Autor: aha-dietmar (Seite 4 von 350)

AHA sieht dringende Notwendigkeit beim besseren Schutz von Umwelt, Natur und Landschaft in der Gemeinde Teutschenthal!

Die Gemeinde Teutschenthal ist nach Auffassung des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – von einer vielfältigen Struktur an Landschaft und Natur geprägt. Daher trägt nach Ansicht des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – auch der Gemeinderat sowie die Gemeindeverwaltung eine sehr große Verantwortung für den Schutz, den Erhalt und die Entwicklung von Umwelt, Natur und Landschaft. Alleine die Lage der 84,23 km² großen Gemeinde zwischen den Fluss- und Auenlandschaften von Saale, Salza und Würdebach, dem Seengebiet des Mansfelder Landes sowie dem Lintbusch und der Dölauer Heide beinhaltet sehr viel ökologisches Potenzial im Einzelnen, im Gesamten sowie im Grün- und Biotopverbund. So gilt es nach Auffassung des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – alles Erdenkliche zu tun, dass die Entwicklungs- und Gestaltungsplanungen der Gemeinde Teutschenthal auf diese Notwendigkeiten Rücksicht nimmt und sogar noch Erweiterungsräume schafft. Überlegungen des Landkreises Saalekreises Biotopverbundräume über die Laucha bis zur Salza, zum Würdebach, zur Saale, der Mansfelder Seenlandschaft sowie zum Lintbusch und Dölauer Heide zu schaffen bzw. zu entwickeln, gilt es mit den Möglichkeiten und Kapazitäten der Gemeinde Teutschenthal zu begleiten und zu unterstützen.
Des Weiteren hält der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – eine klare Positionierung aller Verantwortlichen von Politik und Verwaltung im Land Sachsen-Anhalt und den betroffenen Kommunen zu den Folgen des am 11.09.1996 erfolgten spontanen Pfeilerbruchs im westlichen Teil des Ostfeldes in der Grube Teutschenthal für dringend erforderlich, was auf einer Fläche von 2,5 km² zu einem dominoartigen Einbruch des gesamten Ostfeldes in Sekunden in einer Teufe von 620 bis 770 m verursacht und schlagartigen Deckgebirgsabsenkung um 0,5 m führte.
Die gegenwärtige Verfüllungspraxis der Grube Teutschenthal Sicherungsgesellschaft (GTS) Grube Teutschenthal erfüllt den Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – jedoch mit sehr großer Sorge.
Eine Verwendung von Sonder- bzw. Giftmüll jeglicher Art ist eindeutig abzulehnen. Die Schächte sind wasserbeeinflusst und weisen auf dem Weg eine umfassende Reaktionsfähigkeit auf. Insbesondere die als Schadstoffe aufgeführten Oxide von Magnesium, Kalium, Natrium und Kalzium könnten in Verbindung mit Wasser zu Hydroxiden reagieren, welche starke und sehr umweltbelastende Basen entstehen lassen können. Auf Grund der Tatsache, dass das Wasser der Schächte auch in das Umfeld austritt ist mit umfassenden und nachhaltigen Belastungen der Umwelt einer Region zu rechnen, wo ca. 300.000 Menschen leben. Zudem belastet Abluft die Region, welche mit Ausstoß von giftigem Feinstaub einhergeht.
Aus diesen Gründen haben der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – und die Bürgerinitiative Gegen eine Giftmüll- und Deponieregion Halle-Saalekreis e.V. vereinbart ihre Zusammenarbeit zu vertiefen und zu optimieren.
In dem Zusammenhang beschloss die Mitgliederversammlung des AHA am 03.09.2019 die damalige Bürgerinitiative gegen eine Giftmüllregion Halle (Saale) e.V. als kooperatives Mitglied aufzunehmen. Nunmehr hat sich aus der Bürgerinitiative gegen eine Giftmüllregion Halle (Saale) e.V. die Bürgerinitiative Gegen eine Giftmüll- und Deponieregion Halle-Saalekreis e.V. entwickelt. Für den AHA ist eine sehr große Freude und ebenso ausgeprägte Ehre auf dieser Art und Weise die verdienst- und verantwortungsvolle sowie fachlich fundierte und sehr engagierte ehrenamtliche und gemeinnützige Arbeit der Mitglieder der Bürgerinitiative Gegen eine Giftmüll- und Deponieregion Halle-Saalekreis e.V. begleiten und unterstützen zu können.
Im Zusammenhang mit der Nutzung der Anlagen der Grube Teutschenthal Sicherungsgesellschaft (GTS) in der Salzstraße in Angersdorf unterstützt der AHA die fachlich fundierte und berechtigte Argumentation der Bürgerinitiative Gegen eine Giftmüll- und Deponieregion Halle-Saalekreis e.V., welche die massive und flächendeckende Gefährdung geißelt, die von der unvermindert fortgesetzten Einlagerung von Sonder- bzw. Giftmüll jeglicher Art ausgeht.

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – weist in dem Zusammenhang mit aller Deutlichkeit darauf hin, dass der Abfluss des Wassers vom Grubengelände der GTS in Richtung Saale führt und dabei die dringende Gefahr der starken Kontaminierung von Wasser und Boden nicht nur in der Agrarlandschaft und den Auen von Saale und ihrer Nebengewässer existent ist, sondern auch in Richtung der Wohngebiete in Holleben, Angersdorf und Halle (Saale) besteht. Die Stadt Halle (Saale) kann es über das Vordringen von Qualmwasser bei Hochwasser treffen. Insofern muss klar sein, dass nicht nur das Gebiet der Gemeinde Teutschenthal bedroht ist, sondern auch saaleabwärts alle nachfolgenden Gebiete. Darüber muss Klarheit bestehen, weil ansonsten das Ausmaß der Bedrohungen einer unverantwortlichen und gefährlichen Fehleinschätzung unterliegt.

Dabei ist die Gemeinde Teutschenthal von vielfältigen und auch arten- und strukturreichen Landschaften und Naturbestandteilen geprägt. Hier sind insbesondere die Fluss- und Auenlandschaften von Saale, Salza und Würdebach mit Nebengewässern und Auen, das 8,00 ha große geschützte Landschaftsbestandteil „Weinbergholz“ sowie die Streuobstwiesen in der Saaleaue zu nennen.
Das Integrierte Gemeindliche Entwicklungskonzept (IGEK) der Gemeinde Teutschenthal, Stand: Juni 2022 weist auf Seite 81 unter Punkt 12.2 Natur- und Artenschutz folgende Schutzgebiete im Gemeindegebiet aus:

https://www.gemeinde-teutschenthal.de/de/integriertes-gemeindlichens-entwicklungskonzept-igek.html

https://www.gemeinde-teutschenthal.de/de/datei/anzeigen/id/19543,1195/2022-06-30_igek_teutsch_beschlussfassung.pdf

Orange Flächennaturdenkmal „Salzstelle bei Teutschenthal-Bahnhof“ mit näherer Umgebung
Pink Flächennaturdenkmal „Salzstelle bei Teutschenthal-Bahnhof“ & Halde mit weitläufiger Umgebung
Gelb: Kiesabbaustätte
Rot: ehemaliges Militärgelände der Roten Armee – mit naturnaher, sukzessiver Entwicklung
Blau: ehemaliges Militärgelände der Roten Armee – mit Solarpark
Weinrot: Kalihalde-West

Der Landschafts- und Naturraum insbesondere im Grenzgebiert der Gemeinde Teutschenthal und der Gemeinde Seegebiet Mansfelder Land ist laut „Dynamik anthropogen induzierter Landschaftsveränderungen im Bergbaufolgegebiet Teutschenthal-Bahnhof (Sachsen-Anhalt)“ von Daniel Schwefel, Cornelia Gläßer und Walter Gläßer, Hercynia N. F. 45 (2012): 9 – 31 von folgenden geologischen und landschaftlichen Aspekten geprägt, Zitat:

Das Untersuchungsgebiet befindet sich 15 km westlich von Halle (Saale) im südlichen Sachsen-Anhalt (Abb. 2) und zählt landschaftlich zum Östlichen Harzvorland. Im Zentrum befindet sich die 95 m hohe Kalirückstandshalde, welche die Ursache für eine zunehmende Versalzung im Haldenumfeld ist (Zusammensetzung nach Schluttig (1972): Natriumchlorid [NaCl] 64,7 %, Magnesiumsulfat [MgSO4] 15,1 %, Kristallwasser 9,5 %, Unlösliches 4,7 %, Magnesiumchlorid [MgCl2] 2,5 %, Kaliumchlorid [KCl] 0,9 %). In den 1960er Jahren wurde erstmals das Austreten von salzigen Sickerwässern am Hangfuß des Schachtberges (500 m nördlich der Halde) in die Weitzschke-Niederung beobachtet (Abb. 1). Dies führte zur Bildung von bis zu 40 cm mächtigen Gipsablagerungen. Der Prozess der Versalzung hält mit einer jahreszeitlichen Dynamik bis heute an und erstreckt sich bis in angrenzende landwirtschaftliche Nutzflächen hinein.

Die im Zechstein gebildeten zyklischen Evaporitabfolgen erhalten ihre wirtschaftliche Bedeutung durch die im Untersuchungsgebiet in über 600 m Tiefe abgebauten Kalisalze der Staßfurt-Folge (GTS 2005). Weiterhin wurde über Jahrhunderte hinweg eozäne Braunkohle abgebaut. Darunter stehen eozäne Tone an, welche ebenfalls teilweise bergmännisch erschlossen wurden. Als weitere genutzte geologische Ablagerungen sind die saalekaltzeitlichen Sande und Kiese zu nennen (Radzinski 2001).

Im oberflächennahen Lockergestein sind die Grundwasserverhältnisse infolge der bergbaulichen Beeinflussung sehr uneinheitlich. Die höher gelegenen Bereiche des Schachtberges weisen keinen durchgehenden Grundwasserkörper auf (Villwock 2004). Hydrogeologisch relevant sind die in der mesozoischen Schichtenfolge auftretenden Grundwasserleiter des Buntsandsteins. Die generelle Grundwasserfließrichtung ist nach Nordnordwest gerichtet (Koch et al. 2002). Die Grundwasseroberfläche südlich der Kalihalde liegt bei knapp 120 m NN und fällt, unter gespannten Druckverhältnissen, bis zur Bundesstraße (B 80) auf 90 m NN ab. Die Geländehöhe der Weitzschke-Niederung liegt etwas tiefer, sodass es hier mit jahreszeitlichen Schwankungen zur Bildung von Wasserflächen kommt.

Die Auslaugung der Kalihalde hat zu erheblichen Stoffeinträgen in ursprünglich ertragsreiche Böden (Kolluvisole, Schwarzerden und Pararendzinen) sowie in Gewässer der Umgebung geführt. Die entstandenen Alkaliböden sind nicht kulturfähig, da erhöhte Salzkonzentrationen infolge des hohen osmotischen Potentials Wasserstress hervorrufen bzw. in der Pflanze toxisch wirken (Kreeb 1974). Die anhaltende Schüttung der Sole (elektrische Leitfähigkeit > 100 mS/cm, eigene Messungen im Zeitraum 2009 – 2011) führt großflächig zu extremen Standortbedingungen und hält die Lebensbedingungen von zahlreichen halophilen bzw. halotoleranten Pflanzenarten aufrecht (Hartenauer et al. 2005). Aufgrund ihrer Bedeutung für die Artendiversität bzw. den Naturschutz wurde dieser sekundären Binnensalzstelle im Jahre 1976 der Status eines Flächennaturdenkmals (FND) zugesprochen (John 2000).

Die vegetationsfreien Flächen stehen witterungsbedingt teilweise unter Wasser. Auf den häufig überstauten Bereichen sind je nach Salzgehalt Quellerfluren (Salicornietum europaeae) oder Salzbinsen-Gesellschaften (Juncetum gerardii) ausgebildet. An diese schließen sich auf den feuchten bis nassen Standorten Schilfröhrichte (Phragmites australis ssp. humilis) an (Rana 1999). Auf den frischen bis feuchten Salzböden stehen die Quellerfluren in engem Kontakt mit Salzrasen (Spergulario-Puccinellietum distantis). Bislang konnten im FND 34 Salzpflanzenarten festgestellt werden, womit es sich um die artenreichste Binnensalzstelle des südlichen Sachsen-Anhalts handelt (Hartenauer et al. 2005).

Neben der Salzvegetation weist die Weitzschke-Niederung großflächige und ganzjährige Mineralabscheidungen als weitere Besonderheit auf. Ganzjährig vorkommende Gips-Minerale (CaSO4·2H2O) in verschiedener Ausbildung (krypto- und mikrokristalline Aggregate und Überzüge [traubig und sinterartig], Richter 2001) dominieren die Fläche. In den Wintermonaten bilden sich ebenfalls großflächig Mirabilit-Minerale (NaSO4·10H2O) aus. Diese Kristalle sind jedoch bei höheren Temperaturen und geringerer Luftfeuchte nicht stabil und zerfallen im Laufe des Frühjahres unter Abgabe des Kristallwassers zu pulvrigem Thenardit (NaSO4) (Witzke & Denk 2011). In ausgeprägten Trockenzeiten kommt es zur Ausscheidung von Halit-Mineralen (NaCl), welche häufig die Form von Skelettkristallen annehmen (Richter 2001, Hauschke et al. 2011).“ Zitat Ende

https://opendata.uni-halle.de/bitstream/1981185920/95386/1/hercynia_volume_45_2965.pdf

Zur „Geologie und Bergbauhistorie“ ist im Beitrag Reflexionsspektrometrische Erfassung von Stoffausträgen aus Kalihalden am Beispiel der Bergbaufolgelandschaft bei Teutschenthal von MICHAEL DENK & CORNELIA GLÄßER in „Publikationen der Deutschen Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation e.V.“, Band 20, 2011 auf Seite 305 noch folgendes vermerkt, Zitat:

2.2 Geologie und Bergbauhistorie

Das Gebiet bei Teutschenthal Bahnhof befindet sich auf der Nordflanke des Teutschenthaler Salzsattels. Dieses Strukturelement fällt nach Nordosten ein und wird dort von der halleschen Störung, im Südwesten von der parallel verlaufenden Teutschenthaler bzw. Lauchstädter Störung begrenzt. Die Hornburger Tiefenstörung markiert die nordwestliche Begrenzung dieses tektonisch-geologischen Strukturelements (REICHENBACH, 2005). Unter quartären und tertiären Lockersedimenten folgen Sedimentgesteine des Buntsandsteins (VILLWOCK, 2004). In den tertiären Schichten sind etwa 5 m mächtige eozäne Kohleflöze ausgeprägt. Die tertiären Deckschichten und Kohleflöze enthalten Pyrit in Konzentrationen von 3 bis 9%. Unter den Schichten des Buntsandsteins folgen etwa 400 m mächtige Salinarfolgen des Zechsteins mit Kali- und Steinsalzflözen (KOCH et al., 2002). Im Jahr 1907 begann durch das Kaliwerk „Krügershall“ der Abbau entsprechender Vorkommen bei Teutschenthal Bahnhof und dauerte 75 Jahre an. In der zum Halleschen Revier gehörenden Kalilagerstätte Teutschenthal wurden Salze aus dem Kali-Flöz Staßfurt abgebaut (REICHENBACH, 2005). Im Zuge des Abbaugeschehens und der Kaliverarbeitung erfolgte die Aufschüttung zweier Halden. Eine kleinere Halde entstand direkt im Ortsteil Teutschenthal-Bahnhof und eine große kegelförmige Halde westlich des Ortes. Die westliche Kalirückstandshalde wurde direkt auf einen bis 1910 in Betrieb befindlichen und anschließend mit Abraum verfüllten Braunkohletagebau aufgeschüttet.“ Zitat Ende

https://www.dgpf.de/src/pub/DGPF2011.pdf

Weitere geologische Ausführungen sind beispielsweise auf den Seiten 237 bis 246 in „Publikationen der Deutschen Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation e.V.“, Band 17, 2008 zu finden.

https://www.dgpf.de/src/pub/DGPF2008.pdf

Eingebettet darin befindet sich das mit Beschluss des damaligen Rates des Saalkreises vom 10.03.1976 ausgewiesene und mit Beschluss vom 23.01.1985 ergänzte Flächennaturdenkmal (FND) Salzstelle bei Teutschenthal-Bahnhof (FND 0036SK_) im westlichen Saalekreis, welches von einer umfassenden schützenswerten Fauna und Flora geprägt ist. Die Flora ist vorrangig von Salzvegetationsformationen, aber auch von Trockenrasen gekennzeichnet. So gehören Quellerfluren (Salicornietum europaeae); Salzrasen (Spergulario-Puccinellietum distantis); Salzbinsen-Gesellschaft (Juncetum gerardii); Schilfröhricht (Phragmitetum australis); Straußgras-Dominanzbestände mit Eibisch (Agrostis stolonifera + Althaea officinalis) und Subkontinentaler Trockenrasen (Festuco-Stipetum capillatae) dazu.
Ferner besteht im Flächennaturdenkmal (FND) Salzstelle bei Teutschenthal-Bahnhof (FND 0036SK_)bisher ein Nachweis von 94,00 Laufkäferarten.

https://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/opus4/frontdoor/deliver/index/docId/34533/file/trost_+2003_+laufkaeferfauna.pdf

https://opendata.uni-halle.de/bitstream/1981185920/95296/1/hercynia_volume_39_2872.pdf

https://www.zobodat.at/pdf/Angewandte-Carabidologie_8_0035-0049.pdf

Zur Flora führt Heino John in seiner Veröffentlichung „Zur Ausbreitung von Halophyten und salztoleranten Pflanzen in der Umgebung von Kali-Rückstandshalden am Beispiel des FND „Salzstelle bei Teutschenthal-Bahnhof“ (Saalkreis)“, Mitt. florist. Kart. Sachsen-Anhalt (Halle 2000) 5: 175-197 folgendes aus, Zitat:

3.2.2 Aktueller Bestand und Bewertung

Im FND „Salzstelle bei Teutschenthal-Bahnhof“ wurden insgesamt 137 Höhere Pflanzenarten nachgewiesen, von denen 18 als gefährdet gelten (Status in den Roten Listen BRD [KORNECK et al. 1996] bzw. Sachsen-Anhalt [FRANK et al. 1992] ) oder gesetzlich geschützt (BArtSchV) sind. Besonderheiten stellen die halophilen Pflanzenarten Hymenolobus procumbens, Salicornia europaea ssp. brachystachya, Spergularia media, Suaeda maritima und Plantago maritima dar. Im Jahre 1999 wurden als Vertreter der Salzpflanzenflora Gypsophila perfoliata und Triglochin maritimum erstmals im FND gefunden.

Zusätzlich wurden die an den Hängen der an das UG angrenzenden, alten Braunkohlentagebau-Halde auftretenden Arten erfaßt. Diese Hänge sind recht artenreich. Insgesamt wurden dort weitere 70 Arten festgestellt, die nicht im eigentlichen FND auftreten. Es handelt sich vor allem um Ruderal-, Halbtrocken- und Trockenrasenarten, die sich in den etwa einhundert Jahren des Bestehens der Halde angesiedelt haben. Dabei stellte sich heraus, daß am Fuße der Halde auch weitere, bisher nicht erfaßte salztolerante Arten auftreten, wie Salsola kali ssp. tragus, oder nach langer Zeit wiederbestätigt wurden, wie Leontodon saxatilis. An weiteren halotoleranten Arten kommen an den Hängen vor: Sonchus palustris, Tetragonolobus maritimus und Centaurium pulchellum, die aber im FND auch an anderen Stellen vertreten sind.
Zitat Ende

https://d-nb.info/1094899992/34

Weitere Dokumentationen und Exkursionsbericht geben einen weiteren anschaulichen Blick auf die Schutzwürdigkeit des Flächennaturdenkmal (FND) Salzstelle bei Teutschenthal-Bahnhof (FND 0036SK_) sowie angrenzender Natur- und Landschaftsräume.

https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php?topic=39731.0

https://lau.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MLU/LAU/PUBLIKATIONEN/Zeitschrift_fuer_Naturschutz_im_Land_Sachsen-Anhalt/Dateien/49_Jg_2012_N-LSA_SH.pdf

https://files01.core.ac.uk/reader/14528740

https://opendata.uni-halle.de/bitstream/1981185920/95345/1/hercynia_volume_42_2921.pdf

https://www.wildbienen.info/downloads/Eucera-16-2021.pdf

Das Flächennaturdenkmal (FND) Salzstelle bei Teutschenthal-Bahnhof (FND 0036SK_) ist räumlich sowie landkreis- und gemeindeübergreifend mit weiteren Feuchtgebieten, Wiesen, Wasserflächen, Gehölz- und Staudenflächen verbunden. Darüber hinaus liegen Biotop- und Grünverbünde mit in Teutschenthal-Köchstedt befindlichen Standorten wie die Kiesabbaustätte und dem Wiesen-, Stauden- und Gehölzsukzessionsgebiet im ehemaligen Militärgelände der Roten Armee nahe. Ferner sind insbesondere Biotop- und Grünverbünde zum 117,00 ha großen Naturschutzgebiet „Salzatal zwischen Langenbogen und Köllme“, zum 852,00 ha großen Landschaftsschutzgebiet „Salzatal“, zum FFH-GEBIET “SALZATAL BEI LANGENBOGEN“ (EU-CODE: DE 4536-304, LANDESCODE: FFH0124) – bestehend aus 8,00 Teilflächen mit einer Gesamtgröße von ca. 191,00 ha und einem linienhaften Teil mit einer Länge von ca. 5,00 km -, das 649,00 ha große EUROPÄISCHE VOGELSCHUTZGEBIET “SALZIGER SEE UND SALZATAL“ (EU-CODE: DE 4536-401, LANDESCODE: SPA0020) und ca. 117,00 ha großen FFH-GEBIET “MUSCHELKALKHÄNGE WESTLICH HALLE“ (EU-CODE: DE 4536-303, LANDESCODE: FFH0123) sowie zu den Fluss- und Auengebieten von Salza und Würdebach.

https://lvwa.sachsen-anhalt.de/das-lvwa/landwirtschaft-umwelt/naturschutz-landschaftspflege-bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung/naturschutzgebiete-in-sachsen-anhalt/salzatal-zwischen-langenbogen-und-koellme

https://lau.sachsen-anhalt.de/fachthemen/naturschutz/schutzgebiete-nach-landesrecht/landschaftsschutzgebiet-lsg/lsg66

https://www.natura2000-lsa.de/schutzgebiete/natura2000-gebiete/salzatal-bei-langenbogen-.html?changelang=1

https://natura2000.sachsen-anhalt.de/schutzgebiete/natura-2000-gebiete/steckbriefe-der-gebiete/salziger-see-und-salzatal

https://www.natura2000-lsa.de/schutzgebiete/natura2000-gebiete/salziger-see-und-salzatal-.html

https://www.natura2000-lsa.de/front_content.php?idart=189&idcat=33&lang=1

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – regt auf Grund der umfassenden Schutzwürdigkeit und der bestehenden Schutzgebiete eine Fortsetzung, Intensivierung und Ausweitung der wissenschaftlich fundierten Erfassung von Fauna, Flora und Funga sowie einer u.a. darauf beruhenden Schutz- und Entwicklungskonzeption an. Darin gilt es dringend die Ausweitung bestehender Schutzgebiete über das Flächennaturdenkmal (FND) Salzstelle bei Teutschenthal-Bahnhof (FND 0036SK_) hinaus. Dabei sieht der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – die dringende Notwendigkeit die angrenzenden Natur- und Landschaftsräume sowie die Teutschenthal-Köchstedt befindlichen Standorte wie die Kiesabbaustätte und dem Wiesen-, Stauden- und Gehölzsukzessionsgebiet im ehemaligen Militärgelände der Roten Armee in ein Gesamtschutzgebiet einzubeziehen.

Auf Grund der Komplexität, der umfassenden Schutzwürdigkeit, der Arten- und Strukturvielfältigkeit, der Funktion als Lebens- und Rückzugsraum von Fauna, Flora und Funga, der Sensibilität und Störungsanfälligkeit des gesamten Natur- und Landschaftsraumes sowie im Speziellen des Flächennaturdenkmals (FND) Salzstelle bei Teutschenthal-Bahnhof (FND 0036SK_) hat der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – mit Unverständnis und Sorge Pläne des Bauunternehmers Andreas Tatra aufgenommen, Wege in das direkte Umfeld des Schutzgebietes zu bauen, einen Steg und einen Parkplatz zu errichten sowie eine frühere Soldatenunterkunft auszubauen. Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – befürchtet neben neuen Flächenversiegelungen, eine massive Störung des gesamten schützenswerten und geschützten Raumes.
Insofern ist es unverständlich, dass die Lokale Aktionsgruppe Unteres Saaletal und Petersberg e.V. öffentliche Mittel für die zu drohenden massiven Störungen des Flächennaturdenkmals (FND) Salzstelle bei Teutschenthal-Bahnhof (FND 0036SK_) und seines direkten Umfeldes bereitstellen möchte. Bei solchen Vorhaben erwartet der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – eine umfassende wissenschaftliche Prüfung derartiger Anliegen und Anträge sowie Beachtung der besonderen Sensibilität von geschützten und schützenswerten Teilen von Umwelt, Natur und Landschaften

https://www.northdata.de/T%20&%20S%20Tautrim%20Bau%20GmbH,%20Wansleben%20a%C2%B7%20See/Amtsgericht%20Stendal%20HRB%20213314

https://www.northdata.de/Tautrim,%20Andreas,%20Lutherstadt%20Eisleben/15l9

https://leader.sachsen-anhalt.de/lokale-aktionsgruppen/die-24-lokalen-aktionsgruppen

Daher fordert der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – Politik und Verwaltungen des Landes Sachsen-Anhalt, der Landkreise Mansfeld-Südharz und Saalekreis sowie der Gemeinden Seegebiet Mansfelder Land und Teutschenthal auf, das Vorhaben sofort und unwiderruflich zu stoppen.

In dem Zusammenhang weist der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – ferner darauf hin, dass das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) gibt zur aktuellen täglichen Neuausweisung von Siedlungs- und Verkehrsflächen in der Bundesrepublik Deutschland folgendes an, Zitat: „Ausweislich der amtlichen Flächenstatistik des Bundes wurden in Deutschland im Vierjahresmittel 2020 bis 2023 jeden Tag durchschnittlich rund 51 Hektar als Siedlungsflächen und Verkehrsflächen neu ausgewiesen. Dies entspricht einer Fläche von circa 71 Fußballfeldern täglich. Damit nahm der Flächenverbrauch gegenüber dem Vorjahreszeitraum geringfügig um durchschnittlich zwei Hektar pro Tag zu. 35 Hektar der Flächenneuinanspruchnahme entfielen auf den Bereich Wohnungsbau, Industrie und Gewerbe sowie öffentliche Einrichtungen, 17 Hektar auf Sport-, Freizeit- und Erholungs- sowie Friedhofsflächen. Insgesamt machten Flächen für Siedlung und Verkehr in Deutschland im Jahr 2023 14,6 Prozent, das heißt etwa ein Siebtel der Gesamtfläche aus.

Im August 2025 wurden in der amtliche Flächenstatistik des Bundes die seit 2020 berechneten Vierjahresmittelwerte einer Revision unterzogen und wie folgt nach unten korrigiert: Vierjahreszeitraum 2017-2020 – bisher 54 Hektar, neu 53 Hektar; Vierjahreszeitraum 2018-2021 – bisher 55 Hektar, neu 53 Hektar; Vierjahreszeitraum 2019-2022 – bisher 52 Hektar, neu 49 Hektar. Dies ist im folgenden Link zur amtlichen Flächenstatistik näher erläutert.

Die Siedlungs- und Verkehrsfläche darf nicht mit „versiegelter Fläche“ gleichgesetzt werden, da sie auch unversiegelte Frei- und Grünflächen enthält. Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes sind etwa 45 Prozent der Siedlungs- und Verkehrsfläche versiegelt.
Die Reduzierung des Flächenverbrauchs ist ein zentrales umweltpolitisches Anliegen. Fläche ist eine begrenzte Ressource. Flächenverbrauch ist mit erheblichen negativen Folgen für die Umwelt verbunden. Dies umfasst den Verlust von Naturräumen, den Verlust von Klimaschutzleistungen (CO2-Senken), Verlust von Optionen für die Klimaanpassung, insbesondere für die Hochwasser- und Starkregenvorsorge, und nicht zuletzt den Verlust wertvoller Ackerflächen. Das bedeutet, dass der Mensch mit der Ressource Fläche sparsam umgehen muss, um ihre ökologischen Schutzfunktionen angesichts vielfältiger wirtschaftlicher und sozialer Nutzungsansprüche an den Raum im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu erhalten.“, Zitat Ende
Ferner ist folgendes ausgeführt, Zitat:
In der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie hat sich die Bundesregierung zum Ziel gesetzt, den täglichen Zuwachs an Siedlungs- und Verkehrsfläche in Deutschland von heute rund 51 Hektar pro Tag bis zum Jahr 2030 auf unter 30 Hektar pro Tag zu reduzieren, um bis zum Jahr 2050 einen Flächenverbrauch von netto Null im Sinne einer Flächenkreislaufwirtschaft zu erreichen. Dabei geht es auch um den Schutz und die Erhaltung landwirtschaftlicher Flächen.

Wegen seiner Relevanz für den Klimaschutz (CO2-Senken) bildet das Ziel der Flächenkreislaufwirtschaft zudem ein wichtiges Element des Klimaschutzplans 2050 der Bundesregierung.

Die Zielerreichung kann gelingen, wenn der Nachnutzung von Grundstücken und dem Bauen im Bestand konsequenter Vorrang vor der Neuausweisung von Siedlungsflächen gegeben wird. Die Neuinanspruchnahme von Flächen ist so weit wie möglich zu vermeiden. Der Innenentwicklung ist Vorrang zu geben. Das Leitbild der dreifachen Innenentwicklung nimmt dabei flächensparendes Bauen, ausreichende Grünversorgung und Verkehrsvermeidung gleichermaßen in den Blick, um dem Anspruch an eine zukunftsfähige, ökologisch intakte und klimaresiliente Stadtentwicklung gerecht zu werden.

Um den zunehmenden Flächennutzungskonkurrenzen gerade in einem dicht besiedelten Land wie Deutschland gerecht zu werden, bedarf es einer sorgfältigen planerischen Konfliktbewältigung. Der Bund stellt den Ländern und Kommunen mit dem Raumordnungsgesetz, dem Baugesetzbuch und dem Bundesnaturschutzgesetz ein umfassendes rechtliches Instrumentarium zur Steuerung der Flächeninanspruchnahme zur Verfügung. Das Baugesetzbuch verpflichtet die Kommunen als Träger der Bauleitplanung zum sparsamen und schonenden Umgang mit Grund und Boden und zur Begrenzung der Bodenversiegelung auf das notwendige Maß. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz sind Eingriffe in Natur und Landschaft soweit wie möglich zu vermeiden.

Seit 2017 sieht das Raumordnungsgesetz (ROG) des Bundes einen Grundsatz der Raumordnung zu Vorgaben für quantifizierte Flächensparziele vor. Zudem gilt seit September 2023 der gesetzliche Grundsatz der Raumordnung, dass die Brachflächenentwicklung einer neuen Flächeninanspruchnahme nach Möglichkeit vorgezogen werden soll. Diese Grundsätze sind auf den nachgelagerten Ebenen gemäß § 4 ROG zu berücksichtigen, wovon die Länder Gebrauch machen. Im Rahmen der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie werden die Flächensparziele der Bundesregierung in einem breiten Dialog aller Akteure bilanziert und fortentwickelt.“, Zitat Ende

https://www.bundesumweltministerium.de/themen/nachhaltigkeit/strategie-und-umsetzung/reduzierung-des-flaechenverbrauchs

https://www.bundesregierung.de/breg-de/service/archiv/nachhaltigkeitspolitik/deutsche-nachhaltigkeitsstrategie-318846#:~:text=Nachhaltigkeit%20bedeutet:%20Nur%20so%20viel,Wirtschaft%20und%20Gesellschaft%20antworten%20wollen.

https://www.bundesregierung.de/resource/blob/975274/1873516/9d73d857a3f7f0f8df5ac1b4c349fa07/2021-03-10-dns-2021-finale-langfassung-barrierefrei-data.pdf?download=1

https://www.bundesregierung.de/resource/blob/2277952/1875184/583beac2346ebc82eb83e80249c7911d/Deutsche_Nachhaltigkeitsstrategie_2021_Kurzfassung_bf_neu_17-05-2021.pdf?download=1

https://www.bundesumweltministerium.de/themen/nachhaltigkeit/strategie-und-umsetzung/nachhaltigkeitsstrategie

Das ergibt im Jahr einen Flächenverbrauch im Umfang von 18.615,00 ha. Im Vergleich dazu hat die Stadt Wanzleben-Börde eine Fläche von 18.150,00 ha = 188,15 km².

https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Administrativ/05-staedte.html

Das Statistische Bundesamt kommt auf die gleichen besorgniserregenden Feststellungen.

https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Landwirtschaft-Forstwirtschaft-Fischerei/Flaechennutzung/Methoden/anstieg-suv.htm

https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Landwirtschaft-Forstwirtschaft-Fischerei/Flaechennutzung/_inhalt.html

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/08/PD25_286_412.html

https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Landwirtschaft-Forstwirtschaft-Fischerei/Flaechennutzung/Methoden/anstieg-suv.pdf?__blob=publicationFile&v=27

https://www.bundesumweltministerium.de/themen/nachhaltigkeit/strategie-und-umsetzung/nachhaltigkeitsstrategie

Daher sind alle neuen Flächenverbräuche in unverbauten Teilen von Umwelt, Natur und Landschaften endlich zu unterlassen und stattdessen Rückbau- und Flächenentsiegelungsmaßnahmen anzugehen.

Im Zusammenhang mit den vielfältigen Entwicklungen und Entwicklungsmöglichkeiten im Gemeindegebiet von Teutschenthal beabsichtigen Bürgerinitiative Gegen eine Giftmüll- und Deponieregion Halle-Saalekreis e.V. und Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – im Rahmen folgender Neujahresrundwanderung ihre Vorstellungen zum Schutz, zum Erhalt und zur Entwicklung von Umwelt, Natur und Landschaften im Exkursionsgebiet in der Gemeinde Teutschenthal zu erläutern und mit einer verantwortlichen und interessierten Öffentlichkeit zu diskutieren:

Samstag, den 10.01.2026, um 10.00 Uhr
Gemeinsame Neujahresrundwanderung von Teutschenthal zum Würdebach
mit der Bürgerinitiative Gegen eine Giftmüll- und Deponieregion Halle-Saalekreis e.V. in Teutschenthal mit folgender Route:
Eisenbahnhaltepunkt Teutschenthal Ost ► Würdebach ► Steinkistengrab in Köchstedt ► Kiessandabbau im Abbaufeld Köchstedt ► Querung des Würdebaches ► Eisenbahnhaltepunkt Teutschenthal Ost
Treff- und Endpunkt: Eisenbahnhaltepunkt Teutschenthal Ost
Dauer: ca. 3 Stunden

Die im Juni 2019 vom Umweltbundesamt nach § 3 Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz – UmwRG anerkannte, ehrenamtliche und gemeinnützige Umwelt- und Naturschutzvereinigung Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – ist jedenfalls bereit im Rahmen seiner Möglichkeiten bei der Bewältigung der Aufgaben zum Schutz, Erhalt und Entwicklung der sehr vielfältigen Umwelt, Natur und Landschaft zu unterstützen.
Ferner ruft der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – die interessierte Bevölkerung auf in der Bürgerinitiative Gegen eine Giftmüll- und Deponieregion Halle-Saalekreis e.V. mitwirken.
Wer Interesse hat kann sich bitte an folgende Anschrift wenden:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – AHA

Große Klausstraße 11

06108 Halle (Saale)

Tel.: 0345 – 200 27 46
E-Mail AHA: aha_halle@yahoo.de

Andreas Liste
Vorsitzender

Halle (Saale), den 20.12.2025

Der AHA präsentiert sich erstmals auf dem Halleschen Weihnachtsmarkt

von Volker Thiel

In einer der Vereinshütten am Roten Turm bot der Verein Einblicke in seine Arbeit, präsentierte ausgewählte Fotografien von Dietmar Hörner und informierte über das Veranstaltungsprogramm 2026.

Besucher:innen hatten die Möglichkeit, sich über die vielfältigen Aktivitäten des AHA zu informieren, darunter Exkursionen, Umweltbildungsprojekte und praktische Naturschutzmaßnahmen.

Als kleine Aufmerksamkeit wurde Streuobst-Apfelsaft aus regionalem Anbau angeboten. Zudem konnte der Jahreskalender 2026 des AHA erworben werden, der mit Motiven von vergangenen Exkursionen die Schönheit und Schutzwürdigkeit der umliegenden Auenlandschaften ins Zentrum rückt.

Drei historische Apfelsorten bereichern Streuobstwiese am Dessauer Landhaus.

von Volker Thiel

Im Rahmen eines außerplanmäßigen Arbeitseinsatzes hat der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. -AHA – am Samstag, dem 13. Dezember 2025, drei halbstämmige Apfelbäume alter Sorten auf der Streuobstwiese am Landhaus gepflanzt. Mit einem Danziger Kantapfel, einem Gravensteiner und einer Cox-Orange erweitert der Verein das Sortenspektrum der Fläche um historisch bedeutsame und regionaltypische Obstgehölze. An den Maßnahmen beteiligten sich zwölf ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die zudem erste Pflegeschnitte an Bestandsbäumen durchführten und Schutzvliese von zuvor durch Schafbeweidung beschädigten Stämmen entfernten.

AHA hält Schutz, Erhalt und nachhaltige Entwicklung des Landschafts- und Naturraumes zwischen Halle und Leipzig für dringend geboten

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – hält einen umfassenden Schutz und Erhalt sowie eine nachhaltige Entwicklung des Landschafts- und Naturraumes zwischen den Städten Halle (Saale) und Leipzig für dringend geboten. Aus dem Grund beabsichtigt der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – am Samstag, dem 11.04.2026, eine Fahrradexkursion in die Auenlandschaften zwischen Halle (Saale) und Leipzig durch. Dabei ist folgende Route geplant:

Samstag, den 11.04., um 10.00 Uhr
Fahrradexkursion in die Saale-Elster-Luppe-Aue
zwischen Halle (Saale) und Leipzig
Route: Diemitzer Graben, die Reide, Überlauf des Hufeisensees in die Reide, Park von Dieskau, durch die Saale-Elster-Luppe-Aue und entlang des Wallendorfer und des Raßnitzer Sees im Landkreis Saalekreis, durch die Luppeaue bei Schkeuditz, durch die Elster-Luppe-Nahle-Aue in der Stadt Leipzig sowie zum Mündungsbe­reich der Parthe
Treffpunkt: Ecke Fiete-Schultze-Straße/Reideburger Straße, Halle (Saale)
Ende: Einmündung Parthe in die Weiße Elster
Dauer: ca. 6 Stunden

Ein sehr bedeutsamer Teil der Auenlandschaften von Weißer Elster und Luppe zwischen den Städten Halle (Saale) und Leipzig bilden ebenfalls die Gebiete der Gemeinde Schkopau und der Stadt Schkeuditz.
Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – hat schon alleine im Gebiet der Gemeinde Schkopau mehrfach Bedenken und Alternativvorschläge zur Entwicklung an und in der Aue der Weißen Elster dargelegt.
So ist deutlich zwischen den Schkopauer Ortschaften Döllnitz und Lochau deutlich der am Rand der Weißen Elster errichtete Supermarkt weiter als Fehlentscheidung zu werten. Dabei sei darauf hingewiesen, dass nach Auffassung des Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – die Gesamtfläche eher einer extensiven Nutzung bzw. Entwicklung in Angrenzung zur Aue der Weißen Elster bedarf. Dies ist notwendig, um in Interesse einer besseren Umwelt und in direkter Angrenzung des Überflutungsgebietes der Weißen Elster, um eine Entwicklung von arten- und strukturreichem Dauergrünland, gekoppelt mit sukzessiv entwickelten Gehölzbeständen zu ermöglichen.
Besorgniserregend sieht der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – die begonnenen, nicht näher benannten Baumaßnahmen in der Fläche zwischen Weißer Elster und Hauptstraße. Hier fordert der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – massive Aufklärung und Stopp aller Bauaktivitäten am Rand der Aue der Weißen Elster. Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – regt hier schon nunmehr seit Jahrzehnten die Erstellung einer wissenschaftlich fundierten Schutz- und Entwicklungskonzeption an und hält eine Freihaltung von Bebauungen für dringend geboten.
Die Darstellung des Gesamtraumes der gegenwärtigen Baumaßnahmen auf der bisher unbebauten und ökologisch entwicklungsfähigen Fläche zwischen Weißer Elster und Hauptstraße und Weißer Elster ist nachfolgender Karte ersichtlich. Die Gesamtfläche ist rot und die Baugrube in etwa grün eingerahmt dargestellt.

In der Ortschaft Lochau der Gemeinde Schkopau erinnerte der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – an die Beratung vom 02.05.2021, welche auf Einladung des Ortsbürgermeisters Mathias Wild stattfand und die Themen Schutz, Entwicklung und Erhalt der Auenlandschaft der Weißen Elster sowie Umgang mit dem Hochwasser beinhaltete.
An der Stelle sei darauf hingewiesen, dass das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) zur aktuellen täglichen Neuausweisung von Siedlungs- und Verkehrsflächen in der Bundesrepublik Deutschland folgendes angibt, Zitat: „Ausweislich der amtlichen Flächenstatistik des Bundes wurden in Deutschland im Vierjahresmittel 2020 bis 2023 jeden Tag durchschnittlich rund 51 Hektar als Siedlungsflächen und Verkehrsflächen neu ausgewiesen. Dies entspricht einer Fläche von circa 71 Fußballfeldern täglich. Damit nahm der Flächenverbrauch gegenüber dem Vorjahreszeitraum geringfügig um durchschnittlich zwei Hektar pro Tag zu. 35 Hektar der Flächenneuinanspruchnahme entfielen auf den Bereich Wohnungsbau, Industrie und Gewerbe sowie öffentliche Einrichtungen, 17 Hektar auf Sport-, Freizeit- und Erholungs- sowie Friedhofsflächen. Insgesamt machten Flächen für Siedlung und Verkehr in Deutschland im Jahr 2023 14,6 Prozent, das heißt etwa ein Siebtel der Gesamtfläche aus.

Im August 2025 wurden in der amtliche Flächenstatistik des Bundes die seit 2020 berechneten Vierjahresmittelwerte einer Revision unterzogen und wie folgt nach unten korrigiert: Vierjahreszeitraum 2017-2020 – bisher 54 Hektar, neu 53 Hektar; Vierjahreszeitraum 2018-2021 – bisher 55 Hektar, neu 53 Hektar; Vierjahreszeitraum 2019-2022 – bisher 52 Hektar, neu 49 Hektar. Dies ist im folgenden Link zur amtlichen Flächenstatistik näher erläutert.

Die Siedlungs- und Verkehrsfläche darf nicht mit „versiegelter Fläche“ gleichgesetzt werden, da sie auch unversiegelte Frei- und Grünflächen enthält. Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes sind etwa 45 Prozent der Siedlungs- und Verkehrsfläche versiegelt.

Die Reduzierung des Flächenverbrauchs ist ein zentrales umweltpolitisches Anliegen. Fläche ist eine begrenzte Ressource. Flächenverbrauch ist mit erheblichen negativen Folgen für die Umwelt verbunden. Dies umfasst den Verlust von Naturräumen, den Verlust von Klimaschutzleistungen (CO2-Senken), Verlust von Optionen für die Klimaanpassung, insbesondere für die Hochwasser- und Starkregenvorsorge, und nicht zuletzt den Verlust wertvoller Ackerflächen. Das bedeutet, dass der Mensch mit der Ressource Fläche sparsam umgehen muss, um ihre ökologischen Schutzfunktionen angesichts vielfältiger wirtschaftlicher und sozialer Nutzungsansprüche an den Raum im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu erhalten.“, Zitat Ende
Ferner ist folgendes ausgeführt, Zitat:
In der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie hat sich die Bundesregierung zum Ziel gesetzt, den täglichen Zuwachs an Siedlungs- und Verkehrsfläche in Deutschland von heute rund 51 Hektar pro Tag bis zum Jahr 2030 auf unter 30 Hektar pro Tag zu reduzieren, um bis zum Jahr 2050 einen Flächenverbrauch von netto Null im Sinne einer Flächenkreislaufwirtschaft zu erreichen. Dabei geht es auch um den Schutz und die Erhaltung landwirtschaftlicher Flächen.

Wegen seiner Relevanz für den Klimaschutz (CO2-Senken) bildet das Ziel der Flächenkreislaufwirtschaft zudem ein wichtiges Element des Klimaschutzplans 2050 der Bundesregierung.

Die Zielerreichung kann gelingen, wenn der Nachnutzung von Grundstücken und dem Bauen im Bestand konsequenter Vorrang vor der Neuausweisung von Siedlungsflächen gegeben wird. Die Neuinanspruchnahme von Flächen ist so weit wie möglich zu vermeiden. Der Innenentwicklung ist Vorrang zu geben. Das Leitbild der dreifachen Innenentwicklung nimmt dabei flächensparendes Bauen, ausreichende Grünversorgung und Verkehrsvermeidung gleichermaßen in den Blick, um dem Anspruch an eine zukunftsfähige, ökologisch intakte und klimaresiliente Stadtentwicklung gerecht zu werden.

Um den zunehmenden Flächennutzungskonkurrenzen gerade in einem dicht besiedelten Land wie Deutschland gerecht zu werden, bedarf es einer sorgfältigen planerischen Konfliktbewältigung. Der Bund stellt den Ländern und Kommunen mit dem Raumordnungsgesetz, dem Baugesetzbuch und dem Bundesnaturschutzgesetz ein umfassendes rechtliches Instrumentarium zur Steuerung der Flächeninanspruchnahme zur Verfügung. Das Baugesetzbuch verpflichtet die Kommunen als Träger der Bauleitplanung zum sparsamen und schonenden Umgang mit Grund und Boden und zur Begrenzung der Bodenversiegelung auf das notwendige Maß. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz sind Eingriffe in Natur und Landschaft soweit wie möglich zu vermeiden.

Seit 2017 sieht das Raumordnungsgesetz (ROG) des Bundes einen Grundsatz der Raumordnung zu Vorgaben für quantifizierte Flächensparziele vor. Zudem gilt seit September 2023 der gesetzliche Grundsatz der Raumordnung, dass die Brachflächenentwicklung einer neuen Flächeninanspruchnahme nach Möglichkeit vorgezogen werden soll. Diese Grundsätze sind auf den nachgelagerten Ebenen gemäß § 4 ROG zu berücksichtigen, wovon die Länder Gebrauch machen. Im Rahmen der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie werden die Flächensparziele der Bundesregierung in einem breiten Dialog aller Akteure bilanziert und fortentwickelt.“, Zitat Ende

https://www.bundesumweltministerium.de/themen/nachhaltigkeit/strategie-und-umsetzung/reduzierung-des-flaechenverbrauchs

https://www.bundesregierung.de/breg-de/service/archiv/nachhaltigkeitspolitik/deutsche-nachhaltigkeitsstrategie-318846#:~:text=Nachhaltigkeit%20bedeutet:%20Nur%20so%20viel,Wirtschaft%20und%20Gesellschaft%20antworten%20wollen.

https://www.bundesregierung.de/resource/blob/975274/1873516/9d73d857a3f7f0f8df5ac1b4c349fa07/2021-03-10-dns-2021-finale-langfassung-barrierefrei-data.pdf?download=1

https://www.bundesregierung.de/resource/blob/2277952/1875184/583beac2346ebc82eb83e80249c7911d/Deutsche_Nachhaltigkeitsstrategie_2021_Kurzfassung_bf_neu_17-05-2021.pdf?download=1

https://www.bundesumweltministerium.de/themen/nachhaltigkeit/strategie-und-umsetzung/nachhaltigkeitsstrategie

Das ergibt im Jahr einen Flächenverbrauch im Umfang von 18.615,00 ha. Im Vergleich dazu hat die Stadt Wanzleben-Börde eine Fläche von 18.150,00 ha = 188,15 km².

https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Administrativ/05-staedte.html

Das Statistische Bundesamt kommt auf die gleichen besorgniserregenden Feststellungen.

https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Landwirtschaft-Forstwirtschaft-Fischerei/Flaechennutzung/Methoden/anstieg-suv.htm

https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Landwirtschaft-Forstwirtschaft-Fischerei/Flaechennutzung/_inhalt.html

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/08/PD25_286_412.html

https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Landwirtschaft-Forstwirtschaft-Fischerei/Flaechennutzung/Methoden/anstieg-suv.pdf?__blob=publicationFile&v=27

https://www.bundesumweltministerium.de/themen/nachhaltigkeit/strategie-und-umsetzung/nachhaltigkeitsstrategie

Daher sind alle neuen Flächenverbräuche in unverbauten Teilen von Umwelt, Natur und Landschaften endlich zu unterlassen und stattdessen Rückbau- und Flächenentsiegelungsmaßnahmen anzugehen.
Nach Auffassung des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – gilt es zu prüfen, inwieweit eine Wiederanbindung der Altverläufe der Weißen Elster im Bereich der Gemeinde Schkopau, Ortsteil Burgliebenau sowie des dazugehörigen Auenwaldes an das Hochwasserregime möglich ist.
Der gegenwärtige Zustand darf so keine Zukunft haben, sondern nur in Form naturnaherer, auentypischer Entwicklungen. Dabei sei darauf hingewiesen, dass dieser Teil der Aue der Weißen Elster zum Schutzgebiet nach der Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Richtlinie FFH0143 „Elster-Luppe-Aue“ – „mit einer Größe von ca. 548 ha und linienhaften Teilen mit einer Gesamtlänge von ca. 9 km“ – und zum 4.762, 00 ha großen europäischen Vogelschutzgebiet EU SPA „Saale-Elster-Aue südlich Halle (SPA0021)“ gehört.

https://www.natura2000-lsa.de/front_content.php?idart=209&idcat=33&lang=1

https://www.natura2000-lsa.de/front_content.php?idart=359&idcat=33&lang=1

Mit Sorge erfüllt den Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – die massive Nutzung der Landesstraße (L) 183 zwischen dem Schkopauer Ortsteil Lochau und der Stadt Merseburg, Bundesstraße (B) 181. Das Feststellen eines toten Rotfuchses am Straßenrand ist ein Indiz von der Gefährlichkeit von Straßen in Umwelt, Natur und Landschaften. Die L 183 kreuzt zudem bei Schkopau, Ortsteil Lössen die Luppe, welche hier naturnahere Elemente aufweist und beim Kollenbeyer Holz in die Saale mündet. Die Luppe bildet in dem Bereich die südliche Grenze zum 915,00 ha großen Naturschutzgebiet „Saale-Elster-Aue bei Halle“, welche zudem Bestandteil des Landschaftsschutzgebietes „Saaletal“ ist.

https://lau.sachsen-anhalt.de/naturschutz/schutzgebiete-nach-landesrecht/landschaftsschutzgebiet-lsg/lsg34-lsg56

https://lvwa.sachsen-anhalt.de/das-lvwa/landwirtschaft-umwelt/naturschutz-landschaftspflege-bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung/naturschutzgebiete-in-sachsen-anhalt/saale-elster-aue-bei-halle

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – bekräftigt immer wieder die Notwendigkeit der Rückgabe von ausgedeichten Altauen an das Flusssystem der Weißen Elster/Luppe, der wissenschaftlichen Untersuchung zur möglichen Wiederanbindung von Altverläufen sowie eine länderübergreifende Koordination aller diesbezüglichen Aktivitäten.
Einen massiven Eingriff verursachte der einstige, mitten in der Aue von Weißer Elster und Luppe gelegene frühere Tagebau Merseburg-Ost, wo am 01.09.1971 der Aufschluss begann, bei einem 3 bis 6-prozentigen Anteil an Natriumchlorid an der aschefreien Substanz den einzigen Salzkohle – Tagebau der DDR darstellte und einen flächenmäßigen Gesamtumfang 13,00 km² aufweist. Im Vorfeld der Tagebauerschließung erfolgten in den 50er und 60er Jahren massive Umverlegungen der Weißen Elster, welche bereits zu nachhaltigen Störungen bzw. Zerstörungen in der Aue von Weißer Elster und Luppe hervorriefen. Der Tagebau stellte am 30.04.1991 seine Kohleförderung ein. Der 1992 von der Lausitzer- und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) verabschiedete und 1993 behördlich bestätigte Betriebsabschlussplan, die Hauptsanierungsleistungen im Zeitraum der Jahre 1991 bis 2000 sowie die Flutungen mit Wasser der Weißen Elster in den Jahren 1998 bis 2000 konnten keine schlüssigen antworten hinsichtlich der voranschreitenden Versalzung und Versauerung des Wassers geben. Somit wechselt die Gefahr von bisheriger Austrocknung der der Aue von Weißer Elster und Luppe hin zur möglichen Versalzung und Versauerung ganzer Auenbereiche mit negativen Auswirkungen z.B. auf Umwelt, Natur und Landschaft, Gewinnung von Trink- und Brauchwasser sowie von Bausubstanz in den Auenortschaften. Abgesehen davon, dass die Auswirkungen bis weit in die Saaleaue hineinwirken können.

https://www.lmbv.de/wp-content/uploads/2021/04/Sanierungstagebau_Merseburg-O_2002.pdf

Nunmehr prägen insbesondere der 3,23 km² große Wallendorfer See und der 2,95 km² große Raßnitzer See das frühere Tagebaugebiet.

https://ms.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MS/MS/2_Badegewaesser/Profile_online/80_Wallendorfer_See__Stand_15.05.2019_Fassg.nach_Anmeldg._.pdf

https://ms.sachsen-anhalt.de/themen/gesundheit/daten-zur-gesundheit/badegewaesser/badegewaesserkarte/rassnitzer-see

https://ms.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MS/MS/2_Badegewaesser/Profile_online/79_Rassnitzer_See__Stand_15_05_2019_Fassg_nach_Anmeldg__.pdf

https://www.lmbv.de/wp-content/uploads/2021/04/Wassertiefenkarte_WallendorferSee-RassnitzerSee_2018.pdf

Eingebettet in der Aue von Weißer Elster und Luppe prägen im Norden Altverläufe der Weißen Elster mit Restauenwäldern diese Landschaft. Im direkten Umfeld der Seen bestehen agrargenutzte Flächen, welche mehr oder minder von meist sukzessiv entstandenen Gehölz-, Wiesen- und Staudenflächen eingerahmt sind.
Somit entwickelt sich ein bedeutsamer und auch schützenswerter Landschafts- und Naturraum, welcher von baulichen Aktivitäten jeder Art freizuhalten sind, da sie nicht nur zunehmend an Bedeutung als Lebens- und Rückzugsraum für Fauna, Flora und Funga, als Kalt- und Frischluftentstehungsgebiet sowie als Biotop- und Grünverbundraum gewinnt, sondern im zunehmenden Maße auch als Naherholungsraum fungiert.
Eingebettet zwischen 152,00 ha großen Naturschutzgebiet „Elsteraue bei Ermlitz“, dem 379,00 ha großen Naturschutzgebiet „Luppeaue bei Horburg und Zweimen“, dem 915,00 ha großen Naturschutzgebiet „Saale-Elster-Aue bei Halle“, dem ca. 4.762,00 ha großen EUROPÄISCHEN VOGELSCHUTZGEBIET “SAALE-ELSTER-AUE SÜDLICH HALLE“ (EU-CODE: DE 4638-401, LANDESCODE: SPA0021), FFH-GEBIET “ELSTER-LUPPE-AUE“ (EU-CODE: DE 4638-302, LANDESCODE: FFH0143), welches sich aus einem flächenhaften Teil mit einer Größe von ca. 548,00 ha und linienhaften Teilen mit einer Gesamtlänge von ca. 9,00 km zusammensetzt sowie dem FFH-GEBIET “SAALE-, ELSTER-, LUPPE-AUE ZWISCHEN MERSEBURG UND HALLE“ (EU-CODE: DE 4537-301, LANDESCODE: FFH0141), welches aus 8 Teilflächen mit einer Gesamtgröße von ca. 1.758,00 ha und einem linienhaften Teil mit einer Gesamtlänge von ca. 9,00 km besteht, nimmt das Gebiet beider Seen eine sehr wichtige Verbindungsfunktion wahr.

https://lvwa.sachsen-anhalt.de/das-lvwa/landwirtschaft-umwelt/naturschutz-landschaftspflege-bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung/naturschutzgebiete-in-sachsen-anhalt/elsteraue-bei-ermlitz

https://lvwa.sachsen-anhalt.de/das-lvwa/landwirtschaft-umwelt/naturschutz-landschaftspflege-bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung/naturschutzgebiete-in-sachsen-anhalt/luppeaue-bei-horburg-und-zweimen

https://lvwa.sachsen-anhalt.de/das-lvwa/landwirtschaft-umwelt/naturschutz-landschaftspflege-bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung/naturschutzgebiete-in-sachsen-anhalt/saale-elster-aue-bei-halle

https://www.natura2000-lsa.de/schutzgebiete/natura2000-gebiete/saale-elster-aue-suedlich-halle-.html

https://www.natura2000-lsa.de/schutzgebiete/natura2000-gebiete/saale-elster-luppe-aue-zwischen-merseburg-und-halle-.html

https://www.bfn.de/natura-2000-gebiet/saale-elster-luppe-aue-zwischen-merseburg-und-halle

https://natura2000.sachsen-anhalt.de/schutzgebiete/natura-2000-gebiete/steckbriefe-der-gebiete/elster-luppe-aue

https://www.bfn.de/natura-2000-gebiet/elster-luppe-aue

Diese Verbindungsfunktion und der landschaftliche Schutz kommen mit dem 4.307,70 ha großen Landschaftsschutzgebiet „Elster-Luppe-Aue“ zum Tragen.

https://lau.sachsen-anhalt.de/fachthemen/naturschutz/schutzgebiete-nach-landesrecht/landschaftsschutzgebiet-lsg/lsg45

Hinsichtlich der landwirtschaftlich genutzten Flächen legt der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – immer wieder die Ausgangslage und möglicher Entwicklungswege dar. Während zu DDR-Zeiten bis 25 verschiedene Ackerkulturen auf den Feldern standen, hat sich die Vielfalt auf 6 – 7 Kulturen verarmt. Während einst im Rahmen der Fruchtfolge auch Humusmehrer wie Luzerne, Phacelia und Klee-Gras-Gemische zur Verbesserung der Bodenstruktur beitrugen, dazu noch idealen Lebens- und Nahrungsraum für zahlreiche Tiere boten, prägen heute hohe, undurchdringliche, humuszehrende Kulturen wie Mais und Raps das Bild der Agrarräume. Es folgt Humusabbau, geringere Wasserdurchlässigkeit mit einhergehender Bodenverdichtung. Auf Grund des von Monokulturen veranlassten und beförderten Abbaus der Artenvielfalt auf der Fläche, Rückgangs des Humusbestandes mit einhergehender Minderung des Puffervermögens, Wasserdurchlässigkeit und Bodenverdichtung, versucht man mit verstärkten mineralischen Düngemittelgaben und Ausbringen von Pestiziden das gestörte Gleichgewicht auf den Flächen auszugleichen. Angesichts der immer mehr zunehmenden, klimatisch bedingten Starkniederschläge und der verminderten geringeren Wasseraufnahmefähigkeit der Böden, fließt das Wasser oberflächlich ab und erodiert dabei den häufig stark mit Nährstoffen und Pestiziden angereicherten Boden. Neben der Tatsache, dass somit eine Ursache von Hochwasser benannt ist, führt dies zur zunehmenden Verschlammung und Eutrophierung von Gewässern. Jedoch in Trockenphasen sorgen Winderosion sowie Abdrift von Düngemitteln und Pestiziden für eine ähnliche Wirkung. Häufig fehlende Gewässerschonstreifen verstärken und befördern diesen Prozess.
Nach Auffassung des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – gilt es daher, alles zu unternehmen, die Vielfalt der Anbaustruktur und somit die Fruchtfolge zu verbessern, Gewässerschonstreifen von mindestens beidseitig 10,00 m zu belassen sowie den Gehölzbestand mit krautigen Saumstreifen sukzessiv oder pflanzend zu erweitern.
Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – fordert zudem seit Jahrzehnten de Erstellung einer wissenschaftlich fundierten Konzeption für Maßnahmen ein und die Ergebnisse öffentlich zu beraten und dann nach dem Abstimmungsprozess festzulegen und umzusetzen.
Nunmehr befasste sich in der Gemeinde Schkopau der Ortschaftsrat des Ortsteiles Raßnitz am 25.08.2025 und am 01.12.2025 mit der „Vorstellung und Informationen des Projektes zur Errichtung einer Agri-Photovoltaikanlage am Raßnitzer See“ und einer „Anhörung gemäß § 84 Absatz 2 KVG LSA zur Aufstellung eines Bebauungsplans für die Errichtung von Freiflächenphotovoltaikanlagen“.

https://ratsinfo.gemeinde-schkopau.de/bi/si0050.php?smcred=20&__ksinr=4766

https://ratsinfo.gemeinde-schkopau.de/bi/si0050.php?smcred=20&__ksinr=5796

Nach den vorliegenden Dokumenten aus beiden Sitzungen des der Ortschaftsrat des Ortsteiles am 25.08.2025 und am 01.12.2025 möchte die SUNVESTED Projekt GmbH das Gremium und letztendlich den Gemeinderat der Gemeinde Schkopau im Rahmen eines Bebauungsplanes auf einer Fläche von ca. 203,00 ha „Freiflächenphotovoltaikanlagen“ errichten und dafür bisher ackerbaulich genutzte Flächen sowie Gehölzbereiche in Anspruch nehmen.
Nach Auffassung des Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – ist im Falle der Errichtung von ca. 203,00 ha „Freiflächenphotovoltaikanlagen“ auf den angedachten Flächen mit massiven Eingriffen in das sich neu entwickelnde Landschafts- und Naturgefüge des früheren Tagebaugebietes zu rechnen. Dazu gehören sukzessive Entwicklungen, ebenso eine nachhaltige, arten- und strukturreiche Agrarnutzung.
Zudem dienen die Planungsflächen immer wieder Zugvögeln und Nahrungsgästen als Rast- und Futterplatz. Hier ist zu mindestens mit massiven Einschränkungen zu rechnen.
Derartige Entwicklungen und Planungen ordnen sich keinesfalls in die Bedeutung als Lebens- und Rückzugsraum für zahlreiche Tier-, Pflanzen- und Pilzarten, als Kaltluftentstehungsgebiet und Biotop- und Grünverbundraum ein.
Abgesehen davon, dass eine massive Verschlechterung des Landschaftsbildes droht.
Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – favorisiert generell eher eine naturnahe bzw. naturnahere Entwicklung des Gesamtgebietes, was im Widerspruch zu ca. 203,00 ha „Freiflächenphotovoltaikanlagen“ steht.
Daher fordert der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – die Politik und die Verwaltung der Gemeinde Schkopau auf, das Vorhaben sofort und unwiderruflich zu stoppen.
Mit großer Sorge betrachtet der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – weiter mit Sorge den Umgang mit dem Hochwasser in der Aue von Weißer Elster und Luppe. Bisher sind nämlich leider keine bedeutsamen Fortschritte erkennbar. Das Land Sachsen-Anhalt hält an seinen Polderplänen fest, obwohl länderübergreifende Deichrückverlegungen zu mehr Rückgabe von Überflutungsraum an die Weiße Elster führen. Verbunden mit Flächenentsiegelungen, naturnaher Entwicklungen von Waldgebieten sowie von arten-, struktur- und kulturreichen Agrarlandschaften sind das nachhaltige Aktivitäten, um das Auftreten plötzlich starker Hochwasser zu verhindern sowie Hochwasser besser in die Aue zu belassen. Dies ist insbesondere nach den Trockenjahren 2018 bis 2025 wichtig, um Wasserdefizite aufzuheben und Stresssituationen für Fauna und Flora zu beenden.
Eine „Präsentation Informationsveranstaltung“ zum „Neubau Flutpolder Elster-Luppe-Aue“ des Landesbetriebes für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt am 24.01.2022 vermittelt eine Planung, welche durch massive Eingriffe in das 152,00 ha große Naturschutzgebiet „Elsteraue bei Ermlitz“ und das FFH-GEBIET “ELSTER-LUPPE-AUE“ (EU-CODE: DE 4638-302, LANDESCODE: FFH0143), welches sich aus einem flächenhaften Teil mit einer Größe von ca. 548,00 ha und linienhaften Teilen mit einer Gesamtlänge von ca. 9,00 km zusammensetzt sowie in das 4.307,70 ha große Landschaftsschutzgebiet „Elster-Luppe-Aue“, gekennzeichnet ist.

https://lhw.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/Landesbetriebe/LHW/3.0/Zebralog/Elster-Luppe-Aue/220124_Praesentation_Polder_Elster-Luppe-Aue.pdf

https://lau.sachsen-anhalt.de/fachthemen/naturschutz/schutzgebiete-nach-landesrecht/landschaftsschutzgebiet-lsg/lsg45

https://lvwa.sachsen-anhalt.de/das-lvwa/landwirtschaft-umwelt/naturschutz-landschaftspflege-bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung/naturschutzgebiete-in-sachsen-anhalt/elsteraue-bei-ermlitz

https://www.natura2000-lsa.de/schutzgebiete/natura2000-gebiete/elster-luppe-aue-.html?changelang=1

https://www.bfn.de/natura-2000-gebiet/elster-luppe-aue

Der vielfältig geschützte Auenwald ist durch einen arten- und strukturreichen Bestand von Fauna, Flora und Funga sowie vielfältigen Altverläufen der Weißen Elster geprägt.
Der heutige Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – fordert bereits seit dem Jahr 1989 eine bezirks- nunmehr länderübergreifende wissenschaftlich fundierte Schutz- und Entwicklungskonzeption, welche insbesondere die Wiederanbindung der Altverläufe der Weißen Elster sowie Deichrückverlegungen bzw. Deichaufhebungen im Blick haben soll.
Mit den geplanten Überlegungen der Schaffung von drei Kammern und der damit verbundenen Neuerrichtungen von drei neuen Deichen führen u.a. zu Zerschneidungen von Auenwald- und Wiesenflächen, was eine massive Störung des gesamten geschützten und schützenswerten Landschafts- und Naturraum darstellt.
Daher steht der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – dem Vorhaben ablehnend gegenüber.
Auf Grund der Schutzwürdigkeit der Auen von Weißer Elster und Luppe zwischen den Städten Halle (Saale) und Leipzig sowie der zunehmenden Bedrohungen des vielfach geschützten Natur- und Landschaftsraumes möchte der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – als ehrenamtliche Plattform dienen, welche sich für den Schutz und Erhalt von Umwelt, Natur und Landschaften einsetzen möchten.
Wer Interesse hat im Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – mitzuwirken, kann sich an folgende Kontakte wenden:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – AHA

Große Klausstraße 11

06108 Halle (Saale)

Tel.: 0345 – 200 27 46
E-Mail AHA: aha_halle@yahoo.de

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – AHA
Regionalgruppe Schkopau-Merseburg-Leuna-Bad Dürrenberg „Horst Zeitz“
Umweltbibliothek Merseburg „Jürgen Bernt-Bärtl“

Weiße Mauer 33

06217 Merseburg

Tel.: 03461 – 821 98 25 oder
Tel.: 0157 – 835 427 90

E-Mail AHA: aha_halle@yahoo.de
E-Mail UBM: ubm2021@yahoo.com

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – AHA
Regionalgruppe Leipzig und Umland

Tel.: 0176 – 643 623 67
E-Mail: aha_halle@yahoo.de

Andreas Liste
Vorsitzender

Halle (Saale), den 14.12.2025

AHA bietet auch im Jahr 2026 wieder viele Veranstaltungen, Exkursionen und Arbeitseinsätze an

Nach Ansicht des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – geht bald mit dem Jahr 2025 ein Jahr zu Ende, was wieder aufgezeigt hat, dass ein ungemindertes bzw. gar verstärktes Engagement für den Schutz und Erhalt von Umwelt, Natur und Landschaften unerlässlich ist.
Das nimmt der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – zum Anlass sein ehrenamtliches und gemeinnütziges Wirken auch im Jahr 2026 unvermindert fortzusetzen und räumlich weiter auszuweiten. In dem Zusammenhang gesehen sind zahlreiche Exkursionen zu Fuß und mit dem Fahrrad in den Auen und angrenzenden Natur- und Landschaftsräumen der Länder Sachsen-Anhalt und Brandenburg sowie in den Freistaaten Sachsen und Thüringen vorgesehen.
So finden im Veranstaltungsplan des Jahres 2026 zahlreiche Exkursionen in den Auen von Elbe, Saale, Mulde und Havel sowie ihrer Nebengewässer wie z.B. Unstrut, Weißer und Schwarzer Elster, Helme, Gera, Laucha, Schwarza, Gottleuba, Luppe, Querne/Weida, Bode, Fuhne, Zorge, Thyra, Selke, Ziethe, Reide, Rieda, Kabelske, Parthe, Pleiße, Liethe, Zörbiger Strengbach, Böse Sieben, Goldgrundbach, Kliebigbach, Dippelsbach, Würdebach, Goldgrundbach, Geisel, Klia, Klyegraben, Hechtgraben, Diemitzer Graben, Lockwitzbach und Mordgrundbach ihren Platz. Aus fachlich-inhaltlicher Sicht bilden da der Schutz, der Erhalt und die Weiterentwicklung dieser wertvollen sowie arten- und strukturreichen Natur- und Landschaftsräume die Hauptschwerpunkte.
Im Einzelnen gilt es weiterhin angedachte Baumaßnahmen wie z.B. den Saaleseitenkanal, den Saale-Elster-Kanal, den Ausbau des Floßgrabens in Leipzig, die Errichtung von sogenannten Hochwasserrückhaltebecken im Selketal bei Straßberg und Meisdorf, die Westumfahrung von Halle mit der BAB 143, die Planungen der Stadt Halle (Saale) zur weiter bestehenden Gefahr der Errichtung einer Nordtangente, die Motorisierung der Neuseenlandschaft südlich von Leipzig und auf dem Geiseltalsee, die Gesteinsabbaupläne am Burgstetten im Landkreis Saalekreis und zwischen der Stadt Ballenstedt und dem Selketal im Harz, die massiven Bedrohungen der Karstlandschaft Südharz durch bestehenden und möglichen weiteren Abbau von Gips, der Zerstörungen im Bereich der Rappbodetalsperre, die Verschotterung von großen Teilen der Ufer von Elbe und Saale, die Freigabe der Wilden Saale in Halle (Saale) für den Bootsverkehr sowie die Umwandlung eines Kiesabbaugebietes in Teutschenthal-Köchstedt zu einer „Bauschuttaufbereitungsanlage“ zu begegnen und der Öffentlichkeit Alternativvorschläge zum Schutz, zum Erhalt und der Entwicklung dieser Natur- und Landschaftsräume aufzuzeigen. Ferner ist es dringendes Anliegen des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – weiterhin verstärkt Sorge zu tragen, dass die fortgesetzten massiven Abholzungen in der Aue von Elbe und Mulde bei Dessau-Roßlau, in der Leipziger und Schkeuditzer Aue, im Hakel, in der Dölauer Heide, in den Saaleauenwäldern bei Plötzkau und Sprohne, im Salegaster Forst bei Bitterfeld-Wolfen, in den Fasanerien in Köthen und Merseburg, am Ettersberg in und bei Weimar, im Harz, in der Dübener Heide sowie im Bergholz am Petersberg sofort ihr Ende finden. Stattdessen möchte der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – sich verstärkt für naturnahe Entwicklungen dieser arten- und strukturreichen Natur- und Landschaftsbestandteile einsetzen.
In dem Zusammenhang sind bereits im Januar bzw. im Februar 2026 Neujahresexkursionen zum Hakel, in Teutschenthal, in das Biosphärenreservat „Karstlandschaft Südharz“, eine Winterexkursion zur Fasanerie in Köthen sowie eine Protestrundexkursion Niemberg – Burgstetten geplant.
Am 28.02.2026 begeht der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – seinen 35. Gründungstag am 23.02.1991 im Klubhaus Crossen. Im Rahmen der Veranstaltung sind Vorträge, Diskussionen sowie eine Exkursion zu Weißer Elster und Floßgraben vorgesehen. Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA bittet um verbindliche und schriftliche Anmeldung bis zum Dienstag, dem 20.01.2026.
Für den Samstag, den 14.03.2026 ist wieder einmal eine Fahrradexkursion zwischen der Stadt Querfurt und der Gemeinde Seegebiet Mansfelder Land, Ortsteil Röblingen am See mit Aufenthalten an Querne/Weida, im Naturschutzgebiet „Kuckenburger Hagen“ und am Salzigen See vorgesehen, um die zusammenhängende Schutzwürdigkeit und -bedürftigkeit des Gesamtraumes darzustellen.
Zu Pfingsten – Samstag, den 23.05.2026 bis Pfingstsonntag, den 24.05.2026 – ist erstmals eine zweitägige Fahrradexkursion durch die Auen von Elbe und Havel zwischen den Städten Wittenberge und Tangermünde in zwei Etappen geplant. Die Teilnahme am ersten Abschnitt zwischen den Städten Wittenberge und Havelberg ist nur mit schriftlicher Voranmeldung möglich, da die Übernachtungsmöglichkeiten in der Stadt Havelberg sehr begrenzt sind. Der zweite Abschnitt zwischen den Städten Havelberg und Tangermünde bedarf keiner vorherigen Anmeldung.
Am 29.05.2026 ist eine Exkursion im Gedenken an den 43.Jahrestag der Gründung des Arbeitskreises Umweltschutz Halle (AKUS) in der Gesellschaft für Natur und Umwelt (GNU) im Kulturbund der DDR (KB) sowie seiner Peißnitzgruppe vorgesehen. Diese Fahrradrundexkursion ist auch als ein Betrag zum 3. Langen Tag der Stadtnatur in Halle (Saale) vorgesehen.
Am 20.06.2026 möchte der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – an den Merseburger Schlossfestspielen in Merseburg teilnehmen.
Der Schutz, der Erhalt und die Entwicklung der Dübener Heide ist Thema einer diesbezüglichen Fahrradexkursion am Samstag, dem 29.08.2026.
Darüber hinaus setzt der AHA seine Schwerpunkte darin, diese naturnahe Entwicklung der Fließgewässer und ihrer Auen sowie angrenzender Landschafts- und Naturräume im Rahmen von Biotop- und Grünverbundräumen voranzutreiben und zu befördern. Dazu zählen die Beseitigung von Ufer- und Sohlbefestigungen, Wiederausweitung von Hochwassereinzugsbereichen durch Deichrückbaumaßnahmen, Beendigung von weiteren Verbauungen und Rückbau vorhandener Flächenversiegelungen sowie das Ende flächendeckender Abholzungen in Waldgebieten aller Art – besonders denen, welche als Naturschutzgebiete oder Naturdenkmale ausgewiesen sind – sowie der Entwicklung natur- und umweltverträglicher Tourismuskonzepte. Im Rahmen seiner Exkursionen bilden der Einsatz zur Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL), die Mitwirkung an der Umsetzung des Vorhabens zur Ausweisung der Aue der Weißen Elster zwischen Gera und Halle (Saale) mit Leipzig als einen räumlichen Schwerpunkt, zum UNESCO-Weltkulturerbe, die Beförderung der Umweltbildung in Form der Entstehung eines Naturerkenntnispfades im Mündungsbereich der Mulde in die Elbe und der Intensivierung der Aktivitäten der Umweltbibliothek Merseburg „Jürgen Bernt-Bärtl“ (UBM), die Fortsetzung im Kampf gegen den Fluglärm weitere entscheidende Schwerpunkte im Agieren des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – im Jahr 2025.
An der Stelle sei erwähnt, dass die Umweltbibliothek Merseburg „Jürgen Bernt-Bärtl“ am Freitag, dem 16.10.2026 ein Tag der Offenen Tür der Umweltbibliothek Merseburg „Jürgen Bernt-Bärtl“ im Vorfeld des Tages der Bibliotheken am Freitag, dem 24.10.2026 stattfindet.
Im Veranstaltungsplan für das Jahr 2026 ist monatlich mindestens ein Arbeitseinsatz vorgesehen.
Einen besonderen Arbeitsschwerpunkt bildet hier nach langer und umfassender fachlicher, finanzieller, organisatorischer und struktureller Vorbereitung die Fortsetzung der vollständigen praktischen Umsetzung der Nutzungs- und Pflegegenehmigung und -absprachen durch die bzw. mit der Stadt Dessau-Roßlau für die ca. 1,8 ha große Streuobstwiese „Am Landhaus“.
Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – hatte hierzu dankenderweise umfassende finanzielle Unterstützungen der Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz des Landes Sachsen-Anhalt zum Kauf von Gehölzen, Werkzeugen und Geräten erhalten.
„Bäume pflanzen am Karfreitag!!“ – das ist das Motto unter dem die Initiative „Pro Baum“ (IPB) und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – zum dreizehnten Mal auch am Karfreitag, dem 03.04.2026, aufrufen, um Bäume auf die Ziegelwiese in Halle (Saale) zu pflanzen.
Mit der Aktion möchten beide Organisationen immer wieder ein deutliches Zeichen für ein umfassendes mehr, statt weniger Gehölze setzen, welche eine große ökologische und landschaftsgestaltende Funktion besitzen.
Bäume und Sträucher dienen als Sauerstoffspender, verbessern den Gehalt an Luftfeuchtigkeit, bieten zahlreichen Tieren Lebensraum und Nahrung, filtern Kohlendioxid, Feinstaub, Ruß und Ozonsmog aus der Luft sowie spenden Schatten. Sie tragen somit entscheidend zur Verbesserung der Umwelt, der Natur, der Landschaft und somit auch des Klimas bei.
Zwischen Zeitz und Leipzig ist zudem Samstag, den 09.05.2026, eine Fahrradexkursion vorgesehen, welche die Darstellung der Schutzwürdigkeit und der Bedrohungen der Weißen Elster, ihrer Aue und angrenzender Gebiete und eigener Überlegungen zum Schutz, zum Erhalt und Entwicklung dieser Natur-, Landschafts- und Stadträume sowie die Vorstellung der im Aufbau begriffenen Regionalgruppen Gera-Zeitz sowie Leipzig und Umland zum Inhalt und Ziel hat.
In dem Zusammenhang hat sich der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – verstärkt das Ziel im Rahmen seiner Exkursionen auf die Bedeutung des Schutzes der wiederkehrenden Tierarten wie zum Beispiel des Wolfes und Luchses sowie der Rückeroberungen der Auen- und Flusslandschaften durch den Biber. Alles Entwicklungen, welche insbesondere Jagd-, Bauern- und Waldeigentümerverbände sowie deren lobbybehafteten Kräfte in Politik, Verwaltung und Medien bekämpfen sowie stoppen und rückgängig machen möchten.
Im Blick der Aktivitäten bleiben natürlich auch die Themen „Gemeinsam für eine saubere Umwelt – ohne Giftmüll!“ sowie das agieren aller im Aufbau begriffenen Regional- und Ortsgruppen des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA.
Der Tag der Umwelt am 05.06.2026 findet mit folgenden Veranstaltungen Würdigung:

Freitag, den 05.06., um 18.00 Uhr
Fahrradexkursion anlässlich des Tages der Umwelt
zu den Elbauen der Lutherstadt Wittenberg – Großer Anger
Treffpunkt: Hauptbahnhof Lutherstadt Wittenberg
Ende: Bahnhof Lutherstadt Wittenberg Altstadt
Dauer: ca. 3 Stunden

Samstag, den 06.06., um 10.00 Uhr
Fahrradexkursion anlässlich des Tages der Umwelt (05.06.)
zur Fuhne-Mündung in die Saale in Bernburg
über den Ziethebusch, zur Ziethe und zum Mündungsbereich in die Fuhne
bei Plömnitz sowie entlang der Fuhne
Treffpunkt: Bahnhof Köthen
Ende: Bahnhof Bernburg
Dauer: ca. 5 Stunden

Samstag, den 06.06., um 10.00 Uhr
Wanderexkursion anlässlich des Tages der Umwelt (vom 05.06.2026)
zum Erlen-Eschen-Wald „Reudener Busch“
Route: Eisenbahnstraße (Wolfen), Naherholungsgebiet „Fuhneaue“ Wolfen,
vorbei an der Gaststätte „Am Rodelberg“, Kleingartensparte „Am Betonwerk“
e.V., Fuhnetalweg
Treffpunkt: Bahnhof Wolfen
Dauer: ca. 4 Stunden

Jedoch soll das Jahr 2026 auch dazu dienen, die Aktivitäten in den Ländern Berlin und Brandenburg zu intensivieren und auszuweiten. Dazu zählen die Begleitung der Aktivitäten beider Länder bei der Umsetzung der RICHTLINIE 2000/60/EG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 23. Oktober 2000 zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik z.B. an Havel, Spree, Erpe, Wuhle, Panke, Plane und Buckau, aber auch die Unterstützung aller Aktivitäten zur baulichen Freihaltung von Uferabschnitten der Spree, zur Abwendung des Weiterbaus der BAB 100, der Vermeidung von Fluglärm, der Schutz und Erhalt von Kleingartenanlagen und des Mauerparks, die Freihaltung der Elisabethaue sowie nicht zu Letzt zur weiteren naturnahen Entwicklung der Schwarzen Elster und der Fließgewässer im Hohen Fläming. Dazu dienen u.a. Fahrradexkursionen entlang der Elbe und zur Schwarzen Elster.
Am Samstag, dem 10.10.2026, findet eine mykologische Exkursion in den westlichen Teil der Dölauer Heide mit der Fachgruppe „Mykologie“ des Naturschutzbundes Deutschland, Regionalverband Halle/Saalkreis e.V. statt. Eine Tradition, welche sich nunmehr über Jahrzehnte sehr erfolgreich entwickelt hat und u.a. der Darstellung der Bedeutung und Schutzwürdigkeit von Pilzen dient.
Ein Veranstaltungsschwerpunkt bildet im Land Sachsen-Anhalt der Landkreis Anhalt-Bitterfeld. Insbesondere im Bereich der Städte Bitterfeld-Wolfen, Raguhn-Jeßnitz, Zörbig, Südliches Anhalt und Sandersdorf-Brehna sowie der Gemeinde Muldestausee sind 24 Veranstaltungen vorgesehen.
Wie bereits in den Jahren von 2014 bis 2025 durchgeführt, findet ebenfalls im Jahr 2026, also 12 Jahre nach dem Start der Veranstaltungsreihe, als Projekt „Feldarbeit zur Erfassung des Arteninventars an Tieren und Pflanzen in ausgewählten Biotopen im Jahr 2026“ in den Stadtgebieten von Bitterfeld-Wolfen und Raguhn-Jeßnitz seine Fortsetzung. An 18 Tagen, jeweils aufgeteilt im Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter beabsichtigt der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – die Fauna und Flora im Salegaster Forst, im Erlen-Eschen-Wald „Reudener Busch“ und im Auenwaldrest „Wolfener Busch“ zu untersuchen und zu erfassen. Hier kann jeder Interessierte daran mitwirken. Ganz besonders sind jedoch Schulen, die Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld sowie Jugend- und Kinderinitiativen aufgerufen daran mitzuwirken.
Darüber hinaus sind in der Region noch 6 Exkursionen zu Fuß oder mit dem Fahrrad geplant.
In dem Zusammenhang hat sich der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – verstärkt das Ziel gesetzt, im Rahmen seiner Exkursionen und Erfassungen auf die Bedeutung des Schutzes und Erhaltes von Fauna, Flora und Pilzwelt sowie von Umwelt, Natur und Landschaft hinzuweisen und dazu Lösungswege aufzuzeigen, wie eine Umsetzung des Anliegens erfolgen kann.
Zu den Exkursionen seien folgende Hinweise gegeben:
Die Exkursionen finden grundsätzlich bei jedem Wetter statt. Deshalb sind wetterfeste Kleidung und entsprechend angemessenes Schuhwerk angebracht. Ferner empfiehlt es sich Rucksackverpflegung – Essen und Trinken – mitzunehmen. Die Teilnahme an den Exkursionen erfolgt auf eigene Gefahr. Zudem ist das Verlassen der Exkursionen zu jeder Zeit und an jedem Ort möglich.
Exkursionen der Regionalgruppe Raguhn-Jeßnitz * Bitterfeld-Wolfen * Südliches Anhalt * Zörbig und Feldarbeiten zur Erfassung der einheimischen Fauna finden nur nach telefonischer Voranmeldung statt. Diese muss jeweils bis spätestens 22.00 Uhr des jeweiligen Vortages unter folgender Telefonnummer erfolgen: 0176 – 56879631
Dabei möchte der ehrenamtliche, gemeinnützige und gemäß § 3 Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz (UmwRG) vom Umweltbundesamt anerkannte Umwelt- und Naturschutzverein Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – sein Engagement räumlich sowie fachlich-inhaltlich ausweiten. Auch dazu dienen die vielfältigen Veranstaltungen des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA.
Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – bietet dazu allen ehrenamtlichen Interessenten umfassend die Möglichkeit sich vielfältig einbringen und engagieren zu können.
Wer mit dem Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – Kontakt aufnehmen möchte, kann dies unter folgenden Anschriften tun:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – AHA

Große Klausstraße 11

06108 Halle (Saale)

Tel.: 0345 – 2002746
Tel.: 0176 – 64362367
E-Mail AHA: aha_halle@yahoo.de

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – AHA
Regionalgruppe Merseburg-Leuna-Bad Dürrenberg „Horst Zeitz“
Umweltbibliothek Merseburg „Jürgen Bernt-Bärtl“ (UBM)

Weiße Mauer 33

06217 Merseburg

Tel.: 03461-8219825 oder 0157-83542790
E-Mail AHA: aha_halle@yahoo.de
E-Mail UBM: ubm2021@yahoo.com

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – AHA
Regionalgruppe Raguhn-Jeßnitz * Bitterfeld-Wolfen * Südliches Anhalt * Zörbig

über Evangelisches Kirchspiel Wolfen
Leipziger Straße 81

06766 Bitterfeld-Wolfen

Tel.: 0176 – 56879631

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – AHA
Ortsgruppe Dessau-Roßlau

Tel.: 0176 – 64362367
E-Mail: aha_halle@yahoo.de

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – AHA
Regionalgruppe Wettin-Könnern-Bernburg

Tel.: 0176 – 64362367
E-Mail: aha_halle@yahoo.de

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – AHA
Regionalgruppe Gera-Zeitz

Tel.: 0176 – 64362367
E-Mail: aha_halle@yahoo.de

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – AHA
Ortsgruppe Gatersleben

Tel.: 0176 – 64362367
E-Mail: aha_halle@yahoo.de

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – AHA
Regionalgruppe Staßfurt-Hecklingen-Hakel-Aschersleben

Tel.: 0176 – 64362367
E-Mail: aha_halle@yahoo.de

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – AHA
Regionalgruppe Leipzig und Umland

Tel.: 0176 – 64362367
E-Mail: aha_halle@yahoo.de

Alle Gruppen des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – sowie die Umweltbibliothek Merseburg „Jürgen Bernt-Bärtl“ (UBM) sind auch über folgende elektronische Anschriften erreichbar:

E-Mail AHA: aha_halle@yahoo.de
E-Mail UBM: ubm2021@yahoo.com

Andreas Liste
Vorsitzender

Halle (Saale), den 08.12.2025

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »