks zu nutzen und den besonderen Gebietscharakter zu wahren.

Ebenso zählt die angedachte, überdimensionale Wohnbebauung der GWG im Bereich des Geländes des nunmehr beseitigten Heideschlösschens in Halle – Dölau und der massiven Bedrohung des Gehölzbestandes vor Ort. Hier gilt es mit der Bürgerinitiative zusammen zu wirken.
Darüber hinaus stellt einen weiteren Beratungsschwerpunkt die Entwicklung und Gestaltung der Landsberger Straße nach ökologischen sowie kulturell-künstlerischen Aspekten dar.

Die Initiative „Pro Baum“ und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) hatten bereits ihre sehr großer Sorge bezüglich der aktuellen Pläne zum Umbau des Gimritzer Dammes zwischen Rennbahnkreuz und Heideallee, des Abschnittes der Heideallee bis zur Kreuzung mit der Walter-Hülse-Straße und dem Weinbergweg sowie deren Umbau zum Kreisel ausgedrückt. Mit den der Öffentlichkeit vorliegenden großzügigen Verkehrsplanungen, gehen im Falle der Umsetzung, massive Zerstörungen und Beschädigungen von sehr wichtigen Gehölz- und Wiesenbeständen einher. So beabsichtigt man den Gehölzbestand südlich bzw. südwestlich des gesamten Gimritzer Dammes, insbesondere zwischen Zur Saaleaue und Übergang zur Heideallee, komplett zu zerstören. Der Gehölzbestand nördlich bzw. nordöstlich des Gimritzer Damm im Übergangsbereich zur Heideallee und im Bereich der Einmündung der Halle-Saale-Schleife ist ebenfalls massiv von der Säge bedroht. Der weitere Knackpunkt bildet der geplante Kreisel im Kreuzungsbereich von Heideallee, Walter-Hülse-Straße und dem Weinbergweg. Hier sehen die Planungen alleine für den Umbau und im direkten Anschlussbereich in Heideallee und Brandbergweg die Vernichtung von mindestens 27 Bäumen vor. Hierzu gilt es unbedingt zu beraten und das künftige Vorgehen abzustimmen.

Ebenso akut ist das Thema der flächendeckenden, massiven Massenabholzungen im Gesamtgebiet der Stadt Halle (Saale), z.B. in den Klausbergen, am Steintor, in Halle – Neustadt und im Bereich der Freiimfelder Straße.

Weitere Themenschwerpunkte bilden u.a. die laufenden Abholzungen und Bauarbeiten am Steintor und im Böllberger Weg sowie die Entwicklungen in der Gartenstadt Gesundbrunnen, die Aktivitäten zum Solbad und Park Wittekind, Aktivitäten im Medizinerviertel, in der Landsberger Straße und im Gelände des früheren Schlachthofes, Möglichkeiten der Optimierung der Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit, die weitere Erfassung von möglichen Standorten von Straßenbäumen sowie die allgemeine Entwicklung des Gehölzschutzes in der Stadt Halle (Saale). Ebenso stehen die weiteren Planungen für das Jahr 2016 auf der Tagesordnung. Als Schwerpunkte gelten dabei die gemeinsame Veranstaltung mit dem AHA zum Tag des Baumes am Montag, den 25.04.2016, welche als eine ca. fünfstündige Exkursion ab Peißnitzinsel durch das NSG Peißnitznordspitze, entlang von Teilen des Gimritzer Dammes und der Heideallee sowie des Saugrabens bis zum Landschaftsschutzgebiet „Dölauer Heide“ in Halle (Saale) stattfand, auszuwerten.

Treff ist 16:30 Uhr am Peißnitzhaus (ehem. Pionierhaus)

Das Treffen der Initiative „Pro Baum“ am 30.05.2016 beginnt 19.00 Uhr und der Veranstaltungsort ist der Versammlungsraum des Reformhauses Halle in der Großen Klausstraße 11 in 06108 Halle (Saale).

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