Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – sieht die dringende Notwendigkeit des Um- und Ausbaus von leerstehenden Trafostationen zu Unterschlupfmöglichkeiten für Tiere – wie zum Beispiel Fledermäuse, Eulen, Kriechtiere, Insekten und Spinnen.
Dr.-Ing. Illo-Frank Primus führt in seiner Veröffentlichung „Historische Trafostationen sinnvoll umgenutzt der Nachwelt erhalten“, auf Seite 4 unter der Überschrift „Konzepte zur Existenzsicherung historischer Trafotürme“ folgendes zum Bestand von Trafostationen aus, Zitat:
„Rund 800 alte Trafostationen haben unsere 16 Landesämter für Denkmalpflege in Deutschland als Denkmäler erfasst.“, Zitat Ende
http://www.trafoturm.eu/links/primus.html
Nach Ansicht der im Juni 2019 vom Umweltbundesamt gemäß § 3 Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz – UmwRG anerkannten, ehrenamtlichen und gemeinnützigen Umwelt- und Naturschutzvereinigung Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – gibt es zwar bundesweit schon zahlreiche positive Beispiele der Umnutzung zu Unterschlupfmöglichkeiten für Tiere, leider sind aber noch zahlreiche Bauwerke ungenutzt.
Im Bereich des Verbindungsweges zwischen der Gemeinde Petersberg, der Stadt Landsberg, Stadtteil Oppin und der Stadt Halle (Saale) steht nunmehr seit mehreren Jahren ein Trafohaus leer. Hier hatte der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – bereits mehrfach angeregt einen Umbau vorzunehmen, um Unterschlupfmöglichkeiten für Insekten, Spinnen, Kriechtiere, Vögel und für Kleinsäuger zu schaffen. Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – stellte dazu Kontakte zum Landkreis Saalekreis, zur Stadt Landsberg und zum Flächeneigentümer her. Nunmehr liegen erfreulicherweise die Zustimmungen des Flächeneigentümers und des einstigen Netzbetreibers vor. Somit sind erste sehr wichtige Grundlagen geschaffen, um die entsprechenden Maßnahmen ergreifen zu können. Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – regte zudem immer wieder an, unter Federführung der Stadt Landsberg den Um- bzw. Ausbau anzugehen. Auf jeden Fall erklärte der ehrenamtliche und gemeinnützige Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – immer wieder seine Bereitschaft im Rahmen seiner Möglichkeiten daran mitzuwirken.
Eine vom Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – angeregte und initiierte Begehung mit Abgesandten des Eigentümers, des Landkreises Saalekreises etc. am 13.12.2023 weckte erste Hoffnungen, welche jedoch leider nicht in Erfüllung gingen. Unverständlich dabei ist, dass trotz der erfreulichen Zustimmung von Eigentümer und früherem Netzbetreiber der Landkreis Saalekreis wenig und die Stadt Landsberg gar kein Interesse zeigen.
Auf Grund dieser Tatsache hat nunmehr die Mitgliederversammlung des Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – am 02.02.2026 beschlossen, eine ehrenamtliche Arbeitsgruppe Trafostation Landsberg-Oppin zu bilden.
Im Rahmen dieser Arbeitsgruppe Trafostation Landsberg-Oppin möchte der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – Interessenten gewinnen, welche sich ehrenamtlich bei der vorbereitenden Planung und Umsetzung des Umbaus der Trafostation Landsberg-Oppin zu einem Lebens- und Rückzugsraum für Tiere einbringen möchten. Die spätere Begleitung und Betreuung des anstrebenswerten Wohnturms für Tiere – wie zum Beispiel Fledermäuse, Eulen, Kriechtiere, Insekten und Spinnen – gehört ebenfalls zur Zielstellung einer zu bildenden Arbeitsgruppe Trafostation Landsberg-Oppin.

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – lädt nun alle Interessenten ein, in seiner ehrenamtlichen Arbeitsgruppe Trafostation Landsberg-Oppin mitzuwirken.
Wer Interesse hat, wende sich bitte an folgende Anschrift:
Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – AHA
Große Klausstraße 11
06108 Halle (Saale)
Tel.: 0345 – 200 27 46
E-Mail AHA: aha_halle@yahoo.de
Andreas Liste
Vorsitzender
Halle (Saale), den 05.02.2026





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