Monat: April 2014 (Seite 1 von 2)

AHA fordert nachhaltigen Schutz, Erhalt und Entwicklung der Auenlandschaft zwischen den Städten Merseburg, Leuna und Bad Dürrenberg

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) sieht in der Auenlandschaft zwischen den Städten Merseburg, Leuna und Bad Dürrenberg einen sehr bedeutsamen, arten- und strukturreichen, aber noch sehr entwicklungsfähigen Natur-, Landschafts- und Kulturraum. Neben der eigenen ebengenannten Bedeutung bilden die Grün- und Naturverbindungsräume beispielsweise zur Elster-Luppe-Aue sowie zu den Auenlandschaften von Laucha und Ellerbach eine sehr wichtige Entwicklungs- und Vernetzungsmöglichkeiten. Diese Ausgangssituation führte dazu, dass der AHA jüngst wieder Radrundradexkursion in die Auenlandschaft zwischen den Städten Merseburg, Leuna und Bad Dürrenberg durchführte, um den Landschafts- und Naturraum in Augenschein zu nehmen sowie bestehende Vorschläge weiter zu konkretisieren oder neue Überlegungen zu entwickeln.

Die erste Station bildete dabei das in den Jahren 1970 bis 1972 errichtete Ablaufwehr vom Vorderen Gotthardteich in die im Zeitraum der Jahre 1969 bis 1977 massiv ausgebauten, bis zur Mündung in die Saale ca. 3 km lange Klia. Nach Auffassung der Exkursionsteilnehmer ist der gegenwärtige Zustand nicht zufriedenstellend. Zum einem bildet das Wehr weiterhin eine massiv ausgebaute Barriere, welche z.B. ein ungehindertes Auf- und abwandern von Fischen und anderen Organismen nicht zulässt und ebenso wie der total naturferne Zustand der Klia keinesfalls einem wünschenswerten Entwicklungsstand darstellt. Abgesehen davon, dass rechtlich gesehen, die Europäische Wasserrahmenrichtlinie bis zum Jahre 2015 eine entsprechende Veränderung einfordert.

Der AHA hatte bereits zum 07.01.2002 einen „Rahmenplan zur Erstellung einer Konzeption zur Renaturierung, Pflege und Entwicklung der Klia in der Stadt Merseburg, Landkreis Merseburg-Querfurt“ beschlossen und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, den Fachhochschulen in Merseburg und Bernburg sowie dem damaligen Landrat des einstigen Landkreises Merseburg-Querfurt und der Stadt Merseburg vorgelegt. Leider hat sich keine der angefragten wissenschaftlichen Einrichtung des sehr wichtigen Themas angenommen.

Jedoch sieht der AHA nach wie vor sehr großen Handlungsbedarf und daher appelliert er an die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die Fachhochschulen in Merseburg und Bernburg sich des Themas anzunehmen sowie an den für die Klia zuständigen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft und Hochwasserschutz, den Landkreis Saalekreis und die Stadt Merseburg das Vorhaben ebenso zu befördern, zu unterstützen und zu begleiten. Die nächste Station bildete der einstige Ablauf der Geisel vom Vorderen Gotthardteich. Hier diskutierten die Exkursionsteilnehmer über den Vorschlag des AHA, Möglichkeiten zu prüfen die Geisel wieder zu beleben. Man war sich dahingehend einig, dass es hier ebenfalls einer umfassenden wissenschaftlichen Betrachtung bedarf und Anregungen aus Leipzig aufgreifen sollte, welche aus den Erfahrungen zur Wiederfreilegungen des Elstermühlengrabens und des Pleißemühlengrabens entstanden sind.

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AHA führt Fahrradexkursion in Auenlandschaften zwischen Halle und Leipzig durch

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) führt am Samstag, den 03.05.2014 eine ca. fünfstündige Fahrradexkursion in die Auenlandschaften zwischen Halle (Saale) und Leipzig durch. Dabei ist folgende Route vorgesehen: Entlang des Diemitzer Grabens, der Reide, zum Überlauf des Hufeisensees in die Reide, in den Park von Dieskau, durch die Saale-Elster-Luppe-Aue und entlang des Wallendorfer und des Raßnitzer Sees im Landkreis Saalekreis, durch die Luppeaue bei Schkeuditz, durch die Elster-Luppe-Nahle-Aue in der Stadt Leipzig sowie zum Mündungsbereich der Parthe in die Weiße Elster

Treffpunkt: 10.00 Uhr Kreuzung Otto-Stomps-Straße/Reideburger Straße/Fiete-Schulze-Straße in Halle (Saale)
Ende: Hauptbahnhof Leipzig, Ausgang Kurt-Schumacher-Straße

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AHA führt Exkursion zum Schlangenberg/Forsthaus Salegast bei Jeßnitz durch

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) führt am Samstag, den 26.04.2014 eine ca. fünfstündige Exkursion zum Schlangenberg/Forsthaus Salegast bei Jeßnitz mit folgender Marschroute durch: Auenrestwald „Wolfener Busch“ mit den alten Pumpenhäuschen, die zu Winterquartieren für Fledermäuse umfunktioniert worden sind; Wegekreuzung Invalidendreieck, Katzenbrücke, Waldweg am Schlangengraben entlang bis zur Mulde-Leine-Aue, auf dem Muldental-Radwanderweg bis zur Katzenbrücke, Waldweg nach Jeßnitz, Forsthaus Salegast bei Jeßnitz, Conradilinde, Schlangenberg und Schlangengrabenbrücke unweit von Jeßnitz, Wald- und Wiesenweg zu den Auenwiesen Jeßnitz, Standgewässer „Mittellache“ im Salegaster Forst, Rückmarsch zum Bahnhof. Im Rahmen dieser Exkursion ist vorgesehen die Bedeutung, Entwicklungsmöglichkeiten und die Schutzwürdigkeit der Gesamtlandschaft und der einzelnen Bereiche darzulegen. Ferner beabsichtigt der AHA Beeinträchtigungen bzw. Gefahren und deren Abwendung sowie eigene Vorstellungen zum Schutz, zur Entwicklung und zur Betreuung sowie Möglichkeiten der Mitwirkung Interessierter aufzuzeigen. Im dem Zusammenhang möchte der AHA seine ehrenamtliche Ortsgruppe Bitterfeld – Wolfen vorstellen und für eine Mitwirkung werben.

Die Exkursion beginnt um 10.00 Uhr am Bahnhof Wolfen.

Initiative „Pro Baum“ trifft sich

Am Montag, den 28.04.2014 findet mit dem 109. ,das vierte Treffen der Initiative „Pro Baum“ im Jahr 2014 statt. Bei dem Treffen gilt es über Maßnahmen und Aktivitäten zum Schutz und Erhalt der Gehölze zu beraten. Weiterhin ganz akut sind die vom Oberbürgermeister der Stadt Halle (Saale) Dr.Bernd Wiegand am 12.07.2013 veranlassten, vom Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt sowie Verwaltungsgericht Halle und Oberverwaltungsgericht Sachsen-Anhalt gestoppten Abholzungs- und Baumaßnahmen für einen neuen Deich zwischen Gimritzer Damm und Wilder Saale zu thematisieren. Dabei gilt es mit Sorge die vom Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt vorangetriebenen Planungen für den obengenannten Deich zu betrachten.

Ebenso ein weiter sehr wichtiges Thema bildet die nunmehr von der Stadt Halle (Saale) erteilte und nunmehr vom Oberverwaltungsgericht Sachsen-Anhalt in Magdeburg bestätigte Baugenehmigung für eine Wohnbebauung sowie die fortgesetzten Vorstöße der Bürgerinitiative „Pro Paulus Park“ das bestehende Freigelände im früheren Komplex des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt zur Wiederbelebung des einstigen Paulusparks zu nutzen und den besonderen Gebietscharakter zu wahren. Ebenso zählt die angedachte, überdimensionale Wohnbebauung der GWG im Bereich des Geländes des nunmehr beseitigten Heideschlösschens in Halle – Dölau und der massiven Bedrohung des Gehölzbestandes vor Ort. Hier gilt es mit der Bürgerinitiative zusammen zu wirken.

Darüber hinaus stellt einen weiteren Beratungsschwerpunkt die Entwicklung und Gestaltung der Landsberger Straße nach ökologischen sowie kulturell-künstlerischen Aspekten dar. Ein neues, sehr wichtiges Thema ist mit der angedachten Errichtung eines Kreisverkehrs im Kreuzungsbereich Heideallee, Weinbergweg und Walter-Hülse-Straße, welche u.a. mit der Fällung von 9 Platanen einhergehen soll, entstanden. Ebenso akut ist das Thema der flächendeckenden, massiven Massenabholzungen im Gesamtgebiet der Stadt Halle (Saale), z.B. in den Klausbergen, in Halle – Neustadt und im Bereich der Freiimfelder Straße. Weitere Themenschwerpunkte bilden u.a. die Planungen zum Steintor und die angedachten Bau- und bereits erfolgten Fällmaßnahmen Paracelsusstraße / Ecke Wielandstraße sowie die Entwicklungen in der Gartenstadt Gesundbrunnen, die Aktivitäten zum Solbad und Park Wittekind, Aktivitäten im Medizinerviertel, Möglichkeiten der Optimierung der Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit, die weitere Erfassung von möglichen Standorten von Straßenbäumen, die allgemeine Entwicklung des Gehölzschutzes in der Stadt Halle (Saale) sowie Planungen für das Jahr 2014 genannt.
Ebenso soll die Auswertung der Aktivitäten zu der gemeinsamen Aktion von Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) und Initiative „Pro Baum“ mit der Überschrift „Bäume pflanzen statt abholzen“ am Karfreitag, den 18.04.2014 sowie des Tag des Baumes am 25.04.2014 Inhalt des Treffens sein.

Das Treffen beginnt 19.00 Uhr und der Veranstaltungsort ist der Versammlungsraum des Reformhauses in der Großen Klausstraße 11 in 06108 Halle (Saale).

AHA führt Exkursion bei Eisleben durch

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) führt am Samstag, den 26.04.2014 ab der Lutherstadt Eisleben eine ca. sechsstündige Rundexkursion entlang des Hüttengrundbaches über Neckendorf und das Eislebener Stiftsholz zu den Frühlings-Adonisröschen an der Burg Bornstedt. Weiter entlang der Rohne nach Klosterrode und Blankenheim durch das Tal des Goldgrundbaches an der “ Lutherhalde“ und der “ Neuen Hütte“ im Wimmelburg vorbei zur Bösen Sieben und zurück in die Lutherstadt Eisleben durch.

Im Rahmen der Rundexkursion möchte der AHA die Vielfältigkeit an Landschaft, Natur, Arten und Struktur erläutern. In dem Zusammenhang ist angedacht die Bedrohung z.B. durch Bebauungen und damit verbundenen Flächenversiegelungen sowie unsachgemäßen Umgang mit Umwelt, Landschaft und Natur aufzeigen. Eng damit verbunden ist vorgesehen aufzuzeigen, welche Möglichkeiten, Methoden und Maßnahmen zum Erhalt, Schutz und Entwicklung der vielfältigen Landschaft aus ökologischen, kulturellen und historischen Besonderheiten bestehen und wie Interessenten daran mitwirken können. Dabei beabsichtigt der AHA die Überlegungen einer ehrenamtlichen Regional- oder Ortsgruppe Eisleben vorzustellen.

Treffpunkt ist 10:00 Uhr am Bahnhof Lutherstadt Eisleben, wo dann nach ca. sechs Stunden die Rundexkursion auch wieder endet.

AHA und Initiative „Pro Baum“ führen Exkursion zum Tag des Baumes durch

Zum Tages des Baumes führen der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. und die Initiative „Pro Baum“ am Freitag, den 25.04.2014 eine ca. fünfstündige Exkursion ab Peißnitzinsel durch das NSG Peißnitznordspitze, entlang von Teilen des Gimritzer Dammes und der Heideallee sowie des Saugrabens bis zum Landschaftsschutzgebiet „Dölauer Heide“ in Halle (Saale) durch.

Im Rahmen der Exkursion ist angedacht die Bedeutung und Schutzwürdigkeit der gehölzreichsten Regionen in der Stadt Halle (Saale) darzulegen. Ferner ist vorgesehen die Folgen der Holzungen an der Halle-Saale-Schleife im Zusammenhang des inakzeptablen Plans zur Errichtung eines neuen Hochwasserdeiches in Augenschein zu nehmen und zu werten. Dabei erläutern beide Organisationen ihre Position zu diesem angedachten Vorhaben und den damit verbundenen Umgang mit Hochwasser und Gehölzen. Ebenfalls gilt es auf die Überlegungen einzugehen, im Zuge von Umbauten an der Heideallee wieder Bäume fällen zu wollen. Darüber hinaus möchten die Veranstalter den Zustand der Gehölzbestände analysieren und Möglichkeiten zu ihrem Erhalt, Pflege und Schutz zu erörtern. Dies angesichts der zerstörerischen Fällpraxis der Stadt Halle eine notwendige Angelegenheit. Andrerseits beabsichtigen die Veranstalter Möglichkeiten aufzuzeigen, in welcher Form ehrenamtlich Interessierte mitwirken können, um die Gehölzbestände zu erhalten, zu sichern, zu schützen und zu erweitern.

Treff: 16.30 Uhr am Peißnitzhaus (ehem. Pionierhaus)

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