Autor: Frank Hahn (Seite 61 von 119)

AHA setzt sich für Schutz, Erhalt und Entwicklung der Schwarzen Elster ein

Die 198,5 km lange Schwarze Elster, welche bei Kindisch im Lausitzer Hügelland im Freistaat Sachsen entspringt, dann das Oberlausitzer Heide- und Teichgebiet, das Senftenberger-Finsterwalder Becken, dabei den Freistaat Sachsen und die Länder Brandenburg und Sachsen-Anhalt sowie u.a. die Ortschaften Elstra, Kamenz, Milstrich, Wittichenau, Hoyerswerda, Elsterheide, Senftenberg, Ruhland, Lauchhammer, Elsterwerda, Bad Liebenwerda, München in Uebigau – Wahrenbrück, Herzberg und Jessen durchfließt und letztendlich südlich von Elster (Elbe) in die Elbe mündet, bildet trotz massiver wasser- und bergbaulicher Eingriffe ein sehr vielfältiges, bedeutsames entwicklungsfähiges und schützenswertes Fluss- und Auensystem.

Bereits die Ausbaumaßnahmen in den 50er und 60er Jahren des 19. Jahrhundert haben, welche im Abschnitt 8 km oberhalb von Senftenberg bis 6 km oberhalb der Kremitzmündung in Folge von Durchstichen zum Wegfall von Mäandern, massiven Begradigungen und zu einer Wasserlaufverkürzung um etwa 30 km sowie Flussnahen Eindeichungen führten, zu massiven Störungen im Fluss- und Auenbereich der Schwarzen Elster beigetragen.
Ferner fanden im Zeitraum der Jahre 1945 bis 1969 weitere massive Ausbaumaßnahmen im Bereich 6 km oberhalb der Kremitzmündung bis zur Mündung in die Elbe statt, welche einen stark begradigten und vollständig eingedeichten Fluss hinterließen.

Somit verlor der einst stark mäandrierende Unterlauf seine besondere Strukturvielfalt.

Des Weiteren führten großflächige Erschließungen von Braunkohlefeldern zwischen Hoyerswerda und Lauchhammer sowie 13 Talsperren zu weiteren massiven, flächendeckenden und raumübergreifenden anthropogenen Einflüssen im Einzugsgebiet der Schwarzen Elster.

Gegenwärtig sind aber beispielsweise in dem Flussabschnitt zwischen München bis zur Mündung vereinzelte Bestrebungen des Flusses erkennbar wieder Mäandrierungen entstehen zu lassen. Darüber hinaus bilden insbesondere die einst abgetrennten Mäander ein sehr vielfältiges, bedeutsames und schützenswertes Fluss- und Auensystem. Sie dienen als Lebens- und Rückzugsraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.

Im Rahmen einer vom gemeinnützige und ehrenamtliche Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) organisierten und durchgeführten Fahrradexkursion nahmen die ExkursionsteilnehmerInnen den Fluss ab der Stadt Uebigau-Wahrenbrück in Augenschein.

Der gemeinnützige und ehrenamtliche Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) legte bereits zu Beginn der Exkursion seine dringende Absicht dar, sich sehr intensiv für den Schutz, Erhalt und naturnahe Entwicklung der Schwarzen Elster, ihrer Fluss- und Auenlandschaften, ihrer Nebengewässer sowie angrenzender Natur- und Kulturlandschaften einzusetzen.

Dies soll in Form von Stellungnahmen, Vorschlägen, Exkursionen sowie Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit geschehen.
Nach Auffassung des AHA gilt es länderübergreifend massiv zu untersuchen, wo die Wiedereinbindung der baulich abgetrennten Altmäander ökologisch und räumlich möglich und sinnvoll erscheint. Ferner gilt es dringend im Rahmen eines ebenfalls länderübergreifenden, ökologisch nachhaltigen Hochwasserkonzeptes zu prüfen, wo umfassende Deichrückverlegungen möglich sind. Dem Anliegen stimmten die anwesenden ExkursionsteilnehmerInnen zu. Insbesondere bei dem Anblick der Struktur des Flusses, der Errichtung neuer Bauten –wie z.B. des Elsterparks in Herzberg- in der Altaue und Hochwassereinzugsgebietes der Schwarzen Elster sowie der massiven Deichneubauten in Sachsen-Anhalt. Dabei bleiben nach Meinung der ExkursionsteilnehmerInnen solche Ereignisse, wie der Deichbruch im Bereich eines Altarms bei Gorsdorf-Hemsendorf, wo der Fluss wieder in sein altes Bett strebte und dem der Landesbetrieb für Hochwasserschutz Sachsen-Anhalt einen noch massiveren Deich entgegensetzen möchte, nicht ausreichend ausgewertet und berücksichtigt. Zudem zeugen sie am Festhalten alter, längst überholter rein wasserbaulicher Lösungen des Umganges mit dem Fluss.

Die ExkursionsteilnehmerInnen fordern hier ein massives Umdenken in Richtung lebendiger Fluss- und Auenlandschaft. Dies ist nach Auffassung der ExkursionsteilnehmerInnen auch im Hinblick auf eine notwendige naturnahere Entwicklung der Elbe und eines nachhaltigen Umgangs mit Hochwasser dringend geboten.
Auf Grund der vielfältigen Aufgaben beabsichtigt der AHA verstärkt im Rahmen seiner ehrenamtlichen Möglichkeiten seine räumlich, fachlich-inhaltlichen und organisatorischen Tätigkeiten und Aktivitäten im Bereich der Schwarzen Elster, auch im Blick auf die Elbe, zu intensivieren.

Dabei bilden der Erhalt, Schutz und die Entwicklung weiterer Abschnitte zu naturnahen Natur- und Landschaftsräumen, die Erweiterung von Hochwasserräumen, die mögliche Wiederanbindung von den noch zwischen Uebigau-Wahrenbrück und der Mündung in die Elbe bei Elster (Elbe) erkennbaren, mehr oder minder großen ca. 60 Altarmen und eines umwelt- und naturverträglichen Tourismuskonzeptes sowie die Entwicklung eines breitgefächerten Umweltbildungskonzeptes die ersten Arbeitshauptschwerpunkte.

So soll es nach Auffassung des AHA auch verstärkt gelingen, die Bevölkerung in den Schutz, Erhalt und die Entwicklung des vielfältigen Einzugsbereiches der Schwarzen Elster einzubeziehen und somit für eine intensive, ehrenamtliche Mitarbeit zu gewinnen.

In dem Zusammenhang möchte der AHA ehrenamtliche Regional-, Orts- und Arbeitsgruppen in der Region der Schwarzen Elster bilden. In diesen AHA-Gruppen können ehrenamtliche Interessenten unabhängig von Alter, Geschlecht, Bildung und Beruf mitwirken. Wer Interesse hat, wende sich bitte an folgende Kontaktmöglichkeit:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)

Ortsgruppe Dessau – Rosslau
im Schwabehaus
Johannisstraße 18
06844 Dessau-Roßlau
E-Mail: aha_halle@yahoo.de
Tel.: 0340 – 66158320

AHA hält verstärkte Maßnahmen zum Schutz und Entwicklung der Helme, Zorge und Thyra für erforderlich

Im Rahmen einer von Mitgliedern des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) am 31.07.2014 organisierten und durchgeführten Fahrradrundexkursion entlang der Zorge, Helme, des Helmestausees und Teile der Thyra im Raum zwischen der Stadt Nordhausen und dem Ort Berga – Kelbra haben sich die TeilnehmerInnen intensiv mit dem Schutz und der Entwicklung des Gebietes auseinandergesetzt.

Der Start war in Nordhausen am Bahnhof und erste Station bildete dabei die Zorge im Bereich der Brücke Bahnhofsstraße. Hier stellten die Anwesenden fest, dass das Bestreben des Fließgewässers deutlich zu erkennen ist, Mäandrierungen ausprägen zu wollen, um die Begradigung aufzubrechen, was aber durch überwachsene Ufer- und Sohlbefestigungen nicht zum Erfolg führt. Positiv war jedoch festzustellen, dass die Zorge einen gewissen Grünraum besitzt, wo sich neben nitrophilen Rasenflächen, Weichholzauenbereiche -vorrangig bestehend aus Silberweide- entwickeln können. Ab dem Bereich der Thomas-Müntzer-Brücke verdeutlichte sich verstärkt der begradigte Charakter der Zorge. Erkennbar sind zudem Einleitungen wie zum Beispiel im Bereich des Strohmühlenwegs. Die Zorge lässt deutliche Tendenzen ab Bieler in Richtung Mäandrierung erkennen, was jedoch die Schaffung eines mindestens 10 m breiten Gewässerschonstreifens erfordert.

Mit gewissem Befremden nahmen AHA-Mitglieder die Staustufe der Helme in Heringen in Augenschein. Dabei zählte die ca. 74 km lange Helme einst zu den arten- und strukturreichsten Fließgewässer der Region. Der gegenwärtig stark begradigte Zustand der Helme ist dagegen als besorgniserregend anzusehen und die Beseitigung der Mäander hat zum Bau von Querbauwerken geführt. Einst sorgten die Mäander für die Überwindung der Höhenunterschiede, was nun wasserbauliche Queranlagen wahrnehmen sollen. Dabei führen oberhalb derartiger Wasserbauwerke der Rückstau zu Sedimentablagerungen und die Verlangsamung der Fließgeschwindigkeit zur Verringerung des Sauerstoffseintrages. Damit verbunden sind perspektivische Verschlechterungen der Wasserqualität mit Einschränkungen der Lebensqualität für zahlreiche Wasserorganismen. Perspektivisch gilt es die Mäandrierung zu befördern, indem u.a. eine Beseitigung von Uferbefestigungen erfolgt und mit mindestens beidseitig 10 m Gewässerschonstreifen ein Entwicklungsraum entsteht. Erfreulicherweise versucht der Fluss außerhalb der befestigten und begradigten Bereiche Mäandrierungen zu entwickeln. Bekanntlich erschweren aber Ufer- und Sohlbefestigungen auch den hydrologischen Austausch mit dem Umland. In dem Zusammenhang berieten die AHA-Mitglieder über die Entwicklung des streckenweise deutlich erkennbaren Gewässerschonstreifens. Während in dem Bereich die durchaus vorhandene sukzessive Gehölzentwicklung Förderung erfahren sollte, erscheinen u.a. im Bereich der Aumühle Rückverlegung von Deichanlagen bis zur Nebenhelme heran sinnvoll zu sein. Beide Maßnahmen tragen zur Wiederherstellung einer arten- und strukturreichen Helme bei, indem sich Auengehölze und Prall- und Gleithänge wieder entwickeln können sowie der Fluss verstärkt Kontakt zur Aue als Lebens- und Rückzugsraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten sowie als Überschwemmungsgebiet zurück erhält.

Begrüßenswert haben die TeilnehmerInnen die sukzessive Entwicklung der einstigen Bahnstrecke parallel zum Staudamm des Kelbrastausees aufgenommen. Hier ist eine eindeutige Stabilisierung des Pflanzenbestandes erkennbar, welchen es unbedingt zu schützen gilt.

Ebenso sind im gewissen Umfang naturnahere Entwicklungen im nunmehrigen Mündungsbereich der Thyra in die Helme bei Kelbra erkennbar. Dagegen ruft auch hier der stark begradigte Zustand der Helme große Sorge hervor.

Mit Sorge haben die AHA-ExkursionsteilnehmerInnen das Thyra – Wehr am Ortsausgang Berga wahrgenommen, welche trotz Fischtreppe eine unüberwindbare Barriere für aufwärts wandernde Fische darstellt. Hier sollte die Errichtung einer umfassenden Sohlgleite Inhalt umfassender Untersuchungen, Prüfungen und Abwägungen sein. Als Beispiel könnte dabei die Sohlgleite in der Zorge oberhalb der Ellermühle in der Stadt Nordhausen dienen.

Im Zusammenhang mit den dringend erforderlichen Schutz- und Entwicklungsmaßnahmen halten es die AHA-Mitglieder für sehr sinnvoll, eine sehr komplexe Schutz- und Entwicklungskonzeption für die Helme, ihr Einzugsgebiet –u.a. der Zorge und der Thyra- sowie direkt angrenzender Gebiete entwickeln zu lassen. Dabei sollte auch die Wirkung und perspektivische Entwicklung des Helmerückhaltebeckens Bestandteil und Inhalt der Untersuchungen sein.

Als Partner können dazu die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die Hochschule Anhalt in Bernburg und die Fachhochschule Nordhausen dienen. Der AHA ist bereit im Rahmen seiner ehrenamtlichen Möglichkeiten diese wissenschaftliche Bearbeitung zu initiieren und zu begleiten.

In dem Blickfeld betrachtet gilt es der Umweltbildung vor Ort noch mehr Bedeutung beizumessen. Dazu könnte ein entscheidender räumlicher und inhaltlicher Schwerpunkt die vom sehr aktivem Förderverein Numburg e.V. betreute Naturschutzstation bilden. Dies bedarf jedoch einer noch tiefgreifender Unterstützung des Landes Sachsen-Anhalt und des Freistaates Thüringen sowie der Landkreise Mansfeld – Südharz, Nordhausen und Kyffhäuser.

Perspektivisch kann sich der AHA vorstellen, dass in Kelbra eine Helme-Konferenz stattfindet, wo Politik, Verwaltung, Wissenschaft sowie die BürgerInnen und ihre Initiativen und Vereine gemeinsam über die Entwicklung des ca. 74 km langen Flusses und seines Einzugsgebietes beraten können. Ziel muss es dabei sein, alle Interessen und Notwendigkeiten ökologisch nachhaltig zusammenzuführen. Eine Einbeziehung der Nebenflüsse Zorge und Thyra scheinen da besonders geboten zu sein.

Auf Grund der vielfältigen, sehr bedeutsamen Aufgaben zum Schutz, Erhalt und Entwicklung der Helme, ihrer Aue, ihres Einzugsgebietes, Nebengewässer –wie Zorge und Thyra- und angrenzenden Gebiete beabsichtigt der AHA eine länderübergreifende Arbeitsgruppe Helme sowie einer Regionalgruppe Nordhausen zu bilden, welche ehrenamtlich Interessierten die Möglichkeit eröffnet, sich im Interesse des Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutzes einbringen zu können.
Wer Interesse hat, wende sich bitte an folgende Anschrift:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)

Große Klausstraße 11
06108 Halle (Saale)
Tel.: 0345 – 2002746
Fax.: 01805-684 308 363
E-Mail AHA: aha_halle@yahoo.de

AHA hält verstärkten Schutz von Hakel sowie Bode und ihrer Aue für dringend geboten

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) beabsichtigt verstärkt und massiver sich für den Schutz, Erhalt und Entwicklung des Raumes zwischen Selke, Hakel, Wipper, Eine und Bode bzw. zwischen Harz, Harzvorland und Börde einzusetzen. Dem diente auch eine Fahrradexkursion des AHA von Gatersleben bis Staßfurt.

In dem Zusammenhang sieht der AHA großräumig gesehen massive Veränderungen geboten. Eingebettet zwischen Harzvorland und Börde sowie weiträumig gesehen zwischen den Fließgewässern Bode, Selke, Wipper und Eine gilt es unbedingt die Biotopverbundräume zu stabilisieren. Dazu zählen die sukzessive Wiederausdehnung des Hakel in Richtung der Selke, die Entwicklung bzw. Schaffung von Grünverbindungen zum gefluteten Concordia-See sowie die Wieder- und Neuentstehung von Streuobstwiesenbeständen in Richtung Hakeborn, Egeln und Cochstedt sowie nicht zuletzt eine vielfältigere Landwirtschaft. Diese Grünverbindungen sollten aus mindestens 10 m breiten Gehölzstreifen mit einem mindestens 3 m breiten Kraut- und Staudensaumen bestehen. Als Leitlinie könnten u.a. Wege dienen. Diese Gehölzstreifen können sich sukzessiv entwickeln oder bzw. sowie als Pflanzung aus Obstalleen und an feuchteren Stellen aus Kopfweiden bestehen.
Der geflutete Concordia-See könnte sich zu einem großen Lebens- und Nahrungsraum z.B. für Seevögel, Amphibien, Fische und Insekten entwickeln. Dies gilt es bei allen neuen Konzepten für das stark bergbaulich geprägte Gewässer mit allen Gefahren und Chancen zu berücksichtigen.

Der AHA vertritt ferner die Auffassung, dass das ca. 1.400 ha große Naturschutzgebiet Hakel nur nachhaltig seiner Schutzfunktion nachkommen kann, wenn er seine ökologische und landschaftliche Funktion weit in das Umland ausdehnen kann. Als entsprechender Raum ist auf jeden Fall Gebiet zwischen Bode, Selke, Wipper und Eine zu betrachten.

Hinsichtlich der Landwirtschaft ist es dringend erforderlich mehrere Kulturen anzubauen, als die gegenwärtig 6 bis 7 Kulturen, wobei vorrangig Humuszehrer wie Mais und Raps ganz besonders zum Einsatz kommen. Zum Vergleich sei erwähnt, dass zu Zeiten der DDR bis 25 Kulturen zum Anbau kamen, wozu auch solche humusmehrende Kulturen wie Luzerne, Klee-Gras-Gemische und Phacelia zum Einsatz kamen. Neben der Verbesserung der Bodenqualität bieten derartige Pflanzen solchen gefährdeten Arten wie dem Feldhasen ausreichend Nahrung. In Abwechslung mit Getreidefeldern, welche wiederum z.B. für den Feldhamster sehr lebensnotwendig sind, bieten sie optimale Jagdbedingungen für Greifvögel und Eulen. So lassen sich somit u.a. die Bestände von Greifvögeln und Eulen langfristig gesehen nicht nur stabilisieren, sondern auch wieder erhöhen. Vielfältige Landschafts- und Naturraumstrukturen, welche u.a. in enger Verbindung mit dem Bestand von ausreichend vorhandenen Beutetieren zu sehen sind, tragen entscheidend dazu bei.

Im Hakel selbst mussten die ExkursionsteilnehmerInnen wieder mit Entsetzen feststellen, dass die unverantwortlichen, zerstörerischen Abholzungen ihre Fortsetzung finden. Dabei fällt auch die angeblich zu fördernde Stieleiche der Säge zum Opfer. Darüber hinaus stellten die ExkursionsteilnehmerInnen erneut fest, dass nach wie vor bzw. vermehrt abgeholzte Stämme seit mehreren Jahren auf ihren Abtransport warten und daher bereits anfangen zu verrotten und damit zu verpilzen. Von daher fordern die ExkursionsteilnehmerInnen erneut, endlich die Abholzungen zu beenden.

In der Bodeaue zwischen Egeln und Stassfurt waren sich die die Exkursionsteilnehmer sehr schnell einig, dass neben der Sicherung eines Gewässerschonstreifens beiderseits von mindestens 10 m, der Bode verstärkt Retentionsflächen zurückzugeben ist. Zum einen kann so die Bode besser Hochwasser verteilen und somit lässt sich eine Aufstauung zu großen Hochwasserwellen vermeiden sowie zum anderen zur Wiedereinbindung von Auenwäldern und –wiesen an das Hochwasserregime des Flusses führt. Diese Anbindung trägt zur periodischen Durchfeuchtung dieser Auenlandschaft bei, reduziert die Wucht des Hochwassers und „siebt“ Schwebstoffe und andere mittransportierte Stoffe aus dem Wasser. In dem Zusammenhang sollte nach Ansicht der Exkursionsteilnehmer die Prüfung einer Rückgabe alter Gewässerläufe an die Bode erfolgen, um so die Landschaft und Natur weiter reichhaltiger zu strukturieren und zudem einen vielfältigeren Abfluss des Hochwassers aus der Aue zu ermöglichen.

Der AHA möchte die im Rahmen der Fahrradexkursion vielfältig diskutierten Anliegen und Vorschläge den Prozess massiv in Gang setzen, begleiten sowie ehrenamtlich Interessierte mit einbeziehen.

Aus dem Grund beabsichtigt der AHA die Ortsgruppe in Gatersleben zu verstärken sowie Arbeitsgruppen zum Hakel und zur Bode zu bilden.

Wer Interesse hat ehrenamtlich beim AHA dahingehend mitzuwirken, hat die Möglichkeit der Kontaktaufnahme über folgende Anschrift:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)
Ortsgruppe Gatersleben
Schmiedestraße 1
06466 Gatersleben
Fax.: 01805-684 308 363 (deutschlandweit zum Ortstarif)
E-Mail: aha_halle@yahoo.de

AHA fordert weiterhin naturnahe Entwicklung von Reide und Kabelske

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) bekräftigt seine Auffassung, dass eine naturnahere Entwicklung von Reide und Kabelske dringend geboten ist. Als ein erster Schritt in die Richtung ist in der Verbesserung der Wasserqualität seit Anfang der neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts zu sehen. Zudem haben Reide und Kabelske durch ihre sich immer weiter entwickelnde Fließgewässerstruktur, hervorgerufen durch im Gewässer vorhandene Holz- und Steinbarrieren, wechselnde Schlamm- und Kiesbereiche, an ökologischer Bedeutung und Vielfalt zugenommen. So beginnen die beiden Fließgewässer verstärkt zu mäandrieren, es entstehen gewässerbegleitende Gehölz- und Krautbestände sowie unterschiedlich schnell strömende Gewässerabschnitte. Mit den schnellfließenden Bereichen ist der lebensnotwendige Eintrag von Sauerstoff verbunden.

Die Reide stellt zudem einen wichtigen Biotop- und Grünverbundraum zwischen dem Naturschutzgebiet Saale-Elster-Luppe-Aue, dem Landschaftsschutzgebiet Dieskauer Park und zum Sagisdorfer Park sowie über die Zuflüsse und Mündungsbereiche zur Kabelske, Diemitzer Graben und zum Hufeisensee dar.

Eine besondere Bedeutung nehmen dabei die Parkanlagen entlang der Reide ein. Dazu zählen zum einem das 2,52 ha große geschützte Landschaftsbestandteil „Park Sagisdorf“ und zum anderen das ca. 67,5 ha große Landschaftsschutzgebiet „Dieskauer Park“, mit seinen Wasserflächen, Streuobstwiesen und Wiesen sowie seinem Bruchwald ein. Während der Park Sagisdorf im zunehmenden Maße mit Gartenabfällen zu kämpfen hat, bedarf die Wiederherstellung des Dieskauer Parks eines gewissen Augenmaßes. Insbesondere die umfassenden Fällungen im Südbereich haben zu massiven Eingriffen in den vielfältigen Gehölzbestand geführt.

Auf jeden Fall sind für den Reide und ihren wichtigsten Nebenfluss Kabelske die räumliche und ökologische Verbindung zum ca. 70 ha großen Hufeisensee mit Überlauf zur Reide, das 4,98 ha große flächenhafte Naturdenkmal „Resttümpel nördlich von Kanena“, das 1,2 ha große geschützte Landschaftsbestandteil „Gehölz bei Büschdorf“ mit angrenzenden Diemitzer Graben und der ca. 2 ha große Park in Benndorf.

Mit Sorge betrachtet jedoch der AHA die mit der Entstehung des Gewerbegebietes Braschwitz/Peißen vorgenommenen Umverlegungen des Fließgewässers, die zunehmende Tendenz des Verbaus von Überflutungsräumen der Reide -z.B. im Bereich von Sagisdorf- sowie die häufig nicht vorhandenen, aber dringend erforderlichen und auch gesetzlich vorgeschriebenen Gewässerschonstreifen von beidseitig 10 m ab der Uferkante. Somit fehlt der Reide insbesondere im Ober- und Mittellauf ökologischer und hydrologischer Entwicklungsraum, welcher zum einem als Rückzugs- und Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten fungieren kann und zum anderen umfassenden Überflutungsraum zulässt.

Alle Beratungen, konzeptionellen Überlegungen und Aufforderungen seitens des im Jahre 1995 ins Leben gerufenen Runden Tisch Reide und des AHA blieben leider bisher unberücksichtigt. Stattdessen reagiert man vollkommen überzogen mit der Sperrung der Straße Am Tagebau, indem der Landkreis Saalekreis und die Stadt Halle (Saale) das Land drängen die Reide im geschützten Schilfbereich zu vertiefen. Dem liegt purer Aktionismus zum Schaden der Reide und ihres näheren Umfeldes zu Grunde, während man vernachlässigt, dass das Fließgewässer in ihrem teilweise überbauten Überflutungsraum vordringt, wenn Hochwasser ansteht. Die Reide bedarf keiner Ausräumung eines sich strukturreicher entwickelten Gewässerbettes, sondern sich perspektivisch Gedanken und Vorschläge zusammenzutragen, inwieweit im Ober- und Mittellauf weitere Überflutungsräume erschlossen werden könne. Dazu zählen keine weiteren Verbauungen an Reide und Kabelske zuzulassen, die Breite der Gewässerschonstreifen auf beidseitig 10 m ab Uferoberkante endlich zu gewährleisten sowie Mäandrierungen durch Belassen von Holz- und Steinhindernissen zu befördern. Somit wird eine weitere Eintiefung von Reide und Kabelske verhindert und die beiden Fließgewässer können schon rechtzeitig im Ober- und Mittellauf in ihre Auen Hochwasser abgeben. Eine Eintiefung sorgt auch zur Senkung des Grund- und Schichtwassers, was sich negativ auf den Wasserhaushalt des Gesamtgebietes, insbesondere in trockneren Jahreszeiten, auswirkt. Zudem kann der Überlauf in den Dieskauer Park regulierend auf den Wasserspiegel der Reide einwirken.
Der AHA bekräftigt die Notwendigkeit der Einrichtung eines Landschaftsschutzgebietes Reidetal, welcher unbedingt die obengenannten Landschafts- und Naturräume einbeziehen muss.

Ferner hält es der AHA für dringend geboten auch Rückbaumaßnahmen an den Ufern bzw. in den Auen von Reide und Kabelske zu erwägen und wenn möglich unverzüglich in Angriff zu nehmen. Wie von Kleingartenvereinen immer wieder gefordert, Deiche weiter auszubauen und zu erhöhen, sind ökologisch und ökonomisch vollkommen inakzeptabel. Die von Überschwemmungen betroffenen Kleingartenvereine sollten sich bewusst sein, dass sich ihre Kleingartenanlagen in einem Hochwassereinzugsgebiet befinden und ggf. über Verlegungen an Alternativstandort nachzudenken und mittel- bzw. langfristig auch umzusetzen.

Die angedachte Ausbaggerung des Unterlaufes der Reide sieht der AHA jedoch sehr problematisch. Man greift nicht nur in ein Naturschutzgebiet ein, sondern beeinträchtigt ausgedehnte wertvolle Schilfgebiete sowie degradiert das Fließgewässer zu einer Abflussrinne, indem gewässerlebensnotwendige Hölzer, Steine, Kiese und Schlämme beseitigt sind. Ferner tragen derartige Schachtungen zur weiteren Eintiefung der Reide bei. Der AHA warnt daher den Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft davor, die Schachtungen einfach fortzusetzen. Auch eine einfache Absprache mit den Naturschutzbehörden ist da unakzeptabel. Stattdessen gilt es zu prüfen, inwieweit z.B. auch eine leichte Aufständerung der Straße Abhilfe schaffen könnte.

Ebenfalls warnt der AHA vor planerischen und baulichen Aktionismus im Bereich der Kabelske. Die angedachten Vorhaben des Gemeinderates von Kabelsketal die Kabelske streckenweise in Form von Kanälen von Ortslagen wegzuverlegen sind klare Gewässerausbaumaßnahmen. Dabei entschärfen derartige Baumaßnahmen in keinster Weise, da ja kein Stück an Überflutungsraum der Kabelske zurückgegeben wird. Zudem verstoßen solche Vorhaben klar gegen die Europäische Wasserrahmenrichtlinie. Es reicht nicht aus, wenn sich die Gemeinde den Namen dieses Nebengewässers der Reide gibt, aber die Verantwortung für einen ordnungsgemäßen Umgang mit dem Fließgewässer vermissen lässt.

Der AHA erklärt zum wiederholtenmale, dass er bereit ist im Rahmen seiner ehrenamtlichen Arbeit an Alternativen mitzuwirken. Gerade für die Kabelske hat der AHA im Oktober 2010 ein Papier mit der Überschrift „Ursachenforschung und Maßnahmenkonzeption zum Hochwasser im Kabelsketal“ vorgelegt, welche die Arbeitsgruppe Feldökologie erarbeitet hat.

Wer Interesse hat mehr über dieses Konzept zu erfahren sowie in den Arbeitsgruppen Feldökologie sowie Hochwasserschutz mitwirken möchte, wende sich bitte an folgende Anschrift:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)
Große Klausstraße 11
06108 Halle (Saale)
Tel.: 0345 – 2002746
Fax.: 01805-684 308 363
E-Mail AHA: aha_halle@yahoo.de

AHA hält verstärkte Maßnahmen zum Schutz und Entwick-lung der Schwarzen Elster für erforderlich

Die einst reichlich mäandrierende und somit gut strukturierte Schwarze Elster, welche bei Kindisch im Lausitzer Bergland im Freistaat Sachsen entspringt, die Länder Brandenburg und Sachsen-Anhalt durchfließt und letztendlich nach ca. 179 km in Elster (Elbe) in die Elbe mündet, bedarf eines besonderen Schutzes und ei-ner naturnaheren Entwicklung. Die zahleichen Begradigungs- und Regulierungs-maßnahmen seit der Mitte des 19. Jahrhunderts haben zur Abtrennung zahlreicher Flussbiegungen, damit zur Flusslaufverkürzung und Verarmung der Flussstruktur geführt. Eingeleitete Abwässer und Tagebauwasser haben zur Verschlechterung der Wasserqualität geführt.

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) hat sich zum Ziel gestellt, sich für eine Verbesserung des strukturellen und ökologischen Zu-standes der Schwarzen Elster einzusetzen. Nach seiner Auffassung ist dies nur in Wahrnehmung ihrer diesbezüglichen Verantwortlichkeiten des Freistaates Sach-sen, der Länder Brandenburg und Sachsen-Anhalt sowie der angrenzenden Kom-munen, Flächeneigentümern und letztendlich unter Einbeziehung der Bevölke-rung möglich. Ziel muss es sein die Maßstäbe nach den vorhandenen Landschafts- und Naturschutzgebieten und Naturdenkmalen sowie nach den Europäischen Vo-gelschutzgebieten, der Schutzgebieten der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der EU und der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie auszurichten.

Im Zusammenhang mit der sehr vielfältigen und verantwortungsvollen Aufgaben-stellung, möchte daher der AHA am Samstag, den 02.08.2014 eine ca. acht-stündige Fahrradexkursion entlang der Schwarzen Elster und der Elbe zwischen der Stadt Uebigau-Wahrenbrücke, Ortsteil München und der Lutherstadt Wittenberg durchführen. Die Fahrradexkursion startet um 10.00 Uhr in Falkenberg (Elster), Ecke Friedrich-Engels-Straße/Bahnhofstraße, unweit des Bahnhofs und endet am Bahnhof Lu-therstadt Wittenberg.

Im Rahmen dieser Fahrradexkursion beabsichtigt der AHA eigene Vorstellungen zum Schutz und Entwicklung der Schwarzen Elster darzulegen sowie Möglichkei-ten aufzuzeigen, wie Interessenten ehrenamtlich daran mitwirken können.
Auf Grund der vielfältigen, sehr bedeutsamen Aufgaben zum Schutz, Erhalt und Entwicklung der Schwarzen Elster, ihrer Aue, ihres Einzuggebietes, Nebengewäs-ser und angrenzenden Gebiete, beabsichtigt der AHA eine länderübergreifende Arbeitsgruppe Schwarze Elster zu bilden, welche ehrenamtlich Interessierten die Möglichkeit eröffnet, sich im Interesse des Umwelt-, Natur- und Landschafts-schutzes einbringen zu können.

Wer Interesse hat, wende sich bitte an folgende Anschrift:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)
Große Klausstraße 11
06108 Halle (Saale)
Tel.: 0345 – 2002746
Fax.: 01805-684 308 363
E-Mail AHA: aha_halle@yahoo.de

AHA begrüßt grundsätzlich die Neuauflage des EU- Schulobstprogrammes

Mit großem Interesse hat der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) den Willen der EU-Kommission aufgenommen, das EU-Schulobstprogramm neu aufzulegen. Angesichts der dringenden Notwendigkeit verstärkt Kinder und Jugendliche mit Vitamine und Mineralien von Obst und Gemüse zu versorgen, sieht der AHA hier einen ersten, sehr entscheidenden Schritt in die richtigen Schritt. Jedoch vertritt der AHA die Auffassung derartige Programme auf die gesamte Bevölkerung auszudehnen.

Ferner hält es der AHA für dringend geboten das EU-Schulobstprogramm nicht nur auf die Bereitstellung von Obst und Gemüse zum Verzehr sowie vereinzelten pädagogischen Programmen zur landwirtschaftlichen Produktion von Obst und Gemüse zu beschränken. Darüber hinaus gilt es Schulen zu gewinnen, gemeinsam mit Eigentümern, öffentlichen Verwaltungen des Bundes, der Länder und Kommunen, Umwelt,- Bauern- und Landschaftspflegeverbänden den Erhalt, Schutz und Erweiterung bestehender und die Schaffung neuer Streuobstwiesen und Obstalleen anzugehen. Dabei gilt es nicht nur Pflanzungen sowie Pflege- und Schnittmaßnahmen vorzunehmen, sondern auch die Ernte durchzuführen. Ferner ist es erforderlich den Schulgartenunterricht bundesweit als Pflichtfach neu oder wieder einzuführen und in dem Zusammenhang Gemüsebeete anzulegen und Obstbestände zu schaffen. Ebenfalls erscheint es sinnvoll zu sein, bundesweit gemeinsam mit Kleingartenvereinen und –verbänden eine Obst- und Gemüsebörsen einzurichten, welche es ermöglicht mit Hilfe einer interessierten Bevölkerung Obst und Gemüse zu ernten und in Absprache zwischen Nutzern und Kleingärtnern Wege des gemeinsamen Interesses zu suchen und zu finden.

Der AHA erhofft sich mit den Maßnahmen neben der Zunahme des Verzehrs von Obst und Gemüse sowie der damit verbundenen Erhöhung der Volksgesundheit mehr Erkenntnis und Verständnis für die Anzucht und Produktion, den Schutz und Erhalt ökologisch und kulturhistorisch wertvoller Streuobstbestände und Obstalleen sowie für die Entwicklung eines neueren sozialen Miteinanders zu schaffen.

Der AHA hat bereits im Jahr 2003 eine Obst- und Gemüsebörse im Land Sachsen-Anhalt angeregt, am 03.03.2008 eine „Konzeption zur Entwicklung einer Streuobstwiese auf dem Gelände der früheren Fasanerie östlich des Seebener Busches“ im Stadtgebiet von Halle (Saale) sowie am 07.07.2014 „Konzeptionelle Vorschläge zur Entwicklung einer einreihigen Obstgehölzallee nordöstlich bzw. nördlich des befestigten Feld- und Wanderweges parallel zur Bode zwischen Neugattersleben und Nienburg (Saale), Stadt Nienburg (Saale), Landkreis Salzlandkreis“ vorgelegt. Mit diesen Konzeptionen und Vorschlägen möchte der AHA praktische Schritte einleiten, um Aktivitäten für den Schutz, Erhalt und Entwicklung von Natur, Umwelt und Landschaft sowie der nachhaltigen Verbesserung der Gesundheit voranzubringen und sinnvoll miteinander zu verknüpfen.

Aus diesem Grund beabsichtigt der AHA ehrenamtlich Interessierten die Möglichkeit zu bieten sich selbst einzubringen. Wer Interesse daran hat, wende sich bitte an folgende zentrale Anschrift des AHA:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. (AHA)
Große Klausstraße 11
06108 Halle (Saale)
Telefon: 0345/2002746
Fax.: 01805/684 308 363 (deutschlandweit zum Ortstarif)
E-mail: aha_halle@yahoo.de

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