Der ehrenamtliche und gemeinnützige Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) setzt sich seit sehr vielen Jahren für den Schutz, den Erhalt und die Entwicklung des 128,7 km langen Flusses Ilm ein, welcher nach Saale, Werra und Unstrut der viertlängste Fluss Thüringens und viertlängste Nebenfluss der Saale ist. Es gilt die Ilm und ihre Aue als Lebens- und Rückzugsraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, Überflutungsraum sowie Biotopverbund- und Naherholungsraum zu schützen, zu erhalten und womöglich umfassend zu erweitern. Dies erfordert einen umfassenden gesamtgesellschaftlichen Einsatz und eine Einbindung in die Schutzaktivitäten in der Saaleaue.
Der AHA begrüßt grundsätzlich die Umwandlung des Ilm-Wehres im Bereich der Wilhelm-Höpflinger-Straße in eine Sohlgleite. Die Gestaltung dieser Sohlgleite sollte sich am Beispiel der Zorge in der Stadt Nordhausen orientieren. Dazu gehört auch den bestehenden Gehölzbestand unbedingt zu erhalten.
Jedoch möchte der AHA ferner darauf hinweisen, dass Wehre zumeist Folgen von umfassenden Flußbegradigungsmaßnahmen darstellen und der Überwindung von Höhenunterschiede infolge des Verlustes von Mäandern und somit an Länge des Fließgewässers. Insofern empfiehlt es sich zu prüfen, inwieweit die Errichtung eines Mäanders auf der Freifläche zwischen Ilmstraße, Ilm und Ernst-Thälmann-Platz möglich ist.
Ferner regt der AHA eine wissenschaftliche Untersuchung an, welche im Rahmen einer Schutz- und Entwicklungskonzeption Möglichkeiten des Rückbaus und der Entsiegelung der Ilm auch im Bereich Ilmenau/Langewiesen aufzeigt. Darüber hinaus gehört dazu untersuchen, inwieweit eine Neumäandrierung mit Hilfe von Störsteinen und -hölzern umsetzbar ist.
Andreas Liste
Vorsitzender
Halle (Saale), den 14.10.2019
2017-07-19_Projektanlauf
2018-07-30_Projektvorstellung
2018-08-16_Projektvorstellung
2019-06-20_Feuerlöschentnahme
Anlage1_Q30
Anlage2_Q330
Baugrundgutachten
EB_LP4_Ilm_Langewiesen_IL55
GRP_OWK_Obere_Ilm
GRP_WehrLangewiesen_IL55
HydrologischerLS_Ilm_TLUG
LBP_Langewiesen_NGE_DG_K01
LBP_P2.1_IL55
LP4_P01_Schutzgebiete
LP4_P02_ÜSG
LP4_P03_Flächennutzung
P2.1_Leitungsplan_IL55
P2.2_Strukturmaßnahmen
P2.3_Lageplan_IL55
P3.1_LS_IL55
P4.1_Regelzeichnung_IL55
P8.1_Grunderwerb_IL55
Pegel_Gräfinau_q_572890_2014
saP
Stellungnahmen
Unterlage05.2_Dimensionierung_Ilm_Langewiesen
Unterlage05.3_Hydraulischer_Nachweis
Unterlage8_Grunderwerbsverzeichnis_IL55
Unterlage12.2_TÖB
Unterlage13__Fotodoku_Langewiesen
Unterlage14_Kostenberechnung_IL55
Am 08.12.2015 haben erfreulicherweise die Stadt Dessau-Roßlau und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) eine Pflege- und Nutzungsvereinbarung ab 01.01.2016 für die Streuobstwiese am Landhaus am Naturschutzgebiet Untere Mulde abgeschlossen. In Folge dessen hatte der AHA mit großer Freude und großem Dank einen Zuschuss der Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz des Landes Sachsen-Anhalt zur Förderung von Maßnahmen zum Schutz, Pflege und Betreuung der Streuobstwiese Am Landhaus in der Stadt Dessau-Roßlau beantragt und erhalten. Mit der Förderung durch die Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz des Landes Sachsen-Anhalt besteht nun die Basis, in Absprache mit der unteren Naturschutzbehörde der Stadt Dessau-Roßlau, konkret die Pflege- und Betreuungsmaßnahmen durchzuführen.
Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) und die Fachgruppe „Mykologie“ des Naturschutzbundes Deutschland (NABU), Regionalverband Halle/Saalkreis e.V. führen am 