Es war am Samstag, den 03.02.2018 ein leicht winterlich geprägter Morgen mit vereinzelten Schneefällen, welcher mehr oder minder den Tag prägten. An der Ecke Delitzscher Straße/Käthe-Kollwitz-Straße fanden sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einer Winterexkursion zum Hufeisensee in Halle (Saale) zusammen, welcher im Rahmen einer Veranstaltungsserie zum 35. Jahrestag der Gründung des Arbeitskreises Umweltschutz Halle in der Gesellschaft für Natur und Umwelt im Kulturbund der DDR am 16.01.1983 stattfand. Weiterlesen
Jahr: 2018 (Seite 37 von 40)
Vom Grundsatz her können Bundesgartenschauen die Chance und Möglichkeiten für eine punktuelle bzw. flächenübergreifende Grünentwicklung geben. Für den Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) bietet auch der Großraum Erfurt dahingehend umfassende Möglichkeiten in Vorbereitung und Umsetzung der Bundesgartenschau (BUGA) im Jahr 2021. Daher beinhalten bereits die Auswahl der Standorte und die entsprechenden Planungen eine sehr hohe Verantwortung.
Bekanntlich erfolgte bereits im Jahr 2015 die Auswahl von 11 Außenstandorte. Am 04.12.2017 kamen schließlich noch weitere 16 Außenstandorte hinzu. Alle 27 Außenstandorte
Paulinenpark in Apolda
Herressener Promenade in Apolda
Gärten der Stadt Bad Langensalza
Schlosspark Altenstein in Bad Liebenstein
Barockdorf Bendeleben
Camposanto in Buttstädt
Dornburger Schlossgärten in Dornburg-Camburg
Barocker Schlossgarten Ebeleben
Schlosspark Molsdorf
Stadt Gotha mit Herzoglicher Orangerie, Herzoglichem Englischen Garten und Wasserkunst am Hauptmarkt
Fürstlich Greizer Park in Greiz
Grüne Flusslandschaft JenaSaaleParadies
Schlossgarten in Kromsdorf
Neuer Friedhof in Mühlhausen
Park und Villa Hohenrode Nordhausen
Ebersdorfer Landschaftspark Saalburg-Ebersdorf
Bergfriedpark Saalfeld
Europa Rosarium Sangerhausen
Park an der Ilm in Weimar
Goethes Garten am Stern in Weimar
Schlosspark Tiefurt
Schlosspark Ettersburg
Schlosspark Kochberg
Schlosspark Belvedere
Historischer Friedhof in Weimar
Garten am Kirms-Krackow-Haus in Weimar
Diakonie Landgut Weimar-Holzdorf
sind sowohl ökologisch, aber auch zumeist denkmalpflegerisch und historisch als besonders sehr wertvoll einzuschätzen. Ferner besitzen sie häufig eine besondere landschafts- und städtegestalterische prägende Funktion.
Von daher sind diese Standorte mit sehr großer Sensibiltät zu betrachten und letztendlich zu behandeln. Der AHA vertritt in dem Zusammenhang zum Beispiel bei den Auen- und Flusslandschaften von Saale, Ilm und Gera die Auffassung, nicht nur eine naturnahe Entwicklung zu schützen und zu erhalten, sondern sogar noch weitere Räume dahingehend zu öffnen bzw. dies zu ermöglichen. Eng damit verbunden gilt es Retentionsflächen zurückzugeben sowie Sohl- und Uferbefestigungen massiv zurückzubauen. Für den AHA scheint es daher verstärkt sinnvoll zu sein, Biotop- und Grünverbindungen nicht nur zu erhalten und zu schützen, sondern weitere zu entwickeln bzw. Entwicklungsräume zuzulassen.
Daher legt der AHA immer wieder die Erarbeitung von wissenschaftlich fundierten Schutz- und Entwicklungskonzeptionen nahe, welche auch die Basis einer BUGA bilden können. Das entsprechende wissenschaftliche Potential lässt sich in den Universitäten und Hochschulen zum Beispiel in Erfurt, Jena und Weimar finden und einbinden.
Der AHA verbindet mit der Übernahme der Aufgabe des BUGA-Botschafters durch den Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow ( Die LINKE) die Hoffnung, die Bereitschaft von Politik und Verwaltungen, zusätzlich zu den im Rahmen der 9 BUGA-Dialoge im Zeitraum vom 27.06.2013 bis 29.08.2017 zusammengetragenen Überlegungen weitere Vorschläge, Anregungen bis hin zu Bedenken aufnehmen.
Der AHA ist bereit sich im Rahmen seiner ehrenamtlichen und gemeinnützigen Möglichkeiten einzubringen.
Ferner möchte der AHA eine Plattform für interessierte Menschen und Organisationen bieten sich aus der Sicht des Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutzes zum Thema BUGA 2021 einzubringen.
Wer Interesse hat mit dem AHA Kontakt aufzunehmen, wende sich bitte an folgende zentrale Anschrift:
Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V.
Große Klausstraße 11
06108 Halle (Saale)
Tel.: 0345/2002746
Fax.: 01805-684 308 363
Internet: http://www.aha-halle.de
E-mail: aha_halle@yahoo.de

1-Halle-Giebichenstein-Nordwestspitze Ziegelwiese – Blick Saaleabwärts nach Nordwesten auf NSG Peißnitznordspitze & Einmündung Wilde Saale & Riveufer (1)
Es ist was wunderbares morgens mit dem Fahrrad durch die Natur zur Arbeit zu fahren. Dabei eröffnen sich solche sonnenbeeinflussten Blicke in die hallesche Saaleaue zwischen dem Naturschutzgebiet Nordspitze Peißnitz, der Saale, dem Riveufer und der Ziegelwiese. Da stärkt sich das dringende Bedürfnis alles zu tun, damit diese Natur und Landschaft erhalten bleibt.
Andreas Liste
Vorsitzender des AHA
Die Umweltbibliothek Merseburg „Jürgen-Bernt-Bärtl“ (UBM) hat nunmehr seit dem 10.03.2007 ihren festen Platz am Standort der im Aufbau befindlichen Regionalgruppe Merseburg – Leuna – Bad Dürrenberg des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA), Weiße Mauer 33 gefunden. Seitdem sind beide Teile des AHA eng miteinander verbunden. Während die Auf- und Einarbeitung der umfassenden Bestände der UBM ihre Fortsetzung findet, hat der AHA mit der Ausweitung des Aktionsradius u.a. auf die Stadt Leuna und die Kerngemeinde Schkopau sowie im Zusammenhang mit den bereits bestehenden Aktivitäten in Bad Dürrenberg, die Bildung einer ehrenamtlichen Regionalgruppe Merseburg-Leuna-Bad Dürrenberg beschlossen. Die besonderen Schwerpunkte der Aktivitäten der nunmehrigen AHA- Regionalgruppe Merseburg-Leuna-Bad Dürrenberg umfassen die fachlich-inhaltliche Begleitung der Umsetzung der Schutz- und Entwicklungskonzeption für die Rischmühleninsel und für die Saaleaue zwischen den Städten Merseburg und Leuna, die weitere Forcierung der konzeptionellen Bearbeitung der Klia und ihres näheren Umfeldes, der auen- und standorttypischen Sanierung des Geländes der früheren Papierfabrik, die Erarbeitung einer Schutz- und Entwicklungskonzeption für die Fasanerie, die wiederholte Unterbreitung von Vorschlägen zur naturnahen Entwicklung des Göhlitzscher (Kreypauer) Holzes, des Hohndorfer Holzes unweit von Meuschau, der Saale-Elster-Luppe-Aue und des Naturschutzgebietes Untere Geiselaue einschließlich des Klyegrabens sowie des Lauchagebietes. Dabei kommt den Mitgliedern der AHA-Regionalgruppe der umfassende Bestand an Literatur und Datenträger der UBM zu Gute.
Ferner möchte der AHA sein Engagement bei der Erfassung und Betreuung des Ellerbaches in Bad Dürrenberg und Umgebung zusammen mit interessierten Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern der Borlachschule verstärken und ausweiten. Das im Jahre 2000 gemeinsam mit dem einstigen, im Sommer 2007 geschlossenen Novalis Gymnasium gestartete und von der heutigen Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz des Landes Sachsen-Anhalt unterstützte Projekt, ist heutzutage ein sehr bedeutsames Vorhaben in Sachen Umweltbildung und Kinder- und Jugendarbeit.
Nunmehr führt der AHA am Samstag, den 10.02.2018 einen Arbeitseinsatz in der Umweltbibliothek Merseburg „Jürgen-Bernt-Bärtl“ (UBM) durch. Dabei ist vorgesehen u.a. weiter die umfassenden Bestände an Literatur zur Registratur datentechnisch einzuarbeiten, Literaturbestände räumlich einzusortieren sowie allgemeine Sichtungen der Literatur- und Datenbestände vorzunehmen.
Treff ist 10:00 Uhr am Eingang zur UBM, Weiße Mauer 33 in 06217 Merseburg
Der AHA möchte auf jeden Fall weitere Interessenten einladen, an der Entwicklung und Betreuung der UBM sowie an der konzeptionellen und der darauf aufbauenden bzw. damit eng verbundenen Tätigkeit der Regionalgruppe Merseburg – Leuna – Bad Dürrenberg mitzuwirken. Dabei spielen Alter, Geschlecht, Beruf, Qualifikation und Nationalität keine Rolle. Wer Interesse hat wende sich bitte an folgende Anschrift:
Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)
Regionalgruppe Merseburg – Leuna – Bad Dürrenberg & Umweltbibliothek Merseburg „Jürgen Bernt-Bärtl“ (UBM)
Weiße Mauer 33
06217 Merseburg
Tel.: 0176 – 52562945
E-Mail AHA: aha_halle@yahoo.de
E-Mail UBM: ubh2004@yahoo.de
Internet: http://www.aha-halle.de
Sprechzeit nach telefonischer Vereinbarung
Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) und die Initiative „Pro Baum“ sehen es für dringend erforderlich an, die hallesche Saaleaue zwischen den Naturschutzgebieten „Nordspitze Peißnitz“ und ”Forstwerder“ wieder verstärkt naturnaher entwickeln zu lassen. Dieser Teil der Saaleaue, welches einst weitgehend unverbaut geblieben war sowie in enger Korrelation mit dem Naturschutzgebieten „Nordspitze Peißnitz“ und ”Forstwerder“, welche zusammen das FFH-Gebiet „Nordspitze der Peißnitz und Forstwerder in Halle“ ergeben, dem geschützten Landschaftsbestandteil Amselgrund und Kreuzer Teichen, dem geschützten Landschaftsbestandteil Amtsgarten und dem flächenhaften Naturdenkmal Klausberge steht, gehört zu den wichtigsten Biotop- und Grünverbundräumen im halleschen Saaletal. Ferner bilden diese Saaleauenlandschaften ein zentrales Element des 2.314 ha großen Landschaftsschutzgebiets „Saaletal in der kreisfreien Stadt Halle (Saale)“.
WeiterlesenNach weiter gültiger Auffassung des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) weist die Stadt Köthen einen wertvollen Grün- und Biotopverbund aus, welcher von der Ziethe, ca. 37,5 ha große Ziethebusch, dem Schlosspark und nicht zuletzt von der Fasanerie Köthen mit seinem 32,7645 ha großen geschützten Landschaftsbestandteil „Fasanerie Köthen“ geprägt ist. Die jeweiligen Landschafts- und Naturbestandteile haben einzeln gesehen und im Verbund eine sehr wichtige Funktion als Lebens- und Rückzugsraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, dienen der Verbesserung des Klimas sowie tragen zur Belebung von Landschafts- und Stadtbild bei. Weiterlesen

