Kategorie: Allgemein (Seite 300 von 374)

Initiative „Pro Baum“ und AHA fordern Schutz und Erhalt des Gehölzbestandes auf dem Grundstück Fährstraße 01

Im Rahmen von Presseerklärungen vom 06.01.2007 und 28.08.2007 hatten die Initiative „Pro Baum“ und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) folgendes zum Ausdruck gebracht, Zitat:

„Nach der Auffassung von Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) und Initiative „Pro Baum“ sind sämtliche Maßnahmen zu begrüßen, welche auf eine Beförderung von allen Formen eines umwelt- und naturverträglichen sanften Tourismus orientieren. Dazu zählen auch alle baulichen Vorhaben an bereits bebauten Standorten. In dem Zusammenhang betrachten AHA und Initiative „Pro Baum“ mit großer Sorge die Art und Weise der Bauarbeiten für das „Tourismus-Center“ in der Fährstraße auf dem Gelände der einstigen Ultraschalltechnik. Das Grundstück war geprägt von einem umfassenden, parkähnlichen Gehölzbestand, welcher in Folge der Bauarbeiten bereits stark reduziert und beeinträchtigt worden ist. Angesichts der Bedrohung des noch vorhandenen wertvollen Gehölzbestandes fordern AHA und Initiative „Pro Baum“ die Stadt Halle (Saale) auf, unverzüglich alle weiteren Fällungen von Gehölzen zu unterbinden und öffentlich einen Plan vorzulegen, welcher vorzunehmende und zwingende Ersatzpflanzungen auf dem Gelände dokumentiert. Ferner gilt es die baulichen Maßnahmen auf die vorhandenen baulichen Anlagen und bebauten Flächen zu beschränken bzw. gar versiegelte Flächen zu entsiegeln. Darüber hinaus sind unbedingt alle weiteren Bau- Erd- und Holzungsarbeiten in den Gehölzbereichen komplett auszuschließen. In dem Blickfeld kritisieren AHA und Initiative „Pro Baum“ die Nichteinbeziehung von Umweltvereinen und –verbänden an der vorausgegangenen Standortsuche und Bauplanung für das sogenannte „Touristik-Center“. Die Notwendigkeit einer diesbezüglichen Transparenz verstärkt sich noch mehr, da Steuermittel ausgereicht vom Land Sachsen-Anhalt zum Einsatz kommen. Somit reihen sich diese Bauarbeiten ein in die wenig nachhaltige Gehölz- und Naturschutzschutzpolitik vergangener Jahre. Auf Grund dieses aktuelleren Beispieles fordern AHA und Initiative „Pro Baum“ die Stadt Halle (Saale) auf, im Jahre 2007 ihre Umwelt- und Naturschutzpolitik umfassend und tiefgreifend fachlich, sachlich und inhaltlich zu verändern.“, Zitat Ende

Nun haben die damaligen Sorgen der Initiative „Pro Baum“ und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) Nahrung erhalten. Am 23.12.2017 mussten Mitglieder beider Organisationen feststellen, dass ohne erkennbaren Grund die Fällung einer Gemeinen Eschen erfolgt ist. Ferner scheint der einst dichte, parkähnliche Gehölzbestand weiteren Ausholzungen und häufigen Befahrungen mit Kraftfahrzeugen ausgesetzt zu sein.

Die Initiative „Pro Baum“ und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) verfolgen diese Aktivitäten mit sehr großer Sorge und fordern die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung der Stadt Halle (Saale) auf endlich den sehr wertvollen Gehölzbestand auf dem Grundstück Fährstraße 01 zu schützen, zu erhalten und die begonnene Sukzession zu sichern sowie weitere Abholzungen zu unterlassen.

Ebenfalls aus den obengenannten Gründen heraus rufen Initiative „Pro Baum“ und AHA weiter interessierte Bürgerinnen und Bürger in der Stadt Halle (Saale) auf, sich aktiv zum Schutz und Erhalt von Umwelt, Natur sowie Landschaft und somit zur Sicherung und Erweiterung der Gehölzbestände einzubringen. Interessenten können folgendermaßen zur Initiative „Pro Baum“ und zum Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V.
(AHA) Kontakt aufnehmen:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)
Große Klausstraße 11
06108 Halle (Saale)
E-Mail AHA: aha_halle@yahoo.de
Internet: http://www.aha-halle.de
Tel.:: 0345 – 2002746

Fotos Andreas Liste

Initiative „Pro Baum“ und AHA fordern nachhaltige Entwicklung der Peißnitzinsel

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) und die Initiative „Pro Baum“ sehen es für dringend erforderlich an, die hallesche Saaleaue zwischen den Naturschutzgebieten „Nordspitze Peißnitz“ und ”Forstwerder“ wieder verstärkt naturnaher entwickeln zu lassen. Dieser Teil der Saaleaue, welches einst weitgehend unverbaut geblieben war sowie in enger Korrelation mit dem Naturschutzgebieten „Nordspitze Peißnitz“ und ”Forstwerder“, welche zusammen das FFH-Gebiet „Nordspitze der Peißnitz und Forstwerder in Halle“ ergeben, dem geschützten Landschaftsbestandteil Amselgrund und Kreuzer Teichen, dem geschützten Landschaftsbestandteil Amtsgarten und dem flächenhaften Naturdenkmal Klausberge steht, gehört zu den wichtigsten Biotop- und Grünverbundräumen im halleschen Saaletal. Ferner bilden diese Saaleauenlandschaften ein zentrales Element des 2.314 ha großen Landschaftsschutzgebiets „Saaletal in der kreisfreien Stadt Halle (Saale)“.

Seit mehreren Jahren müssen AHA und die Initiative „Pro Baum“ vermehrt feststellen, dass immer wieder massive Fällungen von Gehölzen u.a. auf der ca. 60 ha großen Peißnitzinsel stattfinden.

Alle seitens des AHA gegebenen zahlreichen Bedenken und Hinweise blieben bisher unbeantwortet und unberücksichtigt. Stattdessen mussten AHA-Mitglieder am Freitag, den 04.03.2016 beobachten, dass umfassende Wegebauarbeiten bis an das Naturschutzgebiet „Nordspitze Peißnitz“ heran erfolgen. Diese aus dem Fluthilfefond vom Steuerzahler finanzierten und der Querfurter Bauhütte GmbH ausgeführten Bauarbeiten haben zu massiven Eingriffen in Umwelt, Landschaft und Natur geführt. Ungehindert der Tatsache, dass im März die Brutzeit voranschreitet, Säugetierarten -wie Igel- sich noch im Winterschlaf befinden, realisierte man erhebliche Boden-, Fäll- und Ausholzungsarbeiten.

Die gegenwärtigen massiven zerstörerischen Eingriffe im Überflutungsgebiet der Saale, als „Hochwasserschadensbeseitigung“ deklarierten Arbeiten sind nach Auffassung des AHA und der Initiative „Pro Baum“ vollkommen inakzeptabel, zeugen erneut deutlich und unübersehbar von einem weiteren Beispiel schwerster Missachtungen naturschutzfachlicher und –rechtlicher Mindestnormen durch die Verantwortlichen der Stadt Halle (Saale).

Nunmehr möchte die Stadt Halle (Saale) Pläne umsetzen, den Weg im Naturschutzgebiet „Nordspitze Peißnitz“ komplett neu auszubauen und zu schottern. Abgesehen davon, dass das unzulässige und unnötige bauliche Eingriffe darstellen, ist mit massiven Schädigungen der Wurzelbereiche der Altbäume zu rechnen. Bereits Probegrabungen können nachhaltige Schädigungen z.B. an den ca. 200 bis 300 Jahre alten Stieleichen und Platanen hervorrufen. Neben der Beschädigung der Wurzeln, welche dann Pilzen als Eintrittspforten dienen, ist mit Einschränkungen in der Nahrungs- und Wasseraufnahme sowie der Standfestigkeit zu rechnen. Ferner führen derartige Wegebaumaßnahmen zur Zerstörung der wegsäumenden Vegetation, welche zum Beispiel aus Junggehölzen wie z.B. Stieleiche, Gemeine Esche, Vogelkirsche, Feldahorn, Feldulme und Winterlinde sowie krautige Pflanzen wie Aronstab, Frühjahrsblühern, Hohlen Lerchensporn, Wiesenstorchschnabel, Echte Nelkenwurz und diversen Lichtnelkenarten bestehen. Die asphaltierten neuen Straßen auf der Peißnitz haben erst jüngst die Zerstörungen bestätigt.

Zu keinem bisher durchgeführten bzw. geplanten Eingriff am bzw. im Naturschutzgebiet „Nordspitze Peißnitz“ sowie FFH-Gebiet „Nordspitze der Peißnitz und Forstwerder in Halle“ fand eine ordnungsgemäße Beteiligung gemäß § 29 des Naturschutzgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt (NatSchG LSA) statt.

Der AHA und die Initiative „Pro Baum“ forderten bzw. fordern daher immer wieder mit Nachdruck die Stadt Halle (Saale) als zuständige untere Naturschutzbehörde auf, die Arbeiten und Planungen unverzüglich zu stoppen. An die Verantwortlichen im Bund und im Land Sachsen-Anhalt appellierten bzw. appellieren beide Organisationen die zur Zerstörung von Umwelt, Natur und Landschaft missbrauchten Steuergelder vollumfänglich zurückzufordern.

Derartige Vorkommnisse und Ereignisse führen nach Auffassung des AHA dazu, dass sein seit dem Jahr 1980 bestehendes Engagement zum Schutz, Erhalt, Betreuung und Entwicklung der Saaleaue zwischen den Naturschutzgebieten „Nordspitze Peißnitz“ und ”Forstwerder“ dringend geboten ist und sogar eher einer umfassenden Verstärkung bedarf.

Auf Grund der fortgesetzten und geplanten Störungen und Zerstörungen am bzw. im Naturschutzgebiet „Nordspitze Peißnitz“ sowie FFH-Gebiet „Nordspitze der Peißnitz und Forstwerder in Halle“ hatten daher Initiative „Pro Baum“ und AHA Vertreter/-innen von Politik und Verwaltung des Landes Sachsen-Anhalt und der Stadt Halle (Saale) zu einer öffentlichen Begehungen am Dienstag, den 06.09.2016 und am Freitag, den 07.10.2016 eingeladen.

Im Ergebnis der öffentlichen Begehung am Freitag, den 07.10.2016 bekräftigten die teilnehmenden Mitglieder des AHA und der Initiative „Pro Baum“ u.a. gegenüber der anwesenden Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt Prof. Dr. Claudia Dalbert, dass die asphaltierten Neustraßen auf der Peißnitz unverzüglich zurückzubauen, Planungen zu Wegeausbaumaßnahmen im Naturschutzgebiet „Nordspitze Peißnitz“ sowie FFH-Gebiet „Nordspitze der Peißnitz und Forstwerder in Halle“ sofort einzustellen sind.
Ferner diskutierten anwesende Vertreter des halleschen Umweltamtes sowie die teilnehmenden Mitglieder des AHA und der Initiative „Pro Baum“ über die Zukunft des Raumflugplanetariums auf der Peißnitzinsel. Der AHA und die Initiative „Pro Baum“ vertreten schon länger die Auffassung, dass eine Beräumung des Gebäudes aus dem Hochwassergebiet dringend erforderlich ist. Bereits zu DDR-Zeiten war der Standort sehr umstritten gewesen. Nunmehr besteht die Möglichkeit eine Veränderung vorzunehmen und die Chance mit dem grundhaften Abriss des Gebäudes Maßnahmen der Renaturierung zu verbinden. Im Zuge der Begehung am 07.10.2016 verständigte man sich auf den Vorschlag an der Stelle eine ausgebaggerte Senke zu schaffen, welche als temporäres Feuchtgebiet Lebens- und Rückzugsraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten bilden kann. Somit erfährt die Saaleaue auf der Peißnitzinsel eine Bereicherung an Arten- und Strukturvielfalt und kann zudem Teil umfassender Umweltbildung sein.

Insofern bekräftigen der AHA und die Initiative „Pro Baum“ die Notwendigkeit der vollständigen Beseitigung des Planetariums aus dem Hochwassereinzugsgebiet der Saale auf der Peißnitzinsel.

Im Rahmen folgender Veranstaltung beabsichtigen beide Organisationen ihre Vorstellungen zum Schutz und Erhalt sowie zur Entwicklung der Saaleaue auf der halleschen Peißnitzinsel darzulegen:

Dienstag, den 29.05.2018, um 17:00 Uhr
35. Jahrestag der Gründung der Patenschaftsgruppe Peißnitz des Arbeitskreises Umweltschutz Halle in der Gesellschaft für Natur und Umwelt im Kulturbund der DDR am 29.05.1983
Exkursion durch das Naturschutzgebiet „Nordspitze Peißnitz“
Treffpunkt: Peißnitzhaus (ehem. Pionierhaus)
Dauer: ca. 3 Stunden

Wer noch mehr zu den Aktivitäten beider Organisationen erfahren möchte, wende sich bitte an folgende Kontaktmöglichkeiten:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)
Große Klausstraße 11
06108 Halle (Saale)
E-Mail AHA: aha_halle@yahoo.de
Internet: http://www.aha-halle.de
Tel.:: 0345 – 2002746

AHA warnt weiterhin und mit Nachdruck vor einer weiteren Ausweitung des Fahrradstraßenbaus

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) gehört zu den Organisationen, welche sich immer für eine Förderung des Fahrradverkehrs einsetzt. So lassen sich Alternativen zum Motorisierten Individualverkehr schaffen, befördern und entwickeln.
Jedoch mit großer Sorge betrachtet der AHA die gegenwärtige Art und Weise des Ausbaus des Radwegenetzes. Das heißt im konkreten Fall, dass neben dem bestehenden umfassenden Bandes aus Fahrradstraßen bestehend aus Beton, Asphalt, Schotter und Splitt, weitere derartige Trassen hinzufügen. Dabei haben beispielsweise die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung entgegen jeglicher ökologischer Vernunft ein flächendeckendes Zerschneiden wertvoller Landschaften im unteren Saaletal mit Asphalttrassen zu verantworten.

Derartige als Radwanderwegbau deklarierte steuerfinanzierte Vorhaben tragen weiter dazu bei einst unversiegelten Boden komplett zu versiegeln. Somit werden für Klein- und Kleinstlebewesen fast unüberwindbare Hindernisse geschaffen, welche sich im Sommer aufheizen und keine Tarnung gegenüber Fraßfeinden bieten. Darüber hinaus haben Beispiele mit derartigen Kleinstraßen gezeigt, dass verstärkt Motorräder und Mopeds die Wege nutzen. Solche Missbräuche gefährden nicht nur Fuß- und Radwanderer, sondern beeinträchtigen Umwelt und Natur. Dabei schreckt man noch nicht einmal vor Naturschutzgebieten zurück.

In dem Zusammenhang machten sich ausgiebige Bepollerungen der Wege notwendig, um das ungehinderte Befahren mit Kraftfahrzeugen aller Art zu verhindern, aber die Nutzung durch landwirtschaftliche Fahrzeuge, Maschinen und Geräte zu ermöglichen. Nur so konnte auch die Gefahr für die Fahrradfahrer und Fußwanderer gesenkt werden.

Ferner tragen derartige Baumaßnahmen kräftig zum deutschlandweiten Trend bei, welcher besagt, dass laut Umweltbundesamt und Statistischem Bundesamt in Deutschland gegenwärtig eine tagtägliche Neuversiegelung von Boden im Umfang im Umfang von 69 ha Boden aus. Dies geht zumeist zu Lasten von fruchtbaren Böden und der Land-wirtschaft. Das entspricht in etwa einer Fläche von ca. 100 Fußballfeldern und im Jahr in etwa einer Fläche von 25.185 ha -69 ha/Tag x 365 Tage/Jahr = 25.185 ha/Jahr. Im Vergleich dazu die Fläche der Stadt Leipzig, welche 29.760 ha beträgt. Es ist auch als Missbrauch anzusehen, wenn aus Mitteln von steuerfinanzierten Hochwasserfonds mit den Versiegelungen eine sehr entscheidende Ursache bei der Zunahme heftiger Hochwasser mit Steuermitteln noch eine weitere Verstärkung erfährt. Wenn sich Bürgermeisterin Antje Klecar dabei auf eine Absprache mit der unteren Naturschutzbehörde beruft, macht das die ganze Situation nicht besser. Stattdessen ignoriert man weiter entsprechende Hinweise und setzt das Asphaltierungsprogramm zur Schaffung von Fahrradstraßen unvermindert bis verstärkt fort.
In dem Blickwinkel betrachtet sieht der AHA mit sehr großer Sorge flächendeckend und länderübergreifend Radschnellstraßen zu bauen. Neben der zu befürchtenden Verstärkung der flächendeckenden Versiegelung von Bodenflächen, entstehen nun Begehrlichkeiten Landschafts- und Naturschutzgebiete in Auenlandschaften mit neuen Brückenbauwerken zu zerschneiden.

Aus diesem Grund hat der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) von Anfang an die Verantwortlichen aufgefordert, die knappen öffentlichen Mittel nicht noch zur flächendeckenden Zerschneidung wertvoller arten- und strukturreicher Landschaften zu verwenden und daher den asphaltierten Wegebau sofort zu stoppen. Stattdessen gilt es dafür Sorge zu tragen, dass der motorisierte Individualverkehr die unbefestigten Wege nicht weiter nutzen und zerfahren kann. Außerdem sind ordnungsgemäße Beschilderungen und Kontrollen vonnöten.
Ferner ist es notwendig mögliche Stätten der Gastronomie und Übernachtung zu befördern sowie kulturelle, wirtschaftliche und ökologische Angebote vor Ort besser darzustellen und zu kommunizieren.

Abgesehen davon hält es der AHA für dringend geboten, innerhalb der Ortschaften die Bedingungen des Radwegenetzes zu verbessern. Dazu gehören die Beseitigung baulicher Schäden, Regelmäßiges Reinigen von Schmutz, Glassplittern und anderem Unrat, Beendigung der häufigen Degradierung zu Parkstreifen für Kraftfahrzeuge, Abstell- und Lagerplatz für Materialien sowie eine umfassende Winterberäumung.

Das Neue Jahr im Hakel begrüßen

Zum Schutz und Erhalt des ca. 1.400 ha großen Naturschutzgebietes und europäischen Vogelschutzgebietes Hakel mit seiner großen Artenvielfalt an Fauna und Flora gilt es nach Auffassung des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) ein umfassendes Maßnahmepaket anzugehen. An erster Stelle gehört die Beendigung der forstwirtschaftlichen Aktivitäten in dem Gesamtgebiet, um eine sukzessive, naturnahe Gehölzentwicklung zu ermöglichen und die Tierwelt nicht zu stören. Auch eine Bereicherung der anzubauenden Feldkulturen auf Vorwendeniveau, insbesondere mit Luzerne, Klee und Landsberger Gemenge tragen unweigerlich dazu bei. Die 3 genannten Feldkulturen verbessern nicht nur die Ernährungssituation für Greifvögel und Eulen, sondern auch des Feldhasen und von Insekten. Ebenso zählen sie zu den Humusmehrern und tragen somit zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit bei. Nach Vorstellung des AHA gehört ebenfalls dazu, auch die Mäusebekämpfung mit Giftködern einzustellen, um das Nahrungsangebot für Greifvögel und Eulen nicht noch weiter zu vermindern sowie die Vergiftungsgefahr für andere Tiere auszuschließen.

Aber auch der angedachte Flugbetrieb von und nach Cochstedt bereitet dem AHA Sorge. Hier gilt es nach den Gesichtspunkten eines angrenzenden Naturschutzgebietes und Europäischen Vogelschutzgebietes unbedingt eine gründliche Überprüfung vorzunehmen.

Ferner verfolgt der AHA mit Sorge die Schweinemast in Cochstedt auszubauen und somit die Region mit aus der Sicht des Tierschutzes sehr bedenklichen Stallanlagen, die Luft-, Boden- und Wasserqualität im unmittelbar an den Hakel angrenzenden Gebieten nachhaltig zu schädigen.
Darüber hinaus sieht der AHA auch großräumig gesehen massive Veränderungen geboten. Eingebettet zwischen Harzvorland und Börde sowie weiträumig gesehen zwischen den Fließgewässern Bode, Selke, Wipper und Eine gilt es unbedingt die Biotopverbundräume zu stabilisieren. Dazu zählen die sukzessive Wiederausdehnung des Hakel in Richtung der Selke, die Entwicklung bzw. Schaffung von Grünverbindungen zum gefluteten Concordia-See sowie die Wieder- und Neuentstehung von Streuobstwiesenbeständen in Richtung Hakeborn, Egeln und Cochstedt. Diese Grünverbindungen sollten aus mindestens 10 m breiten Gehölzstreifen mit einem mindestens 3 m breiten Kraut- und Staudensaumen bestehen. Als Leitlinie könnten u.a. Wege dienen. Diese Gehölzstreifen können sich sukzessiv entwickeln oder bzw. sowie als Pflanzung aus Obstalleen und an feuchteren Stellen aus Kopfweiden bestehen.

Der geflutete Concordia-See könnte sich zu einem großen Lebens- und Nahrungsraum z.B. für Seevögel, Amphibien, Fische und Insekten entwickeln. Dies gilt es bei allen neuen Konzepten für das stark bergbaulich geprägte Gewässer mit allen Gefahren und Chancen zu berücksichtigen.
Der AHA vertritt ferner die Auffassung, dass das Naturschutzgebiet (NSG) Hakel nur nachhaltig seiner Schutzfunktion nachkommen kann, wenn er seine ökologische und landschaftliche Funktion weit in das Umland ausdehnen kann. Als entsprechender Raum ist auf jeden Fall Gebiet zwischen Bode, Selke, Wipper und Eine zu betrachten.

So lassen sich u.a. die Bestände von Greifvögeln und Eulen langfristig gesehen nicht nur stabilisieren, sondern auch wieder erhöhen. Vielfältige Landschafts- und Naturraumstrukturen, welche u.a. in enger Verbindung mit dem Bestand von ausreichend vorhandenen Beutetieren zu sehen sind, tragen entscheidend dazu bei.

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) beabsichtigt daher verstärkt und massiver sich für den Schutz, Erhalt und Entwicklung des Raumes zwischen Selke, Hakel, Wipper, Eine und Bode bzw. zwischen Harz, Harzvorland und Börde einzusetzen.
Zu diesen Aktivitäten gehören u.a. das Entwickeln einer FFH-tauglichen NSG-Verordnung mit einer aktuellen Schutz- und Entwicklungskonzeption, die Konzipierung eines Naturerkenntnispfades mit Erweiterungspotenzial zu Bode, Selke, Eine und Wipper sowie regelmäßige Hakelexkursionen.
Als erster Schritt im Jahre 2017 dahin gehend dient die ca. zweistündige Neujahreswanderung zum NSG Hakel am Samstag, den 06.01.2018, welche unter der Überschrift „Das neue Jahr im Hakel begrüßen“ steht und zu der AHA sowie die Bürgerinitiative Hakelwald aufrufen.
Treff: 10.00 Uhr in Heteborn, Hakelstraße am Waldrand

Bei Interesse sich für den Schutz und Erhalt des NSG Hakel einzusetzen zu wollen, besteht die Möglichkeit der Kontaktaufnahme über folgende Anschrift:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)
Ortsgruppe Gatersleben
Schmiedestraße 1
06466 Gatersleben
E-Mail: aha_halle@yahoo.de
Internet: http://www.aha-halle.de

AHA fordert sofortiges Ende der militärischen Nutzung der Colbitz-Letzlinger Heide

Im Ergebnis der gewaltigen politischen und gesellschaftlichen Umbrüche in Mittel- und Osteuropa in den Jahren 1989 bis 1991/92 und der damit einhergehenden Auflösung des Warschauer Vertrages als politisches und militärisches Bündnis einstiger sozialistischer Staaten in Europa und Asien, bestand die bisher letzte sehr große Chance der friedlichen Schaffung des gemeinsamen Hauses Europa, mit der einhergehenden Auflösung der NATO. Dieser Prozess hätte unweigerlich eine sehr große Auswirkung auf die ganze Welt gehabt, um langjährige Konflikte zu lösen sowie nachhaltig abzurüsten sowie flächendeckend eine ABC-Waffen-freie Erde zu schaffen.

Diesen Prozess der friedlichen Koexistenz gilt es jedoch verstärkt anzugehen, da die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Welt –z.B. in der Ukraine, im Nahen und Mittleren Osten, Nordafrika und am bzw. im Kaukasus- bedrohliche Ausmaße angenommen haben und nehmen. Der wieder voranschreitenden Aufrüstung gilt es nach Auffassung des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) mit massiver Vertrauensbildung, Völkerverständigung und letztendlich massiver Abrüstung zu begegnen.
Daher nimmt der AHA mit fortgesetzten Unverständnis zur Kenntnis, dass in der insgesamt ca. 8,5 km² großen Colbitz-Letzlinger Heide noch immer Militärs aus zahlreichen Mitglieds- und Freundesstaaten der NATO massiv und intensiv Krieg üben. Nach dem Beginn der militärischen Nutzung im Jahr 1934, bestand nach der Nutzung der Streitkräfte der UdSSR bzw. GUS in den Jahren 1945 und 1994, die sehr große Chance, dass das größte unbewohnte Gebiet Deutschlands zwischen den Städten Gardelegen, Haldensleben, Wolmirstedt und Tangermünde gelegen, eine friedliche Nutzung erfährt. Insbesondere als der Landtag Sachsen-Anhalts im Jahre 1991 die zivile Nutzung der größten nicht landwirtschaftlich genutzten Freifläche Deutschlands mit seinem Reservoir von ca. 3,5 Mrd. Kubikmeter Trinkwasser beschloss, was in etwa das 30-fache Fassungsvermögen der Rappbodetalsperre ausmacht und allein 700.000 Menschen –einschließlich der Landeshauptstadt Magdeburg- mit Trinkwasser bester Qualität versorgt.

Die Colbitz-Letzlinger Heide bildet mit seinem Bestand an Alt-Eichen und Kiefernforsten sowie Flächen an Heiden- und Ginsterflächen einen sehr wichtigen Lebens- und Rückzugsraum für zahlreiche u.a. vom Aussterben bedrohte wildlebende Tier- und Pflanzenarten, wie z. B. Schwarzstorch, Wiedehopf, Birkwild, Baumfalke, Gold- und Hirschkäfer, Glattnatter und Kreuzotter. Ferner gehört zur Colbitz-Letzlinger Heide mit ca. 185 ha der größte geschlossene Lindenwaldbestand Europas.

Alle diese Fakten bestärken den nunmehr seit mehr als zwei Jahrzehnten geforderten Abzug der Bundeswehr und ihrer Verbündeten sowie der damit verbundenen Forderung einer friedlichen Nutzung der Colbitz-Letzlinger Heide.

Der Aufbau des mit 6 km² Europas größtem „Übungszentrum für Aufruhrbekämpfung“ seit dem Jahr 2012, welches den Namen Schnöggersburg trägt, bringen Bundesregierung und Bundeswehr klar zum Ausdruck, dass ihnen der mehrheitliche Drang der Bevölkerung nach Frieden und gegen Gewalt offenbar egal erscheint. Darüber hinaus setzt man 140 Millionen Euro ein, um anstatt Frieden zu stärken, die Gefahr einer Forcierung einer neuen Weltkriegsgefahr voranzutreiben. Das Geld wäre zur Verbesserung von Bildung, sozialen und ökologischen Belangen sowie Kultur wesentlich besser aufgehoben. Dabei verletzt man nach Auffassung des AHA auch noch geltendes Völkerrecht. Nach allgemeinem Kenntnisstand haben am 12.09.1990 die Außenminister der UdSSR, der USA, Großbritanniens und Frankreichs sowie der BRD und der DDR den „Vertrag über die abschließende Regelung in bezug auf Deutschland (2 + 4 Vertrag) unterzeichnet, welcher im Artikel 2 besagt (Zitat): „Die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik bekräftigen ihre Erklärungen, dass von deutschem Boden nur Frieden ausgehen wird. Nach der Verfassung des vereinten Deutschlands sind Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, verfassungswidrig und strafbar“ (Zitat Ende). Ferner enthält der 2 + 4 Vertrag Artikel 5, Absatz 3 u.a. nachfolgende Festlegung (Zitat): „Ausländische Streitkräfte und Atomwaffen oder deren Träger werden in diesem Teil Deutschlands weder stationiert noch dorthin verlegt“ (Zitat Ende). Für den AHA ergibt sich in dieser ernstzunehmenden Lage, welche klar gegen die genannten Teile des 2 + 4 Vertrages verstoßen, die klare Forderung unbedingt und sofortig alle militärischen Aktivitäten der Colbitz-Letzlinger Heide einzustellen. Dazu gehört auch die Beendigung aller baulichen Aktivitäten an der dazugehörigen Infrastruktur.

Der AHA fordert in dem Zusammenhang die Bevölkerung auf, schriftlich beim Deutschen Bundestag, beim Bundesrat und bei der Bundesregierung, aber auch beim Landtag und der Regierung des Landes Sachsen-Anhalt für ein Ende der militärischen Nutzung des Flughafens und für eine friedliche Nutzung der Colbitz-Letzlinger Heide zu protestieren.

Der AHA ruft daher zur Teilnahme und Unterstützung der Demonstrationen und Aktivitäten der Bürgerinitiative OFFENe HEIDe auf.

Wer sich ebenfalls für eine ausschließlich friedliche Nutzung der Colbitz-Letzlinger Heide einsetzen möchte, kann sich auch an folgende zentrale Anschrift des AHA wenden:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)

Große Klausstraße 11
06108 Halle (Saale)
Tel.: 0345 – 2002746
E-Mail AHA: aha_halle@yahoo.de
E-Mail UBM: ubh2004@yahoo.de
Internet: http://www.aha-halle.de

Die Initiative „Pro Baum“ sieht sehr großen Handlungsbedarf beim Schutz, Erhalt, Betreuung und Erweiterung des Gehölzbestandes in der Stadt Halle (Saale)

In den letzten Jahren muss man verstärkt feststellen, dass immer mehr Bäume und Sträucher an Straßen, Plätzen, in Parks und in Wohngebieten Baumaßnahmen oder bzw. und purem Vandalismus zum Opfer fallen. Aber auch zweifelhafte Einschätzungen zu Gesundheit und Standfestigkeit lösen den Einsatz von Säge und schwerer Technik aus. Insbesondere beherztes Eingreifen, Proteste und damit verbundene Öffentlichkeit von Bürgerinnen und Bürgern sowie Umweltvereinen und –verbänden konnten oft Schlimmeres, aber bei weitem nicht alle Fällungen und Verstümmelungen von Bäumen und Sträuchern verhindern. Derweil sind Bäume und Sträucher äußerst wichtige Lebewesen auf unserem Planeten. Ohne sie gebe es keinen Sauerstoff, hätten Tiere keine Lebens- und Nahrungsräume, sähen unsere Landschaften und Wohngebiete trostlos aus sowie schlüge unser Klima noch mehr Purzelbäume. Um sich nun noch mehr für den Schutz, Erhalt und Achtung unserer Bäume und Sträucher einzusetzen ergeht daher erneut der Aufruf an alle Bürger und Bürgerinnen, Einrichtungen, Firmen sowie Vereine und Verbände zur Mitwirkung in der am 11.05.2005 gegründeten Initiative „Pro Baum“ mitzuwirken.

Die Stadt Halle (Saale) hat sich mit der nunmehrigen Neuverordnung der Baumschutzsatzung in der Stadt Halle (Saale), Veröffentlicht im Amtsblatt der Stadt Halle (Saale) am 21.12.2011 eine stark verwässerte Rechtsgrundlage gegeben, welche klar und deutlich die Rolle des Schutzes von Gehölzen in der Stadt Halle (Saale) dokumentiert. Dieser weitgehende Freibrief zu behördlichen und privaten Abholzungen versteht die Initiative „Pro Baum“ auch als klare Antwort auf seinen Antrag vom 29.10.2007auf Änderungen und Ergänzungen der Baumschutzsatzung der Stadt Halle (Saale) vom 22.07.1998, geändert am 23.05.2001. So sieht offenbar das Demokratieverständnis der politischen Verantwortlichen aus. Bürgerschaftliches Engagement sehen das hallesche Rathaus und offensichtlich eine sehr große Mehrheit der halleschen Stadtrat nur als sinnvoll an, wenn es systemkonform ist. Was das bedeutet zeigen die Massenabholzungen zum Beispiel in der Otto-Stomps-Straße/Fiete-Schulze-Straße, Delitzscher Straße, Böllberger Weg, Beesener Straße, Gimritzer Damm/Heideallee, am Steintor sowie auf der Peißnitzinsel und auf der Ziegelwiese. Das ständige Zurückschneiden von Sträuchern im gesamten halleschen Stadtgebiet verschärft diese Situationen.

Bisherige Vorschläge der Initiative „Pro Baum“ zu Pflanzstandorten im Paulusviertel, in der Landsberger Straße, im Giebichensteinviertel und in der Wilhelm-Busch-Straße hat man entweder ignoriert oder mit vorgeschobenen, unhaltbaren Begründungen zurückgewiesen.

Dem gilt es durch verstärktes bürgerschaftliches Engagement in Form von konzeptionellen Vorschlägen, Stellungnahmen, Öffentlichkeitsarbeit und Exkursionen, aber auch mit Protesten und Petitionen zu begegnen.

Die Initiative „Pro Baum“ hat sich daher entschieden, mit folgenden Veranstaltungen das Thema Schutz, Erhalt, Entwicklung und Ausweitung der Gehölzbestände in der Stadt Halle (Saale) verstärkt im Bewusstsein der Bevölkerung sowie in Politik und Verwaltung des Landes Sachsen-Anhalt und der Stadt Halle (Saale) zu verankern:

Veranstaltungsplan der Initiative „Pro Baum“ für das Jahr 2018

I. Versammlungen

jeweils 19.00 Uhr im Reformhaus, Große Klausstraße 11 in 06108 Halle (Saale), am Montag, dem
22.01.; 19.02.; 19.03.; 23.04.; 28.05.; 18.06.;
23.07.; 20.08.; 17.09.; 22.10.; 19.11.; 17.12.

II. Exkursion
Tag des Baumes:
Mittwoch, den 25.04.2018, um 17.00 Uhr
Exkursion ab Ecke Delitzscher Straße/Landsberger Straße, entlang des Schlachthofes bis zur Ecke Magdeburger Straße/Forsterstraße in Halle (Saale)
Treffpunkt: Ecke Delitzscher Straße/Landsberger Straße
Dauer: ca. 3,5 Stunden

III. Aktion
Karfreitag, den 30.03.2018, um 10.00 Uhr
„Bäume pflanzen statt abholzen“ – eine gemeinsame Aktion mit dem Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA)
Treffpunkt: Ochsenbrücke zwischen Riveufer und Ziegelwiese in Halle (Saale)

IV. Kontakt:
Initiative „Pro Baum“ c/o
Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA)

Große Klausstraße 11
06108 Halle (Saale)
Tel.: 0345/200 27 46; Fax.: 01805/684 308 363 (deutschlandweit zum Ortstarif)
Internet: http://www.aha-halle.de;
E-Mail: initiativeprobaum@yahoo.de

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